Einkehr und Winterwanderung
Gleich zwei Fliegen wollte ich am 10. Februar 2026 mit einer Klappe schlagen: Das neu eröffnete Parkcafé in Schopfheim wollte ich einer Tauglichkeitsprüfung für unsere nächste Weihnachtsfeier unterziehen und dazu die Meinung von möglichst vielen Mitgliedern hören und anschließend wollte ich alle noch etwas bewegen. Das eine ist super gelungen, das andere eher weniger.
16 Mitglieder hatten sich angemeldet, 14 konnten kommen, aber wandern wollten hinterher nicht mehr viele. Nun, das Wetter war leider nicht gerade einladend.
Alle sind nach und nach pünktlich eingetroffen und alle haben sich auch beim freundlichen Wirt „Tessy“ und dessen Bedienung wohlgefühlt. Der Raum ist einladend und das Essen hat allen super geschmeckt, auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmte. Somit ist das nächste Weihnachtstreffen bereits für den 19. Dezember gebucht!
Nach ca. zwei Stunden löste sich die fröhliche Gemeinschaft auf, die Hälfte ging noch ‚etwas‘ laufen und die anderen mussten anderen Verpflichtungen nachgehen oder strebten die warme heimische Stube an.
Groß ist unsere „Wanderung“ nicht ausgefallen, denn als wir an den Scheideweg kamen, entschieden wir uns für den kurzen Rundgang; zum Glück hatte ich ja verschiedene Optionen parat. Jedenfalls haben wir das Schopfheimer „Hebeldenkmahl“ nochmals an seinem uralten Stammplatz besucht. Es soll abgebaut und in die Innenstadt geholt werden, weil es unentwegt bemalt und verschmiert wird und so kein einladender Ort mehr ist. Auch ist die früher offene Sicht auf die Stadt und ins Wiesental durch das dichte Gebüsch kaum mehr vorhanden. Nun, hätten wir gutes Wetter gehabt, wäre die Aussicht gar nicht so schlecht gewesen, weil das Laub in dieser Jahreszeit ja fehlt.
Dann gab es noch eine uralte, gewaltige Eiche zu bestaunen, die ihre Arme weit über den Wanderweg, das Feld und die Straße ausstreckt. Wie alt wird sie wohl sein und was musste sie schon alles erleben? Jedenfalls langweilig wird es in unserer Gruppe nie, alle haben etwas zu erzählen oder man schmust mit einem fremden Hund und - potzblitz - kommt uns auch noch eine alte Bekannte von Christel über den Weg gelaufen!
Für die Zugfahrer reichte es schließlich punktgenau auf den Zug um 16:45h. Zufrieden mit diesem gemütlichen Nachmittag gingen wir wieder in alle Richtungen auseinander.
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