Führung in den Schweizer Salinen
Bei einem Rundgang durch die Schweizer Salinen erhielten wir einen Einblick in die vielen faszinierenden Facetten des Salzes, welche Rolle das „weiße Gold“ in unserem Alltag spielt und wie es in der Schweiz nachhaltig produziert wird.
Salz ist unverzichtbar und begegnet uns täglich. Im Winter sorgt es für sichere Straßen, in der Küche verfeinert es unsere Mahlzeiten und ist in vielen Produkten des Alltags enthalten.
Aber woher stammt das Salz eigentlich und wie wird es gewonnen? Tief unter der Erde an verschiedenen Standorten in der Schweiz liegt das Salz. Dort wo sich vor 240 Millionen Jahren ein urzeitliches Meer befand. Die Schweizer Salinen fördern im Auftrag der Kantone dieses Salz. Sie orten das Salz tief unter der Erde mit Schallmessungen und sogenannte Sondierbohrungen vervollständigen die erworbenen Erkenntnisse. Nach reichlichen Prüfungen durch die Schweizer Behörden, kann mit den Bohrungen begonnen werden.
Damit sich das feste Salz im Untergrund löst, wird Wasser in die Salzschicht gepumpt. Das Salz löst sich auf und es bildet sich Sole. Dieses Verfahren läuft unterirdisch und geräuschlos ab. Die Sole gelangt dann durch eine unterirdische Leitung in die Saline, wo sie enthärtet, eingedampft, zentrifugiert und getrocknet wird, bis reines Salz zurück bleibt. Dort wo unter der Erde Salz gewonnen wird, bleibt ein mit Sole gefüllter Raum zurück, eine sogenannte Kaverne. Oberhalb der sogenannten Kaverne bleibt das Gebiet, mit Ausnahme der Bohrlöcher unberührt und kann uneingeschränkt genutzt werden. Nach ca. 10 bis 15 Jahren geht die Salzgewinnung dem Ende entgegen. Die Kaverne ruht, wird überwacht und das Bohrloch sicher verschlossen.
In der Saline entsteht Salz in vielen Formen. Ob feines Speisesalz für die Küche, ob Salz für die Tiere, reinstes Pharmasalz, Salz für die Industrie oder Streusalz für die Straßen. Schweizer Salz kommt zuverlässig dort an, wo es gebraucht wird.
Zuerst erhielten wir durch unseren Guide und einen Film viele interessante Informationen über die Geschichte des Salzes. Dann führte er uns mit ein Rundgang durch die Schweizer Saline in Pratteln.
Ein riesiger Salzblock zeigte uns was tief in der Erde an „weißem Gold“ verborgen war.
Hier konnten wir auch die riesigen Salzberge bewundern, die dort gelagert waren.
Zum Schluss ging es dann mit viel Spaß über eine Rutsche hinunter zum Ausgang.
Eine kleine Verkostung verschiedener Salze rundete unsere Führung ab.
Im Shop gab es dann noch die Möglichkeit sich über die Vielzahl der Produkte zu informieren und einzukaufen.
Im Café ließen wir dann den Nachmittag gemütlich ausklingen.
Die Fotos sind von Markus, Käthe und Yvonne
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