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Brennet Textilmuseum in Wehr

textil

Ein Besuch im Textil Museum Brennet hat uns am 12.Mai 2026 nach Wehr geführt.

Auf über 1.000 qm in dem stilvollen 1730 erbauten Laborantenhaus wird die Geschichte der Brennet AG, ihrer Mitarbeiter, sowie der Besitzerfamilie präsentiert. Es werden Einblicke in die Entwicklung der südbadischen Textilindustrie seit dem 18. Jahrhundert vermittelt. Das Textilmuseum ist lebendig gestaltet und zeigt typische Situationen der Textilproduktion. Viele originale Maschinen (auch als Modell), Werkzeuge, Textilien, farbige Musterbücher und historische Fotografien zeigen Leben und Arbeit vergangener Tage.

Anton Denk, Carl August Hipp und Joseph Schenz haben die Mechanische Buntweberei Brennet, C.A. Hipp & Co. im Oktober 1881 gegründet; wurde dann einige Zeit später zur Aktiengesellschaft, kurz MBB genannt.

textil



An diesem Webstuhl kann man
die Herstellung der einzigartigen
Teppiche bestaunen.



Saurer-Schützen-Buntautomat
mit Schaftmaschine, etwa 150 Schuss/Minute -
zum Weben von Hemdstoffen aus den 50er Jahren.



Aus bunten Stoffen wurden hier die Stofftaschentücher genäht,
die früher nicht wegzudenken waren.
Heute gibt es diese kaum noch.
Sagt man doch,
sie wären nicht hygienisch und benutzt
fast nur noch die Papiertaschentücher.



Die guten alten Nähmaschinen,
damals mit Fußantrieb,
heute sicherlich nur noch ein wertvolles Schmuckstück, wer sie denn noch zuhause hat.



Ein Ehepaar in der Schwarzwälder Tracht
wieder sehr schön dargestellt.
Mit seinen aufgesetzten Bollen aus Wolle
wurde der malerisch aussehende schwarze
und rote Bollenhut zu einem Symbol des
gesamten Schwarzwaldes.
Bei unverheirateten Frauen sind die Bollen rot,
bei verheirateten schwarz.



Manchmal trifft man sich auch bei
vielen Räumen und mehreren Stockwerken,
dann wird man zu einem Foto verdonnert!



Dieser große Herd
mit all den verschiedenen Küchenutensilien
lässt das Herz eines jeden Kochs höher schlagen.



Ein wunderschönes filigranes Kaffeegedeck von damals lässt Erinnerungen wach werden.
In dieser Art gibt es sicher noch viele der
älteren Generation, die dieses Geschirr noch
zuhause im Schrank haben und es hegen und pflegen.



Seilerei -
hier wird der Hanf gebrochen...



Hier wurde die Versendung der Bindfäden
oder Verpackungskordeln – auch Paketschnur
genannt, sehr schön dargestellt.



Mit diesen geschnitzten Druckplatten
wurden die ersten Muster auf die Stoffe
gedruckt und so entstanden wunderschöne Exemplare.



Natürlich durfte auch die Verwaltung
im Museum nicht fehlen. Diese war auch ein großer Bestandteil der Textilindustrie.



Das Werk in Wehr als Modell -
Weberei mit Vorwerk.
1889 gekauft, öfter umgebaut -
beherbergt momentan eine mechanische Weberei
mit Vorwerk und Garnfärberei.



Modell vom Werk in Bad Säckingen -
1976 gekauft - Einrichtung Weberei, die 1996
aufgrund Zusammenfassung aller Webkapazitäten
nach Wehr verlagert wurden. Dann befand sich
im Werk von Bad Säckingen der Bettwäsche-
verkauf sowie der Fabrikverkauf.

2011 wurde das Werk abgerissen...




Bei Kaffee und Kuchen ließen wir es dann im

Café Denk-Pause gemütlich ausklingen.

Autor: sollydu

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