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Kunst und Lichterfunkeln

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Am Sonntag, dem 04. Januar starteten wir das Jahr 2026 zum widerholten Mal in beiden Rheinfelden.

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Auf der deutschen Seite befindet sich in dem schönen alten Haus Salmegg an der Rheinbrücke eine Kunstausstellung, die wir besuchten.

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In Schweizer Rheinfelden flanierten wir zunächst durch das alte, weihnachtlich geschmückte Städtchen und später durch den Park mit dem bunten „Lichterfunkeln“.

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Es ist immer wieder ein schöner Jahresauftakt und ebenso ein Eintauchen in die letzten Atemzüge der Weihnachtszeit.

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Nach der Kunstausstellung, die die verschiedensten Kommentare der Beschauer auslöste, schlenderten wir über die alte Rheinbrücke nach drüben auf die Schweizer Seite. Obwohl die Sonne noch strahlte, war es bitter kalt. Die Zeit bis Charly auftauchte, verbrachten wir mit Erzählen, Lachen und „Lädele“, denn obwohl Sonntag war, waren die Geschäfte offen.

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Charly hatte für uns Plätze in einem Kaffee organisiert, das wir schnellstens aufsuchten als er erschien, denn wir benötigten alle etwas Warmes. Etwas chaotisch ging es in dem Geschäft mit Kaffeeecke zu, bis alle einen Platz hatten, denn wir waren nicht die einzigen, die Wärme tanken wollten.

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Aber es war köstlich, wie wir alle recht vermummt endlich einen Sitzplatz hatten und mit wieviel Scharm und Humor der Besitzer uns zufrieden stellte. Wie er erwähnte, ist die neue Sitzecke noch nicht fertig gestellt. Weil die Türe ständig auf ging, traf uns jedes Mal ein Schwall eisige Luft, auf die wir gerne verzichtet hätten. Hat dies unserer guten Laune geschadet? Aber nein!

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Um 17:00 Uhr wollten wir das Glockenspiel im Rumpel mit besonderer Vorgeschichte aus dem 30 jährigen Krieg hören und sehen. Sie erinnert an einen listigen Schneider, der sich in das Fell des letzten geschlachteten Ziegenbocks einnähte und meckernd über die Stadtmauer flanierte. Den Belagerern (Schweden) gab dieser Anblick den Rest und sie ließen von der Stadt ab.

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Charly erzählte uns aber noch eine Story im „Schelmengässli“. Wenn ein Flüchtiger es aus dem Gefängnis schaffte und sich auf die Bank (eher Stein) setzten oder stellen konnte, durfte er nicht in Haft genommen werden. Natürlich war dieses Asyl so nicht von langer Dauer. Außerdem befindet sich dort auch das älteste Wappen der Grafen von Rheinfelden aus dem 12. oder 13. Jahrhdt. In dem alten Städtchen gibt es immer wieder etwas Neues zu erfahren,

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Danach war es Zeit im Park zu schlendern um das „Lichterfunkeln“ zu bestaunen, denn es dunkelte bereits. So konnten wir den Park in der ganzen Farbenpracht genießen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.

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Autor: shanai

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