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Bummel durch die Petite Camarque

Drei Stunden lang haben wir uns am 21. April im Naturschutzgebiet der Petite Camarque im Elsass aufgehalten. Wer die Natur liebt, kann sich hier an allem freuen.

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Besonders viel Wasser, fließend oder stehend gibt es dort momentan; in allen Tümpeln quaken die Frösche. Allerdings musste man sich schon die Zeit nehmen, um sie ausfindig zu machen. Vögel jubilierten und sogar ein Kuckuck war zu hören. Verschiedene Enten konnte nur Markus mit dem Fernglas deuten, denn sie hielten sich fast ausschließlich am jenseitigen Ufer auf. Überall duftete es nach Bärlauch.

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Weil alles so stehen und liegen bleibt, wie die Natur es will, sieht es fast überall sehr abenteuerlich aus. Ab und an steht eine geschützte Beobachtungshütte oder ein Hochstand am Wegesrand, von dort kann man weiter das Gelände überschauen. Viele Spuren von Wildschweinen konnten wir entdecken, die sich um diese Zeit irgendwo geschützt im Sumpf suhlen; Möglichkeiten gibt es im ganzen Gelände genügend.

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Fast sechs Kilometer sind wir kreuz und quer durch das Gelände gestreift. Leider war das Büro noch nicht geöffnet, so konnten wir die Ausstellung der „kaiserlichen Lachszucht“ nicht anschauen. Dies bedeutet, dass wir irgendwann mal wieder kommen wollen, allerdings zu einer späteren Jahreszeit und Stunde.

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Beim Verwaltungsgebäude packten wir unser Vesper aus und machten es uns gemütlich. Die erhoffte Tasse Kaffee dachten wir uns eben dazu, aber verdursten mussten wir trotzdem nicht.

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Leider haben wir außer Fröschen, verschiedenen Enten und Schildkröten, die kaum auszumachen waren, keine Tiere gesehen; Siesta war um diese Zeit angesagt.

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Auf den kahlen Bäumen in einem größeren Gewässer saßen die Kormorane in ihren Nestern, ihre Speisekammer unter sich in Sichtweite. Dumm sind die Tiere offensichtlich nicht.

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Meinen Lieblings – Monsterbaum haben wir dann doch noch entdeckt. Unsere männlichen Begleiter behaupteten aber, dass dies keinesfalls nur ein Baum wäre sondern mehrere zusammengewachsene. Egal, ehrwürdig und sehenswert ist er allemal.

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Als wir am See mit den Sportanglern vorbei kamen, sprang Urlaubsstimmung entgültig über, so friedlich und lautlos ging es dort zu.

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Schön und erholsam war der sonnige Nachmittag zu sechst mitten im frischen Grün mit attraktiven Fotomotiven!

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Klick die Fotos von Markus und Käthe an, dann werden sie größer!

Autor: shanai

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