SlowUp im Elsass
Die 40 km lange Strecke des SlowUp auf der "route des Vins" im Elsass ist landschaftlich wunderschön, wenn nur die vielen Radler nicht wären! Die Strecke wird total autofrei gehalten, und wenn es unvermeidbare Kreuzungen gibt, wird der Verkehr zu Gunsten der Sportbegeisterten geregelt.
Ja, es gibt immer mehr Menschen, die sich per Fahrrad fortbewegen, und dies sollte man auch unterstützen. Für viele ist dieser Tag auf autofreien Straßen mit 13 Feststationen und vielen kleineren Buden ein Tages- oder Etappenvergnügen.
Es gibt aber auch sportliche Radler und Läufer, die die Strecke so schnell als möglich abfahren oder laufen. Gehindert wird man automatisch bei den Feststationen. Dort ist es meist sinnvoll, sein Fahrrad zu schieben, wenn man unfallfrei bleiben will.
Zum Glück gibt es aber genügend freie Abschnitte, wo man die Landschaft und das Radeln genießen kann.
Die Strecke kann man in unterschiedlich langen Runden befahren. Dies ist auch wichtig, denn es sind viele begeisterte Kinder dabei. Die angebotenen Verköstigungen entlang der Strecke wurden intensiv angenommen, aber es gibt auch Familien und Gruppen die im Grünen picknicken.
Wir starteten 2 km vor Bergheim und staunten nicht schlecht, dass der Parkplatz um 10 Uhr bereits fast voll belegt war. Das bekannte Schloss Haut-Koenigsbourg mit den Vogesen und den vorgelagerten Weinhängen hat man fast auf der ganzen Strecke vor Augen.
Unsere Runde kosteten wir mit Séléstat,
Dambach-la-Ville, Châtenois,
Saint-Hippolyte und Bergheim voll aus.
Unterwegs machten wir immer wieder kurze Pausen,
um etwas zu trinken und um uns zu sammeln;
es klappte wunderbar.
In Bergheim, kurz vor dem Ende der Runde, scherten wir vom allgemeinen „Velolindwurm“ aus und machten es uns bei Kaffee und Eis in einem Straßencafé auf dem Marktplatz gemütlich. Ein herrlich ruhiges Plätzchen, abseits des eben noch erlebten Trubels, inmitten einer wunderschönen Altstadt.
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