Wanderung zu den Todtmooser Wasserfällen
So wollte ich am 27. August unsere Feier@bend-Freunde auf den Weg nach Todtmoos locken, aber den traumhaften Pfad nahmen dann doch nur drei Unentwegte unter die Füße.
Treffen war auf dem ehemaligen Skilift-Parkplatz in Todtmoos-Strick und wir staunten nicht schlecht, als neben uns ein Auto parkte und Walli, Christel und Doris ausstiegen. Sie wollten, bzw. konnten die vorgesehene Strecke zwar nicht mitwandern, aber auf ein vergnügliches Zusammensein nicht verzichten. Wir sind ja flexibel und freuen uns über jeden Zuspruch!
Bis zum ehemaligen Lifteinstieg gingen sie mit uns mit, Markus hatte ein paar Infos und natürlich auch lustige Storys zu erzählen.
Dann trennten sich unsere Wege. Die einen suchten sich ein schattiges Plätzchen auf der Terrasse des Hotel Rössle und wir tauchten in die ursprüngliche „Rabenschlucht“ ein.
Lang ist die Rabenschlucht ja nicht, denn bei Todtmoos–Höfle endet sie bereits, aber sie ist wild romantisch und mit allem bestückt, was man sich unter einer Schlucht vorstellt. Der Bach führt so viel Wasser, dass sogar die Wasserkraftanlage „Höflesäge“ für 50 Haushalte Strom erzeugt.
Danach ging es quer über das Tal auf die andere Seite an schönen mit Blumen geschmückten Schwarzwaldhäusern vorbei. Bald ging uns die Puste aus, denn eine ordentliche Steigung folgte.
Wir stiegen dann von oben in die Rüttebach–Schlucht ein und ab sofort musste jeder Schritt mit Bedacht gewählt werden. Aber schön war es hier und vor allem wunderbar kühl und frisch, dies tat gut nach dem heftigen Aufstieg! Über Brücken und Stiegen führt der Pfad an moosbewachsenen und manchmal überhängenden Felsen vorbei. Der Rüttebach stürzt in drei Kaskaden insgesamt etwa 34 Meter über die Felsen. Nun, die drei Wasserfälle füllten die Gumpen nicht gerade, aber dies hatten wir nach der langen Trockenperiode auch nicht erwartet.
Ungern verließen wir den erfrischenden Wald, überquerten die Straße und noch einmal ging es bergauf, weil unser Wanderweg nach Todtmoos-Strick führte. Dort besichtigten wir noch die St. Josefskapelle, die seit 1828 auf einem Felsvorsprung thront.
Viele Schritte waren dann nicht mehr vonnöten, bis wir die drei Freundinnen im hintersten schattigen Eck des Gasthauses Rössle fröhlich plaudernd vorfanden. Nun gab es alles, was Herz und Magen begehrten, und wir saßen noch längere Zeit zusammen.
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