Der WILDE HOLZAPFEL (MALUS SYLVESTRIS), die Urform unserer heutigen Kulturapfelsorten, ist vermutlich in Kaukasien beheimatet. Die Römer brachten es zur hohen Kunst der Apfelveredlung, wie auch später die Klostergärten.
Der mystische Apfel aus der Familie der Rosengewächse galt als Symbol für Fruchtbarkeit, Macht und Reichtum, aber auch der Verführung und Sünde, war Liebes- und Weissage-Orakel.
Bei den Kelten und Germanen symbolisierte der Apfelbaum die Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Die Apfelinsel Avalon gilt in der keltischen Kultur als Paradies auf Erden.
Die Goldmarie pflückte Äpfel im Garten der Frau Holle. Woher rührt der jahrtausend-alte Zauber der Königin der Früchte?
Der Apfel steht für Erotik und Schönheit, auch für den Hass, immer vereint er zwei Seiten. Der vergiftete Apfel im Märchen, der Schneewittchen töten sollte, zeigt die verführerische Macht der köstlichen Frucht ebenso wie der Paradiesapfel im Garten Eden. Wobei die biblische "Frucht" der Erkenntnis nicht eindeutig der Apfel war, deutbar wären auch eine Quitte oder eine Feige. Aber mystisch ist der Apfel schon: schneidet man ihn horizontal in zwei Hälften, erkennt man in seiner Mitte ein Pentagramm.
Aber er schmeckt. Auch wenn man ab und zu zu den exotischen Früchten greift, der Apfel ist in der Gunst der Genießer unschlagbar. Seine kulinarische Vieffalt ist unumstritten: ob frisch vom Baum, als duftender Bratapfel im Winter, als saftiger Kuchen, Apfelmus, getrocknet als Apfelringe, Saft, Wein - der Apfel ist ein vielseitiger Ernährungskünstler.
Seine Gaben sind Pektin, Zellulose (Ballaststoffe), Kalium, Kalzium, Eisen, Jod, Zink, Vitamine, vor allem Vitamin C und viele andere Nährstoffe. Der größte Teil der Vitamine befindet sich in der Schale, die man bei einheimischen Äpfeln immer mitessen sollte - Äpfel aus Deutschland dürfen nicht gewachst werden.
Der Apfel ist zugleich eine köstliche Medizin: er regelt die Verdauung, beugt Eisenmangel vor, ist stärkend und blutbildend. Ein Teeaufguss aus Fruchtschalen wirkt fiebersenkend. Zudem ist die saftige Frucht ein wirksamer Zahnputzhelfer. Rohe ungeschälte geriebene Äpfel sind gut bei Durchfall - sie können Giftstoffe im Darm binden. Süße Äpfel "sollen" sogar die Intelligenz fördern. Man sagt, Friedrich Schiller ließ sich vom Geruch angefaulter Äpfel in seiner Schreibtischschublade inspirieren....
Äußerlich hilfreich sind Äpfel bei Hautausschlägen und Akne, gerieben werden sie als reinigende Gesichtsmaske verwandt.
Quelle: diverse Literatur, Lexika, "Gärten und Pflanzenbräuche in M/V"
DER APFEL (Malus domestica)
Der WILDE HOLZAPFEL (MALUS SYLVESTRIS), die Urform unserer heutigen Kulturapfelsorten, ist vermutlich in Kaukasien beheimatet. Die Römer brachten es zur hohen Kunst der Apfelveredlung, wie auch später die Klostergärten.
Der mystische Apfel aus der Familie der Rosengewächse galt als Symbol für Fruchtbarkeit, Macht und Reichtum, aber auch der Verführung und Sünde, war Liebes- und Weissage-Orakel.
Bei den Kelten und Germanen symbolisierte der Apfelbaum die Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Die Apfelinsel Avalon gilt in der keltischen Kultur als Paradies auf Erden.
Die Goldmarie pflückte Äpfel im Garten der Frau Holle. Woher rührt der jahrtausend-alte Zauber der Königin der Früchte?
Der Apfel steht für Erotik und Schönheit, auch für den Hass, immer vereint er zwei Seiten. Der vergiftete Apfel im Märchen, der Schneewittchen töten sollte, zeigt die verführerische Macht der köstlichen Frucht ebenso wie der Paradiesapfel im Garten Eden. Wobei die biblische "Frucht" der Erkenntnis nicht eindeutig der Apfel war, deutbar wären auch eine Quitte oder eine Feige. Aber mystisch ist der Apfel schon: schneidet man ihn horizontal in zwei Hälften, erkennt man in seiner Mitte ein Pentagramm.
Aber er schmeckt. Auch wenn man ab und zu zu den exotischen Früchten greift, der Apfel ist in der Gunst der Genießer unschlagbar. Seine kulinarische Vieffalt ist unumstritten: ob frisch vom Baum, als duftender Bratapfel im Winter, als saftiger Kuchen, Apfelmus, getrocknet als Apfelringe, Saft, Wein - der Apfel ist ein vielseitiger Ernährungskünstler.
Seine Gaben sind Pektin, Zellulose (Ballaststoffe), Kalium, Kalzium, Eisen, Jod, Zink, Vitamine, vor allem Vitamin C und viele andere Nährstoffe. Der größte Teil der Vitamine befindet sich in der Schale, die man bei einheimischen Äpfeln immer mitessen sollte - Äpfel aus Deutschland dürfen nicht gewachst werden.
Der Apfel ist zugleich eine köstliche Medizin: er regelt die Verdauung, beugt Eisenmangel vor, ist stärkend und blutbildend. Ein Teeaufguss aus Fruchtschalen wirkt fiebersenkend. Zudem ist die saftige Frucht ein wirksamer Zahnputzhelfer. Rohe ungeschälte geriebene Äpfel sind gut bei Durchfall - sie können Giftstoffe im Darm binden. Süße Äpfel "sollen" sogar die Intelligenz fördern. Man sagt, Friedrich Schiller ließ sich vom Geruch angefaulter Äpfel in seiner Schreibtischschublade inspirieren....
Äußerlich hilfreich sind Äpfel bei Hautausschlägen und Akne, gerieben werden sie als reinigende Gesichtsmaske verwandt.
und...und...und
Ich greife immer zuerst nach den "rotbäckigen" Äpfeln und liebe Apfelschalentee mit Zitrone, Bratäpfel im Winter und Apfelstrudel mit Sahne.
Dieser Beitrag erscheint auch im Mitgliedertreff "Das Kräutlein des Lebens". Vielleicht gibt es dort oder hier im Forum noch viele Anregungen.
Quelle: diverse Literatur, Lexika, "Gärten und Pflanzenbräuche in M/V"
LG von Doris
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