in Frankfurt-Niederrad 11. März 2026.
Schon bald nach der Inbetriebnahme des Kanalnetzes kam es zu Klagen Anrainer über die unzumutbare Verschmutzung des Flusses durch die eingeleiteten städtischen Abwässer.
Für die damals übliche Ableitung in Rieselfelder fehlte der Platz, daher entschied sich die Stadt für den Bau einer mechanischen Kläranlage am Niederräder Ufer. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und wurde 1992/93 denkmalgerecht saniert.
Reinigungsverfahren:
Das Klärwerk Niederrad wurde als abgesenkte, überdeckte und überwölbte Anlage mit Sandfang, Rechenanlage, Mischkammer und den unterirdischen Klärkammern mit Zu- und Ableitungsgalerie errichtet. Sie war für 140.000 Einwohner ausgelegt und konnte täglich 18.000 Kubikmeter Abwasser reinigen.
Das gereinigte Abwasser wurde über die Abwassergalerie in den Main geleitet.
Der Klärschlamm wurde anfangs als Dünger in der Landwirtschaft verwertet.
Millionen Liter Wasser fließen täglich durch Frankfurter Haushalte durch duschen, kochen, waschen und spülen.
Und täglich werden 5 Tonnen "Abfallprodukte" aus dem
Abwasser gefiltert und zur Stromerzeugung verwendet.
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