Lifehacks: Kleine Tricks, die den Alltag leichter machen
Es gibt zwei Arten von Menschen. Die einen kämpfen fünf Minuten lang mit einem Problem und nehmen es irgendwann einfach hin. Die anderen verschwinden kurz in der Küche, kommen mit einem Gummihandschuh, einem Stück Alufolie oder einem Korkenzieher zurück und lösen die Sache in 30 Sekunden. Wie sie auf solche Ideen kommen? Gute Frage. Manche Tricks werden seit Generationen weitergegeben, andere tauchen plötzlich im Internet auf und verbreiten sich in Windeseile. Heute nennt man solche kleinen Kniffe Lifehacks. Dahinter steckt nichts anderes als die Idee, alltägliche Probleme mit möglichst einfachen Mitteln zu lösen. Ob jeder davon funktioniert? Das darf jeder selbst ausprobieren. Einige haben sich allerdings schon erstaunlich oft bewährt.
Schluss mit Zwiebel- und Knoblauchgeruch
Wer schon einmal Zwiebeln oder Knoblauch geschnitten hat, kennt das Spiel. Die Hände werden gewaschen. Dann noch einmal. Vielleicht sogar ein drittes Mal. Der Geruch bleibt trotzdem hartnäckig erhalten.
Die Lösung soll ausgerechnet Edelstahl sein. Einfach die Hände unter fließendem Wasser an einer Edelstahlspüle, einem Löffel oder einer sogenannten Edelstahlseife reiben. Warum das funktioniert, darüber wird bis heute diskutiert. Entscheidend ist ohnehin etwas anderes: Viele schwören darauf. Und wenn der Knoblauchgeruch verschwindet, fragt hinterher vermutlich niemand mehr nach der chemischen Erklärung.
Stumpfe Schere?
Jede Schere hat irgendwann ihren großen Auftritt. Spätestens dann, wenn sie das Geschenkpapier an Weihnachten eher knickt als schneidet. Bevor sie in der Schublade ganz nach hinten wandert, lohnt sich ein kleiner Versuch.
Dafür einfach ein Stück Alufolie mehrfach zusammenfalten und einige Male durchschneiden. Kleine Unebenheiten an der Schneide können dadurch ausgeglichen werden. Wunder sollte man keine erwarten. Für die Schere, die nur gelegentlich zum Einsatz kommt, reicht dieser Trick aber oft schon aus.
Das wohl unattraktivste Versteck am Strand
Wohin mit Handy, Geld oder Autoschlüssel, wenn man ins Wasser möchte? Unter dem Handtuch? Eher nicht. Im Schuh? Auch kein Geheimtipp mehr.
Deutlich kreativer ist eine unbenutzte Windel. Die Wertsachen kommen hinein und anschließend wird sie wieder so verschlossen, als hätte sie ihren eigentlichen Zweck bereits erfüllt. Zugegeben: Charmant ist die Idee nicht gerade. Genau darin könnte aber ihr größter Vorteil liegen. Wer freiwillig in einer vermeintlich benutzten Windel wühlt, verfolgt vermutlich ganz andere Interessen als Diebstahl.
Katzenhaare? Handschuh, übernehmen Sie!
Wer ein Tier besitzt, kennt den ewigen Kampf: Kaum ist das Sofa sauber, scheint sich schon die nächste Fellschicht darauf auszubreiten.
Ein leicht angefeuchteter Gummihandschuh kann hier erstaunlich gute Dienste leisten. Einfach damit über die betroffene Stelle reiben und gut ist. Die Haare bleiben am Handschuh haften und lassen sich anschließend mit einem Griff entfernen. Manchmal liegen die einfachsten Lösungen tatsächlich im Putzschrank.
Der Korkenzieher als Heimwerker
Dieser Tipp kommt mit einem kleinen Vorbehalt, denn er ist bei uns noch ungetestet.: Wenn ein Dübel hartnäckig in der Wand sitzt, soll ein klassischer Korkenzieher mit Hebelarmen helfen. Die Spirale wird vorsichtig in den Dübel gedreht und anschließend lässt sich dieser häufig mit leichtem Zug herausziehen. Falls es klappt, spart man sich einiges an Gefummel. Falls nicht, hat man zumindest einen guten Grund, sich ein Glas Wein zu öffnen.
Die Wärmflasche im Sommer
Eine Wärmflasche verbindet man automatisch mit kalten Winterabenden, Tee und einer warmen Decke. Dabei kann sie auch genau das Gegenteil.
Mit Wasser gefüllt und eingefroren wird sie zu einem angenehm kühlen Begleiter für heiße Sommernächte. Wichtig ist allerdings ein Blick auf das Material, denn durch das Einfrieren kann Gummi mit der Zeit spröde werden. Deshalb gehört die Wärmflasche anschließend besser ausgetauscht.
Hast du weitere Tricks, auf die du schwörst? Teile deine Tipps in den Kommentaren!
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