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Das besondere Regionaltreffen


Für den 21.Juni hatte man sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Anstelle des Regionaltreffens im Internetcafe wurde zu einem besonderen Stammtisch eingeladen, nämlich zu einer Allerfahrt

Unser Schiff

An all den vorangegangenen heißen Sommertagen war der Gedanke und die Freude darüber, gemeinsam einen Tag auf dem Wasser zu verbringen nicht nur schön, sondern auch erfrischend kühl. Bekanntlich weht oben an Deck immer eine kühlere, leichte Briese.

Wer hatte nicht gerade erst einen einzigen Tag vorher, unter der fürchterlich drückenden Schwüle gelitten und hing schlapp, Lust
„Morgen werde ich in Hochform sein,“ sagte ich mir zum Trost !!!

Die Nachrichten am Abend mit anschließendem Wetterbericht versprachen nichts Gutes, aber wir sind erstens Optimisten, (glauben wir doch immer nur das Beste) zweitens, wann haben diese Frösche schon mal Recht?? Außer ab und an, eine Prinzessin zu küssen, sind sie doch zu nichts nütze.

Ich telefonierte noch mit Manfred und wollte wissen, wann er mich abholt??
Ganz nebenbei fügte ich noch dazu, dass Unwetterwarnungen herausgegeben seien, aber das ist sicher nicht bei uns, sondern wie immer, irgendwo im Westen??? Waren wir einer optimistischen Meinung

Am besagten Morgen unserer Unternehmung gegen 9:30 war es draußen plötzlich sehr laut, ein Geräusch, dass ich im ersten Moment gar nicht einordnen konnte???? Ratter ratter....
Es war ein richtiger Wolkenbruch, der ohne Erbarmen auf ahnungslose und unvorbereitete Passanten herunterprasselte, die sich schleunigst versuchten in Sicherheit zu bringen.
Ich saß zu dieser Zeit gerade beim Arzt, konnte das vom Fenster aus beobachten und war froh im Trocknen zu sein.
Na, Gewitterschauer gehen auch einmal vorbei dachte ich, aber als ich zu Haus war, musste ich komplett alles auswechseln, was ich anhatte.
Aber immerhin es regnete inzwischen nur noch, - anstatt zu schütten. Ich schnappte mir einen zweiten noch trockenen Regenschirm und wie immer den Fotoapparat und war fürs erste getrocknet, - gut gerüstet und reisefertig.

Für die Fahrt nach und von Celle wurden unkomplizierte Fahrgemeinschaften gegründet.
Ich, (Annette / kobra ) fuhr mit Manfred / Hoppelvater, der mich zu Hause pünktlich abholte.
Im Auto fuhren noch mit: seine Frau Gerda /kessie_2 und Selma /xilia

Die Fahrt nach Celle war für uns Mitfahrer schon recht unterhaltsam und recht gemütlich.
Als erste, - von unseren Schäfchen, erreichten wir den Parkplatz am Hafen, mit noch relativ kleinen Pfützen, wo dann nacheinander auch alle anderen Feierabendler eintrafen.
(Selma, entschuldige bitte, dass du bei der Rückfahrt die große Pfütze erwischt hast, die eigentlich meine gewesen wäre :-)))

Mit von der Wasserparty waren Peter / WoSoft mit seiner Frau Helge /Flaminga, Rüdiger / Findenix, Friedrich / finix sowie Uschi / Seerose5, Volkhart / Eckbert, Gesa /landlady42, Gudrun / lieske und ihr Mann Peter2, sowie Marita /blueslady. Manfred / Hoppelvater mit Gerda /kessie_2, Selma /xilia und Annette / kobra
Nicht zu vergessen, Uschis liebe Hündin, Jäcki.
Jäcki fand sogar großen Gefallen an einem Dackel, der sich ebenfalls mit an Bord befand. Dieser kam aus Leipzig. Die beiden Hunde stellten wohl auch den indirekten Kontakt zu der uns unbekannten Reisegruppe her.
"Mensch Volkhart" hat sie dann noch vertieft.:-))

Alle bestens gelaunt und beschirmt erwarteten wir nun unser Schiff. 13:00 Uhr sollte es ablegen.
Nach dessen Ankunft (eine halbe Stunde vorher,) platzierten wir uns allesamt im unteren trockenen Innenraum.

Marita, Rüdiger und

Der ansonsten so begehrte Platz am oberen Deck blieb leer und dieser war nun nur für den Regen reserviert, der sich allmählich in einen langsamen, gemütlichen, beruhigenden Landregen verwandelte. Das Wetter wurde kein Haupt- Unterhaltungs- Thema.
Nein, wir hatten wieder genügend „neuen Gesprächstoff “ in den letzten vier Wochen angesammelt und uns viel zu erzählen. Für Langeweile blieb keine Zeit.

Gerda mit Selma
Frauen unter sich
Rüdiger und Friedrich
MÄNNER auch

Zwei Stunden sollte die Fahrt nach Winsen / Aller gehen.
Der Wasserstand der Aller wird in ihrem Lauf durch mehrere Schleusen reguliert.
Eine davon ist in Oldau, die wir passieren mussten.
An dieser Stelle hat die Aller einen Höhenunterschied von 3 1/2 Meter zu überwinden.
Die Besatzung des Schiffes bestand aus zwei Personen. Einem Mann, er war der Schiffsführer und einem weiblichen Wesen, die zugleich für mehrere Aufgaben zuständig war.
(Wie Frauen das so im allgemeinen an sich haben.)
Sie war Gastronomin, Kassiererin, Schleusen- Bedienerin, u. v. mehr, alles in einer Person.

Erwähnenswert ist die wunderschöne Landschaft entlang des Flusses, die Urlaubsgedanken weckte. Gelbe Blumen schmückten das Wasser, die eigentlich für Seerosen zu klein sind, wir haben ihnen darum den Namen gelbe Sumpfdotterblume gegeben.
Malerisch schön und blumig wirkte das Ufer, dass sich immer wieder in weichen Bögen schlängelte.
Kühe, die eigenartigsten Pferde (eines davon hatte die Zeichnung eines Dalmatinerhundes) und Schafe wurden immer wieder zu einem kleinen Hingucker.

Außer uns fuhr noch eine kleine, gar lustige und fidele Reisegruppe aus Leipzig und Umgebung mit.
Eigentlich hätten sie auch zu uns gehören können, sie wären nicht als „Fremdlinge“ aufgefallen. Sahen aus, wie sympathische, waschechte Feierabendler. Da wir ja immer sehr aufgeschlossen „allem Neuen“ gegenüber sind, blieb es gar nicht aus, dass wir bald zusammen ins Gespräch kamen. Volkhart nahm zu erst Kontakt auf. Sie sind auch PC erfahren und wir empfahlen dieser Gruppe „unsere Regionalgruppe in Leipzig.“
Bei uns sollten sie dann später diesen Bericht lesen und ihre Bilder dabei entdecken.
E-Mailadresse bekam ich auch für alle Fälle.
Angekommen dann in Winsen, trennten sich unsere Wege, denn die Senioren aus Leipzig machten dort ein paar Tage Urlaub und wollten zu ihrem Domizil. Wir dagegen gingen ziemlich lustig - bunt beschirmt nach rechts und die „Leiptscher“ nach links.

Bunt und froh beschirmt
Bunt und froh beschirmt

Von hier aus gingen wir dann gemütlich in den Ort und fanden ein sehr nettes Cafe, um genüsslich zu sündigen. Lecker sah er aus, der Kuchen, und beim Aussuchen fällt die Entscheidung dann schon recht schwer.
Als wir wieder das Cafe verließen, verließ uns auch das Regenwetter und es kündigte sich Wetterbesserung an. Wärmer wurde es auch sogleich.
In kleinen Gruppen haben wir den Ort besichtigt, jeder wie er konnte und in der Lage war.
Ich hab es mir mit Gerda sehr gemütlich gemacht, den Langsamgang eingeschaltet und die Abkürzung genommen.

Rechtzeitig haben wir uns alle wieder zur Abfahrt des Schiffes eingefunden. Etwas früher waren wir da und haben auf die Ankunft des Schiffes gewartet.

Und siehe da, die Rückfahrt konnten wir zum größten Teil der Zeit, auf dem Oberdeck verbringen. Wer hätte das zuvor geglaubt???

Lustig ist es an Oberdeck
Lustig ist es an Oberdeck

Und das zur gleichen Zeit, wo in fast ganz Deutschland und den Nachbarländern heftige Unwetter tobten. Regengüsse, Sturm und mancherorts sogar „LAND UNTER“

Es war wirklich toll und den Initiatoren sage ich hiermit ein herzliches Dankeschön, für die gute Organisation!!

Annette

Autor und Bilder: Annette /kobra

Auch Manfred hat für uns noch etwas berichtet:

Die lange geplante Fahrt auf der Aller von Celle bis Winsen fand am 21.6. statt, eigentlich Sommeranfang.
Aber Petrus hat uns im Stich gelassen und so war fast der ganze Tag Regen. Aber uns 14 Huckups hat das auf dem Allerdampfer „Wappen von Celle“ nicht viel ausgemacht.
Die Stimmung war gut und in Winsen wurde es dann auch etwas trockener und wir konnten uns erstmal bei Kaffee, Kuchen oder Eis stärken.
Nach einem kleinen Spaziergang durch Winsen ging die Fahrt dann wieder zurück nach Celle, wobei wir dann einige Zeit auf dem Oberdeck sitzen konnten und die Landschaft und Fischreiher beobachteten, die den zahlreichen Anglern wohl einiges wegfischten.
Die Fahrt nach Hildesheim fand dann aber wieder bei Regen statt. Ich denke, es war trotzdem ein schöner Tag.


Manfred

Landgang ist angesagt
Die Huckups auf Landgang
Warten auf das Schiff zurück
Eine kleine Pause
Wer hätte das gedacht?
Es ist trocken
und tolle Stimmung

Autor und Bilder: Manfred / Hoppelvater

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