Darum ist das Sexleben in der zweiten Lebenshälfte besser
Naturgemäß verändert sich mit zunehmendem Alter nicht nur der Körper, sondern ebenfalls die Bedürfnisse und Befindlichkeiten von Mann und Frau. Dabei entdecken einige ihre Sexualität noch einmal völlig neu. Getreu dem Motto „je oller, desto doller“ empfinden Menschen im Alter von 60 und darüber ihr Sexualleben als besonders erfüllend und aufregend, ganz entgegen der landläufigen Meinung. Denn vieles verändert sich sogar zum Positiven.
1. Mehr Zeit und Spontaneität
Bei den meisten Menschen ist in diesem Alter die Familienplanung abgeschlossen und die Kinder sind aus dem Haus. Einige sind vielleicht auch schon in Rente und so gibt es auch keinen Jobstress mehr, den man unwillentlich mit nach Hause bringt. Das lässt viel Raum und Zeit für Zweisamkeit und Spontaneität. Das sollte man unbedingt ausnutzen!
2. Verhütung ist nicht (immer) nötig
Befindet man sich in einer festen Partnerschaft oder Ehe, ist nach den Wechseljahren Verhütung kein Thema mehr. Hormonelle Verhütungsmittel können das Lustempfinden deutlich einschränken, Kondome nehmen ein Stück weit die Spontaneität. Beides ist nun nicht mehr nötig. Aber: Wer wechselnde Sexualpartner hat, sollte unbedingt weiterhin Kondome benutzen, um sich vor ansteckenden Geschlechtskrankheiten zu schützen!
3. Erfahrung
Wohingegen in den Zwanzigern noch viel experimentiert und ausprobiert wird, wissen Menschen ab ca. 40 was sie wollen. Dabei profitiert man nicht nur von den positiven Erfahrungen, sondern ebenfalls von den negativen, den dadurch weiß man eben auch, was man nicht so gerne mag. Wichtig ist hierbei, dass man das aber auch dem Partner kommuniziert.
4. Man ist entspannter
Keiner muss sich noch etwas beweisen. Mit zunehmendem Alter lernen die meisten sich selbst und ihren Körper nicht nur besser kennen, sondern auch lieben. Ob ein Speckröllchen mehr oder weniger am Bauch ist, kümmert dann nur noch die wenigsten. Wer weniger mit seinen Unsicherheiten beschäftigt ist, kann sich besser auf das Wesentliche konzentrieren und sich ganz fallen lassen.
5. Gesunder Egoismus
Junge Menschen sind tendenziell bemühter, dass der andere auch seinen Spaß hat. Ältere Menschen hingegen entwickeln mit den Jahren einen gesunden Egoismus, der dazu führt, dass sie im Bett oft klare Anweisungen geben, was wiederum zu einem besseren Liebesspiel führt. Das heißt natürlich nicht, dass einem die Bedürfnisse des anderen egal sein sollten. Gibt jeder klare Anweisungen, kann nicht mehr viel schief gehen.
Artikel Teilen
Artikel kommentieren