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Ausflug zum Palmengarten in Frankfurt
Planung ist eine Sache – was letztendlich eintrifft eine ganz andere.
Für die Regionalgruppe Mainz hatte ich einen Ausflug zum Palmengarten Frankfurt geplant, Donnerstag, 7. Mai, 20 Personen.
Angemeldet hatten sich 8 Personen, aber ein paar Tage war unklar, ob ich den Ausflug betreuen könnte, es gab ein Fragezeichen bezüglich eines familiären Ereignisses.
Doch ich konnte meine Planung fortführen, worüber ich sehr froh war. Kurz vor dem Ausflug hatten sich noch 3 Teilnehmer abgemeldet und jetzt waren wir nur noch fünf.
Aber was soll ich sagen – um es kurz zu machen: Es war ein wundervoller Tag!
Vier Teilnehmer (Udo/Salon1900, Elke/19Mohnblume57 Harald/Sarrois1 und ich/Chimoni) trafen sich am Hauptbahnhof Mainz, Nina/NinaDieZweite holte uns in Frankfurt an der S-Bahn ab und von da an waren wir komplett. Eine kleine, aber feine Truppe!
Mit der U-Bahn ging es weiter bis zur Bockenheimer Warte und nach ca. 600 m waren wir am Eingang Palmengartenstraße.
Petrus hatte in dieser Woche Regen und Wolken auf seiner Karte. Den Regen hat er woanders hingeschickt, wir hatten nur einen bewölkten Himmel. Schirm oder Regenjacke blieben daher, wo sie hingehörten – im Rucksack. Danke lieber Petrus. Hätte noch die Sonne sich blicken lassen, wahrscheinlich hätten wir es
vor Glück gar nicht ausgehalten.
Da wir eine kleine Truppe waren, blieben wir die ganze Zeit zusammen und bestaunten die einzelnen Bereiche des Palmengartens. Und zu staunen, gab es eine Menge. Jede Ecke, jeder Winkel hatte seine eigene Schönheit und wir waren begeistert über die großartigen Bäume, die zurzeit blühenden Azaleen hinter dem großen Weiher und die verschiedenen Arrangements.
Mit einigen Gärtnern, die am Arbeiten waren, hatten wir interessante Gespräche und sie beantworteten bereitwillig unsere vielen Fragen.
Ein kleiner Auszug aus der Geschichte des Palmengartens:
Er wurde 1871 offiziell eröffnet. Seine Gründung geht auf ein außergewöhnliches bürgerliches Projekt zurück.
Herzog Adolf von Nassau verlor 1866 sein Herzogtum an Preußen und musste seine berühmte Pflanzensammlung verkaufen. Frankfurter Bürger unter Führung des
Gartenbauarchitekten Heinrich Siesmayer sammelten Geld um die Sammlung zu erwerben und in Frankfurt einen großen botanischen Garten anzulegen.
Aus heutiger Sicht war das eine wunderbare Idee und das Geld wurde gut angelegt.
Wir kamen zur Villa Leonhardi, wo wir uns im Innenbereich eine Erfrischungs- und Plauderpause gönnten.
Die Villa Leonhardi ist eine klassizistische Villa, die im Jahre 1806 erbaut und in den 1980-er Jahre originalgetreu rekonstruiert wurde. Heute ist sie ein historisches Café und wird auch für Veranstaltungen genutzt.
Nach der Plauderstunde machten wir uns weiter auf den Weg, denn es gab noch viel zu entdecken. Wir schlenderten durch den Bambushain, beobachteten die Schmetterlinge im Blüten- und Schmetterlingshaus, wir waren im Subantarktishaus, bis wir schließlich im Tropicarium ankamen, mit den feuchten und trockenen Tropengewächsen.
Wir hatten so viele Eindrücke in uns aufgenommen und nach dem Tropicarium ermüdeten langsam unsere Sinne und unsere Beine riefen nach Erholung. Inzwischen war es auch Zeit für unseren Besuch im Café Siesmayer.
Gehörte der Palmengarten in den Morgenstunden noch zum größten Teil uns, wurde es langsam voller.
Der Zugang zum Café Siesmayer war noch ein besonderes Highlight. Um vom Palmengarten zum Café zu kommen, sollte man den QR-Code der Eintrittskarte scannen. Harald fand seine Eintrittskarte nicht mehr und Nina hatte die Idee,
dass sie zusammen durch das Drehkreuz gingen bzw. sich quetschten.
Es war ein Bild für Götter, leider hat keiner von uns ein Foto gemacht, aber wir haben uns schlapp gelacht. Udo und ich hatten auch so unsere Probleme, aber zum Schluss waren wir alle durch das Drehkreuz gelangt und konnten uns endlich im Café auf den weichen Polstern niederlassen.
Wir fanden das ganze Procedere etwas befremdlich, überhaupt ist das Café Siesmayer nichts für dünne Geldbeutel. Harald und ich gönnten uns Kaffee und Kuchen, der ganz schön teuer, aber auch sehr lecker war.
Udo, Nina und Elke aßen je einen Frankfurter Teller und so dünne Würstchen hatten wir noch nie gesehen. War wohl eine „Sonderedition“.
Auf jeden Fall haben wir viel gelacht und unseren Spaß gehabt. Wir fünf haben uns näher kennengelernt und hatten interessante Gespräche.
Nach unserem fulminanten Mahl haben wir uns auf den Heimweg gemacht.
Nina hat uns den kürzesten Weg zur U-Bahn gezeigt, an der Hauptwache haben sich unsere Wege getrennt. Harald hat die S-Bahn nach Wiesbaden genommen, Nina hat sich von uns verabschiedet und Udo, Elke und ich sind mit der S8 nach Mainz gefahren.
Es war ein wunderschöner Tag, den man so gar nicht hätte planen können.
Lieben Dank an die Teilnehmer, es war sehr schön mit euch.
Hier noch einige Impressionen des Tages:
Grüne Oase inmitten Frankfurts Wolkenkratzer: Der Palmengarten
Auf dem Weg zum Eingang
Kurzer Plausch mit dem Gärtner
Blühende Azaleen - es gibt so viel zu Sehen und zu Bestaunen
....und zwischendurch eine kurze Erholungspause
Alle Bilder von Monika/Chimoni findest Du im Album.
Klicke hier
(eingestellt am 22.6.26/Rose56)
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