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Bilder der 12. Woche - März 2021
Noch tut sich der Frühling schwer. Ein paar kalte Nächte, eher schon Aprilwetter, der erste Vollmond im Frühling.
Dazu paßt das Gedicht von Hermann Hesse "Frühlingsnacht"
Im Kastanienbaum der Wind
Reckt verschlafen sein Gefieder,
An den spitzen Dächern rinnt
Dämmerung und Monschein nieder.
Alle Brunnen rauschen kühl
Vor sich hin verworrene Sagen,
Zehnuhrglocken im Gestühl
Rüsten feierlich zum Schlagen.
In den Gärten unbelauscht
Schlummern mondbeglänzte Bäume,
Durch die runden Kronen rauscht
Tief das Atmen schöner Träume.
Zögernd leg ich aus der Hand
Meine warmgespielte Geige,
Staune weit ins blaue Land,
Träume, sehne mich und schweige.
Antonia/nighty war am Wißberg unterwegs, genauer gesagt auf der Via Vinea. Winzerinnen und Winzer des Sprendlinger Bauern- und Winzerverbandes haben mit Ideen und viel Engagement eine neue Form des Weinlehrpfades geschaffen. Er macht Weinbau, Natur und Landschaft zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Es gibt einen duftenden Kräutergarten, einen interessanten Rebsortengarten, eine spannende Grabungsstätte für echte Fossilien, ein Labyrinth aus Wingertsknorzen und ein kleiner Barfußpfad mit Kies, Sand und Rindenmulch.
Und viele schöne Panoramablicke.
Weitere Infos zum Erlebnisweg und seinen Stationen findest Du hier
Antonia/nighty war noch ein weiteres Mal in dieser Woche unterwegs, in Flonheim, 5 km von Alzey entfernt gelegen. Der Ort war schon in fränkischer Zeit bewohnt, was archäologische Funde, u.a. ein Fürstengrab aus dem 7. Jh. belegen.
Bei Bauarbeiten wurde eine versteinerte Seekuh gefunden, die im Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main ausgestellt wird.
Im Ortskern sieht man noch viele alte Häuser und Höfe. Im Haus Hinkel in Flonheim bestand eine Poststation des rund 920 Kilometer langen Habsburgischen Niederländischen Postkurses von Innsbruck nach Mechelen (nördlich von Brüssel), der von der Familie der Taxis betrieben wurde. Nachgewiesen ist diese Poststation in der Zeit von 1506 bis etwa 1558. Spätestens 1563 wurde die Poststation aufgegeben und nach Wöllstein verlegt.
Bis zum Ende des Alten Reichs gehörte Flonheim zum Besitz der Wild- und Rheingrafen und war Sitz eines Amtes. (Quelle: Wikipedia.de)
Die neugotische Evangelische Kirche, auch als Dom des Wiesbachtals bezeichnet, wurde 1882-85 aus heimischem, gelbem Sandstein errichtet.
Monika/Chimoni besuchte Bekannte in der Nordeifel. Sie schrieb mir: "Traumhafte Gegend, wunderbare Straßen, kaum Verkehr. Ich war überrascht, wie schön es dort ist."
Danke Moni, dass Du an die "Bilder der Woche" gedacht und interessante Aufnahmen zugeschickt hast.
Die meisten von uns werden noch nichts von dem denkmalgeschützten Ensemble, mitten im Nationalpark Eifel gelegen, gehört haben: der ehemaligen NS-"Ordensburg" Vogelsang. Sie wurde 1934 als eine Schuleinrichtung für die Parteiführer der NSDAP erbaut. Nach dem Krieg war sie zunächst britischer und dann belgischer Truppenübungsplatz.
In den letzten Jahren ist ein neues Besucherzentrum entstanden mit einer Dokumentation und Dauerausstellung.
Mehr Infos klicke hier
Moni schrieb: "Geschichtsträchtiger Ort - Hitlers Militärschmiede in einer traumhaften Gegend.
Sozusagen als Kontrastprogramm besuchte Moni die ebenfalls im Nationalpark Hohes Venn gelegene Abtei Mariawald.
Gegründet wurde das Kloster 1795. Im Januar 2018 wurden die Aufhebung und der Verkauf des Klosters beschlossen, am 15. September 2018 verließen die Mönche das Kloster.
Der Eigentümer des Klosters ist der Verein „Kloster Mariawald“, der die Klosterbetriebe seit 2018 weiterführt. Mehr .....
Eine einzigartige Kulisse in naturbelassener Landschaft bietet der Rursee
Ich danke Euch für die Bilder!
In der bevorstehenden Karwoche soll es frühlingshaft warm werden. Ich freue mich auf österliche Motive, mit denen wir uns den Frühling und den Osterfrieden ins Haus holen können.
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