Poesiealbum

Kuddelahh
schrieb am 15.10.26 um 23:14:25:
Die Erde – ein Wunder der Natur
……
Die Welt ist so wunderschön, so herrlich und weit,
ein Wunder der Schöpfung seit ewiger Zeit.
Die Erde ist einmalig, kein zweites Mal zu seh’n,
mit all ihren Wundern, die niemals vergeh’n.
Die Berge, die Meere, die Wälder, das Licht,
die Sonne am Himmel, die Wärme verspricht.
Die Blumen, die blühen, der Vögel Gesang,
all das ist ein Geschenk – ein Leben lang.
Drum sollten wir die Erde ehren, sie schützen
und die Schönheit mehren. Und unseren Dank
in die höchsten Töne heben, denn nur auf dieser
Erde dürfen wir leben. Lasst uns bewahren,
was uns anvertraut, damit auch morgen ein
Mensch in den Himmel schaut. Denn diese
Erde ist unser gemeinsames Glück, und was
wir zerstören, kehrt gar niemals zurück.
Drum lasst uns mit Liebe und Achtung verweilen,
statt Wunden zu schlagen, die niemals verheilen.
Die Erde ist Heimat, ein kostbares Gut –
wer sie von Herzen liebt, der bewahrt sie mit Mut. 🌿
—
Hamburger Kuddel.
Kuddelahh
schrieb am 15.10.26 um 22:55:55:
Oktober - Farbenrausch bietet unsere Natur zum Tausch.
----….----
Die sonnige Zeit neigt sich langsam hin zum Ende, es
zeigt sich jetzt schon tatsächlich eine Zeitenwende.
Die Tage werden sichtlich kürzer, die ersten Nebel
steigen auf, gelbrote Blätter fallen bald zuhauf, ein
absoluter Farbenrausch bietet die Natur zum Tausch.
Es kündigt sich der Herbst im Feld und Garten an,
jetzt ist auch der blau blühende Blütenzauber dran,
Hortensie, Rittersporn, Mönchspfeffer, die Aster und
Glockenblume, gelangen jetzt zu allergrößten Ruhme.
Selbst die Hortensie so edel und fein, großblütenwillig,
aber feucht, im Halbschatten muss es dann doch sein.
Sie, die Hydrangea, wird es mit intensiver, leuchtender,
dunkelblauer Blüte danken, wenn konnte sie zuvor viel
Kali-Alaun und ein wenig Essig mit Regenwasser tanken.
So wird hin bis zum klirrenden Väterchen Frost und dem
ersten Schneegestöber aus Nordost, uns die traumschöne
blaue Pracht begleiten und noch viel Freude gar bereiten.
---….---
Alles KopierFrei
mit:
Hamburger Kuddel.
https://kuddel-hamburg.blogspot.com/
Soff
schrieb am 15.10.26 um 12:41:18:
Die alte Linde
Durch die Blätter einer Linde
fiel ein warmer Sonnenstrahl
auf die moosbedeckte Rinde,
auf eine Wunde schroff und kahl.
Verletzt durch wüste Sturmgewalten,
gezeichnet von des Lebens Last,
zerfurcht ihr Antlitz, tiefe Falten
und knorrig schon so mancher Ast.
Es schien, als hätt' der Sonne Licht
die Wunde zart berührt,
damit in ihrem Angesicht
der Baum nun Heilung spürt.
Ich träumt', ich wär' die Linde
mit ihrer Wunde Mal
und fühlte sanft im Winde
dich als den Sonnenstrahl.
Festing
Soff
schrieb am 14.10.26 um 09:10:56:
Die Maiskolben
Als der Bauer noch Bauer war,
nahm im Frühjahr er die Schar,
pflügte und bestellte dann
nach dem alten Dreifelder-Plan.
Mal mussten es die Kartoffeln sein,
dann säte er Getreide ein.
Auch Salat und Zwiebeln ohne Sorgen,
kleine Felder, mancher Morgen.
Doch seit der Bauer Landwirt ist,
die Fläche nur nach Hektar misst.
Riesige Äcker man jetzt fordert,
denn große Maschinen sind geordert.
Und für Kartoffelgetreidegemüse
wird urbar gemacht manch alte Wiese.
Doch da ständig die Preise fallen
und verschleudert werden volle Hallen,
verlegt man sich auf Bio-Energie
und produziert Mais, wie bisher nie.
Chemie dabei ihre Rolle spielt
und nur auf großes Wachstum zielt.
Dabei hat niemand drauf gesehen,
was mit der Maisernte geschehen.
In Ruhe wurde sie zerkleinert
und wird im Silo jetzt verfeinert.
Ich hab bis Ende der Jagd gewartet
und bin mit Eimer dann gestartet.
Flächen, die befreit von Mais und Leben,
sind zum Stoppeln frei gegeben.
Da bei der Ernte stets etwas überquillt,
war der Eimer schnell gefüllt.
Zu Hause wurden alle Kolben visiert
und nach Reifegrad sortiert.
Mit Fäden wurde dann gebunden,
was als Vorrat ward befunden.
An der Scheune langer Wand
baumeln sie wie Baumbehang.
Die Katze muss dort nicht lange warten,
weil die Mäuse zum Mundraub starten.
Nur die Meisen mit raschem Nicken
ungestört an den Körnern picken.
Im Winter holt man Stück für Stück
die Kolben auf den Tisch zurück.
Mit der Maiskolbenentkernungsapparatur
nutzt man die Bauart der Natur.
Hühner, Nager, selbst der Hund
finden Maiskörner gesund.
Wenn dann Schnee den Winter lenkt,
gern jeder an den Sommer denkt.
Die gelben Körner, Stück für Stück,
holen die Erinnerung zurück.
Denn jedes Korn zu unserer Wonne
sieht selbst aus wie eine Sonne.
Werden sie sparsam eingeteilt,
reicht es, bis der Winter enteilt.
Wolf-Rüdiger Guthmann
Soff
schrieb am 13.10.26 um 10:16:20:
Februar 2018
Auf Grund eines Berichtes in der Fränkischen Landeszeitung am 16.2.2018 habe ich nachfolgendes Gedicht verfaßt:
Der Kriminalfall
Es war ein nicht alltäglicher Fall - sehr kurios!
Vielleicht filmreif für manche Filmstudios.
Ein Ende fand er im bayerischen Wald,
und keine Spur vom Täter, wie immer halt.
Ein Mann füllte Wischerwasser auf:
Jetzt nahm der Fall seinen Lauf,
es war in der Oberpfalz in Pemfing.
Er entdeckte im Automotorraum ein Ding.
Der Mann hatte einen Geldbeutel gefunden,
den Fund meldete er unumwunden!
Und jetzt das ehrliche an dem Fall:
Der Beutel war gefüllt ganz prall.
Der Beutel wurde im Alpenvorland verloren.
Der Polizei lag eine Vermutung in den Ohren,
um welchem Täter es sich handeln könnte
und da zögerte sie keine Momente:
Es muß ein Marder gewesen sein!
Nur so ergebe die Geschichte Sinn allein!
Der pelzige Dieb hatte den Beutel gefunden
und im Motorraum versteckt ungebunden.
Der Finder verlies sein Urlaubsdomizil.
Der bayerische Wald war wieder sein Ziel.
Betrachtet man den Fall nun strenggenommen:
Vom Diebesgut hatte er nichts mitbekommen.
Die Polizei schickte die Börse auf die Heimreise
nach Norddeutschland zum Besitzer glücklicherweise.
Dieser war mit dem Pemflinger zeitgleich,
im Urlaub im Voralpenbereich.
Wie es sich für einen ehrlichen Mader gehört
-da war bestimmt niemand empört -
es war alles noch da, also komplett!
Da war doch der Mader ganz schön nett.
Deshalb war es für die Polizei ein Kinderspiel,
was natürlich den Beamten sehr gefiel!
Da gab es kein hin und her, nichts zu rütteln:
Den rechtmäßigen Besitzer schnell zu ermitteln.
Im bayerischen Wald und schönen Alpenvorland
ist die Identität des Gauners weiterhin unbekannt!
Dieser Kriminalfall wird in die Geschichte eingehen,
denn er ist ein ganz besonderes Geschehen.
Friedrich Soldner, Ansbach-Eyb
Soff
schrieb am 12.10.26 um 08:21:14:
Kastanien – Ein Herbstgedicht
Kastanien glänzen braun und rund,
Maronen sind auch sehr gesund.
Und in der gold’nen Jahreszeit
freu’n sich die Kinder weit und breit.
Als Igel oder Sammlerstück,
für Kinder sind sie pures Glück.
Sie packen sich die Taschen voll –
zum Basteln sind sie einfach toll!
Wenn wir im Herbst spazieren geh’n
und auf dem Weg Kastanien seh’n,
dann kommt’s mir vor als ward es gestern,
dass ich sie fand mit meinen Schwestern.
Noch heute nehm’ ich welche mit,
begleiten mich auf Schritt und Tritt.
Kastanien in der Herbsteszeit –
was gibt es Schön’res weit und breit?
Breiter
Kuddelahh
schrieb am 12.10.26 um 00:00:36:
Hamburg, mein Hamburg…….
---….---
Hamburg, mein Hamburg, wie hab ich dich gern,
du bist meine Heimat, mein leuchtender Stern.
Mit deinem Hafen, den Schiffen so groß,
da ist in meinem Herzen ganz schön was los.
Die Elbe, die Möwen, der Wind im Gesicht,
dein Anblick am Morgen, der fehlt mir doch nicht.
Die Speicherstadt, der grüne Michel, die Reeperbahn,
Hamburg, du ziehst mich immer wieder in deinen Bann.
Ob Regen, ob Sonne, ob Sturm oder Wind,
du bleibst meine Liebe, so wie wir nun sind.
Du hast deine Ecken, bist rau, manchmal herb,
doch ohne dich, Hamburg, wär mein Herz halb leer.
Hamburg, mein Hamburg, du bleibst wunderbar,
für mich bist und bleibst du stets einzigartig und klar.
Und wenn ich einst gehe, dann wünsch ich mir sehr:
Ein letzter Blick auf die Elbe – was wollte ich mehr?
Denn eines ist sicher, das sag ich ganz frei: Hamburg,
mein Hamburg, meine Liebe bleibt dir treu!
Hamburger Kuddel.
Soff
schrieb am 10.10.26 um 16:31:28:
Herbstlied fliegender Blätter
(Heide Kunz-Traubert)
Ihre Verbindungen sind abgerissen durch fehlende Wärme,
losgelassen von Armen,
die sie hielten, einen Sommer lang,
zu schwach geworden, sich an ihnen festzuhalten.
Jetzt haben sie sich abgenabelt, lautlos und endgültig.
Wirbeln in die neue Freiheit, ziellos,
verlieren ihren Lebensraum.
Und sie drehen sich im Melodienrausch
der Herbstsynfonie,
rührend in flatterhafter Hilflosigkeit,
bis zum Schwebezustand vor dem Fall,
wenn die Klänge leiser werden.
Die Gesänge der Schwäne verstummen,
wenn die Bäume Blätter regnen
und ihre Wasserstraßen pflastern.
Ich finde sie auf meinen Wegen in lebloser Zersträuung
und laufe mit müden Füßen
über einen braunen raschelnden Teppich
aus verwelktem Laub.
Kuddelahh
schrieb am 10.10.26 um 10:46:52:
Voll Liebe, Frieden, Menschlichkeit.
---…..---
Wenn ich tief in mich gar hineinhöre,
spür ich, was mein Herz beschwöre.
Ein Reim soll’s sein, gar für alle Zeit,
voll Liebe, Frieden, Menschlichkeit.
Ein Vers, der uns durchs Leben trägt,
der Hoffnung in allen Herzen so legt.
Der uns begleitet, gar Jahr für Jahr,
mit allem Guten, so ganz wunderbar.
Ein Wort, das wärmt, ein Wort, das heilt,
das mit uns durch die Zukunft gar eilt.
Ein Reim, der uns die Richtung weist,
wo Menschlichkeit noch etwas heißt.
Ein Reim für jetzt, ein Reim für morgen,
gar frei von Hass, Gewalt und Sorgen.
Ein Reim, der uns gar zusammenführt,
damit die Liebe ein jeder sofort spürt,
dass diese unsere Welt, gar so wunderschön,
nur durch den Frieden kann für immer besteh’n.
---….---
Hamburger Kuddel.
Kuddelahh
schrieb am 09.10.26 um 10:33:06:
Dank an unsere so einmalige gelobte Erde,
--…--
dieser wunderschöne blaue Diamant,
ein Wunder, das im gar so weiten All
wie pures Leuchten stet und stand.
Wir schulden ihr für jeden so lieben,
sonnigen Tag den allergrößten Dank,
den jeder Mensch ihr gar geben mag.
Denn sie trägt uns still, stets geduldig,
ohne jede Klage, schenkt uns so Leben
Tag für Tag, auf ihre wundervolle Weise.
----….----
# Hamburger Kuddel-Gruß.
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