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Poesiealbum



Soff schrieb am 24.09.26 um 17:10:29: ZITAT:

Düfte sind wie Seelen der Blumen; man kann sie fühlen, selbst im Reich der Schatten.

Joseph Joubert
(381551)

Soff schrieb am 23.09.26 um 10:29:51: Der Schmetterling ist in die Rose verliebt
Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
Umflattert sie tausendmal,
Ihn selber aber, goldig zart,
Umflattert der liebende Sonnenstrahl.

Jedoch, in wen ist die Rose verliebt?
Das wüßt ich gar zu gern.
Ist es die singende Nachtigall?
Ist es der schweigende Abendstern?

Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
Ich aber lieb euch all:
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
Abendstern und Nachtigall.
Heinrich Heine, 13. Dezember 1797 geboren
verstorben am 17. Februar 1856


(381550)

Soff schrieb am 22.09.26 um 09:31:27: Leuchtend mir Azur

Im Himmelblau ein Stückchen Sommerglück,
wenn Blütenköpfchen sanft sich zart verneigen.
Beseelt zutiefst von so manch Augenblick.
Gar bittersüß die Sehnsucht möcht sich zeigen.

Wenn Blütenköpfchen sanft sich zart verneigen.
Der Amselschlag dazu als feines Lied.
Gar bittersüß die Sehnsucht möcht sich zeigen.
Im pochend Herz noch eh man sich versieht.

Der Amselschlag dazu als feines Lied.
Nach Nirgendwo ein flüsternd Seelenschmerz
Im pochend Herz noch eh man sich versieht.
In Dur statt tiefem Moll aus klingend Terz.

Nach Nirgendwo ein flüsternd Seelenschmerz.
Beseelt zutiefst von so manch Augenblick.
In Dur statt tiefem Moll aus klingend Terz.
Im Himmelblau ein Stückchen Sommerglück.

Uschi Rischanek
(381549)

wuestenblume1 schrieb am 22.09.26 um 08:14:32: Neue Herausforderungen sind wunderbare
Gelegenheiten, Neues über sich selbst zu
erfahren. - Ernst Ferstl -
(381548)

Soff schrieb am 21.09.26 um 16:38:09: „Scherz ist die drittbeste Tarnung. Die zweitbeste: Sentimentalität. (…) Aber die beste und sicherste Tarnung (finde ich) ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand.“ Max Frisch (1911–1991) Schweizer Architekt und Schriftsteller


(381547)

wuestenblume1 schrieb am 21.09.26 um 08:35:02: Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten,
wie ein Maler von seinem Bild.
- Christian Morgenstern -
(381546)

Lilotte schrieb am 20.09.26 um 09:30:40: Heimat ruht in
Herbstes Armen,
Wind greift voll
ins schöne Haar,
Wolken werfen
Schattenbilder,
Lieder klingen
rein und klar.
Durch die Lüfte
sturmgeläutert,
durch die Herzen
trostbereichert,
sinkt der Früchte
reife Schar.

Carl Peter Fröhling
(381545)

Lilotte schrieb am 20.09.26 um 09:29:59: Es gibt Tage
an denen du denkst,
das du untergehst.
Wie stark
du wirklich bist ,
merkst du erst,
wenn du sie
überstanden hast.

unbekannt
(381544)

Lilotte schrieb am 20.09.26 um 09:29:12: Wenn du dich
mit dem,
was du nicht willst,
beschäftigst,
kannst du das,
was du willst,
nicht tun!

Bruno O. Sörensen
(381543)

wuestenblume1 schrieb am 20.09.26 um 08:57:21: Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern
gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los,
und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.
- Christian Morgenstern -
(381542)


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