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Zuckersteuer: Gesundheitsschutz oder Bevormundung?

PRESSEMITTEILUNG

KLARES VOTUM DER GENERATION 60+:
ÜBER ZWEI DRITTEL DER SENIOREN BEFÜRWORTEN DIE EINFÜHRUNG EINER ZUCKERSTEUER

Frankfurt am Main, 18. September 2026

Ob in Softdrinks, Fertiggerichten oder Süßwaren: Übermäßiger Zuckerkonsum gilt längst als einer der größten Risikofaktoren für Zivilisationskrankheiten wie Adipositas und Typ-2-Diabetes. Während die Politik in Deutschland weiter über wirksame Maßnahmen im Kampf gegen Fehlernährung debattiert, bezieht die Generation 60+ klar Stellung: Ganze 68,1 Prozent der älteren Menschen sprechen sich für die Einführung einer Zuckersteuer nach dem Vorbild von Ländern wie Großbritannien oder Frankreich aus. Das zeigt eine aktuelle Befragung des Seniorennetzwerks Feierabend.de unter 305 Nutzerinnen und Nutzern (n = 305),die im September 2026 durchgeführt wurde.


Mehrheit sieht Solidargemeinschaft und Gesundheit in der Pflicht

Eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent befürwortet eine Steuer auf zuckerhaltige Produkte uneingeschränkt mit der Begründung, dass eine Reduzierung des Zuckerkonsums der gesamten Gesellschaft zugutekomme. Weitere 11,1 Prozent unterstützen die Abgabe unter der Bedingung, dass die daraus resultierenden Einnahmen zweckgebunden in Aufklärung, Präventionsangebote und das Gesundheitssystem investiert werden. „Die Debatte um eine Zuckersteuer wird in Deutschland oft verkürzt als reine Bevormundung dargestellt. Unsere Umfrage zeigt jedoch ein differenziertes Bild: Eine breite Mehrheit der älteren Generation sieht die immensen Folgekosten für das Gesundheitssystem und fordert ein klares Umdenken in der Lebensmittelindustrie“, erklärt Feierabend.de-Gründer Alexander Wild.


Skepsis vor staatlicher Gängelung und sozialer Schieflage

Trotz der deutlichen Befürwortung regt sich auch Widerspruch: Für 24,6 Prozent der Befragten stellt eine Sonderabgabe eine nicht hinnehmbare Ernährungsbevormundung dar – sie plädieren für die Eigenverantwortung mündiger Bürgerinnen und Bürger. Weitere 5,9 Prozent lehnen die Steuer aus sozialen Erwägungen ab, da zusätzliche Preisaufschläge vor allem einkommensschwächere Haushalte belasten würden. Lediglich 1,4 Prozent der Befragten haben keine feste Meinung. In den Kommentaren zur Befragung fordern viele Mitglieder neben steuerlichen Impulsen vor allem verständlichere Zutatenlisten und mehr Ernährungsbildung.



Die Umfrageergebnisse im Detail:

  • 57%: „Pro – weniger Zucker ist besser für alle“
  • 24,6%: „Contra – gegen Ernährungsbevormundung“
  • 11,1%: „Pro – aber nur, wenn das Geld für Aufklärung ist“
  • 5,9%: „Contra – Belastung für ärmere Menschen“
  • 1,4%: „Keine feste Meinung“




Über Feierabend.de:
Feierabend.de ist Deutschlands größtes Online-Netzwerk für ältere Menschen. Die Community wurde 1998 von Alexander Wild gegründet und zählt heute mehr als 200.000 Mitglieder. Ziel ist es, Menschen im besten Alter digital und analog miteinander zu vernetzen, soziale Kontakte zu fördern und relevante Themen rund um Gesundheit, Freizeit, Technik und gesellschaftliche Teilhabe aufzugreifen. Eine besondere Expertise besitzt Feierabend.de im Bereich Pharma- und Gesundheitskommunikation.

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