Besichtigung Edeka Logistikzentrum Lauenau am 10.02.2026
Unser Mitglied Horst (Suenteltaler) und seine Frau Christina haben diese Veranstaltung langfristig vorbereitet und organisiert.
Führungen und Besichtigungen im Edeka Zentrallager werden einmal im Monat nach Anmeldung durchgeführt.
18 Teilnehmer unserer Regionalgruppe trafen sich auf dem großen Parkplatz des riesigen Zentrallagers. Dort wurden wir von einem verantwortlichen Mitarbeiter und einer Schaumburger Gästeführerin in Empfang genommen.
Wir wurden in einen Veranstaltungsraum geführt, der bereits mit Getränken eingedeckt war. Hier wurden wir recht herzlich begrüßt und nach der persönlichen Vorstellung der beiden Gästeführer/in wurde uns mittels einer Präsentation das Logistikzentrum und seine Entwicklung vorgestellt.
Mittels der Google KI App Gemini habe ich die folgende Zusammenfassung der wichtigsten Fakten für diesen Bericht über das EDEKA-Logistikzentrum in Lauenau erstellen lassen (Stand 2026):
„Das EDEKA-Logistikzentrum Lauenau: Ein Überblick
Das Logistikzentrum in Lauenau (Landkreis Schaumburg) ist einer der zentralen Knotenpunkte der EDEKA Minden-Hannover, der umsatzstärksten Regionalgesellschaft im EDEKA-Verbund. Es fungiert als strategisches Drehkreuz für die Versorgung von Norddeutschland und Teilen Ostwestfalens.
1. Eckdaten & Kapazitäten
- Lagerfläche: Rund 106.000 m² (nach Erweiterungen).
- Belieferung: Von hier aus werden etwa 600 Lebensmittelmärkte in Niedersachsen und Ostwestfalen-Lippe versorgt.
- Umschlag: Täglich werden ca. 270 An- und Auslieferungstouren abgewickelt. Der Fuhrpark legt dabei pro Tag eine Strecke zurück, die rechnerisch einmal um die Erde reicht.
- Mitarbeiter: Am Standort sind rund 1.000 Personen beschäftigt.
2. Technologische Ausstattung & Automatisierung
Das Lager gilt als eines der modernsten im Verbund, insbesondere durch die Integration von Hightech-Lösungen:
- Cimcorp-Anlage: Seit 2022 ist eine vollautomatische Kommissionierungsanlage des finnischen Herstellers Cimcorp für den Bereich Obst und Gemüse im Einsatz. Diese sorgt für eine schnellere und fehlerfreie Abwicklung der sensiblen Frischeware.
- Effizienz: Die Automatisierung entlastet die Mitarbeiter von schwerer körperlicher Arbeit und sichert eine 24/7-Lieferfähigkeit für die Kaufleute.
3. Nachhaltigkeit & Energie
EDEKA nutzt den Standort Lauenau als Vorzeigeprojekt für grüne Logistik:
- Photovoltaik: Auf dem Dach befindet sich die größte PV-Anlage auf einem Eigentumsobjekt der EDEKA Minden-Hannover. Sie umfasst etwa 8.000 Module auf fast 15.000 m² Fläche.
- Energieertrag: Die Anlage produziert ca. 3 Millionen kWh Ökostrom pro Jahr, was dem Bedarf von 600 Vier-Personen-Haushalten entspricht und einen Großteil des Eigenbedarfs (z. B. für Kühlanlagen) deckt.
- Fuhrpark: Der Standort setzt verstärkt auf alternative Antriebe wie Bio-LNG, um den CO₂-Ausstoß der Lkw-Flotte zu reduzieren.
4. Strategische Bedeutung
- Eröffnung: Das Lager nahm den Betrieb etwa 2014 auf und ersetzte damals die älteren Standorte in Minden und Sarstedt.
- Erweiterungen: Aufgrund des stetigen Wachstums wurde der Standort kontinuierlich ausgebaut. Aktuell (2025/2026) gibt es zudem Pläne für weitere Kapazitätserweiterungen (z. B. Hochregallager), um der steigenden Marktzahl gerecht zu werden.“
Wir wurden mit Gästekarten und einem Tourguide-Gerät ausgestattet, um den Gästeführer während der Führung gut zu verstehen.
Danach wurden wir durch Teile des riesigen Zentrallagers geführt, in dem aus verständlichen Gründen nicht fotografiert werden darf.
Im Außenbereich durften wir Bilder machen.
Besonders beeindruckt waren wir von der Vielfalt der Möglichkeiten, die Waren für die unterschiedlichsten Edeka-Geschäfte und Edeka Märkte zusammenzustellen. Die Mitarbeiter (Kommissionierer – die die Waren je nach Bestellung zusammenstellen) sind einfach zu bewundern mit welchem Fleiß sie dies machen.
Aber auch Robotertechnik, die zigmal schneller ist, war zu bestaunen.
Hier steckt eine unwahrscheinliche Logistik dahinter, um tagtäglich alle Geschäfte und Märkte von Edeka mit über 3000 Produkten zu versorgen.
Beginnend von der Anlieferung der Waren, der Eingangskontrolle und dem Verstauen in den unterschiedlichsten Bereichen des Zentrallagers, das uns natürlich sehr chaotisch erschien. Ohne Computertechnik lässt sich dort nichts mehr wiederfinden.
Hunderte LKWs liefern an und eigene LKWs liefern die bestellten Waren wieder aus.
Einen kurzen Blick in den Tiefkühlbereich mit -24°C konnten wir auch machen, länger wollten wir dort auch nicht bleiben. Auch hier arbeiten die Kommissionierer und lagern Waren ein bzw. stellen bestellte Waren in Kühleinheiten zusammen. Sie haben natürlich auch entsprechende „arktische“ Bekleidung an.
Nach der Führung durch einzelne Bereiche des Zentrallagers sind wir wieder in den Veranstaltungsraum zurückgeführt worden. Dort warteten bereits Kaffee und Kuchen sowie weitere Getränke auf uns. Kleine Aufmerksamkeiten lagen für jeden von uns auch noch auf den Plätzen. Vielen Dank dafür.
Horst bedankte sich im Namen unserer Gruppe für die beeindruckende Führung bei den beiden Gästeführern. Danach wurden noch Fragen gestellt und beantwortet.
Dann ging es zurück zum Parkplatz und mit den Autos zum Café Crema in Lauenau.
Hier ließen wir diese Veranstaltung noch bei einem Kaffee / Tee und noch einem Stück Kuchen/Torte ausklingen.
Nochmals herzlichen Dank an Christina und Horst für diese interessante und gelungene Veranstaltung.
Fotos: 1000schoen und Foersterle
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