Landesgartenschau Gießen & Mathematikum
Am Freitag, dem 15.08.2014 hatte Ellen "cytherea" nach Gießen zur Landesgartenschau und dem Mathematikum eingeladen. Einige kamen mit dem Zug per Hessenticket und andere wieder per Auto nach Gießen. Der Wettergott hatte es diesmal nicht gut mit uns gemeint.
Nach einer kurzen Kaffee- & Kuchenpause im Café Mr.Jones am Bahnhof ging es mit dem Bus der Linie 5 zur Landesgartenschau in der Wieseckaue.
Auf dem Weg zur Landesgartenschau in der "Gutfleischstraße" befindet sich das Beamtenhaus, an deren Außenfassade sich eine Kunstausstellung befindet.
Ein Mann hinter Gitter
Ein Mann hinter Gittern, den Blick in die Ferne über die Mauer gerichtet. Auf der anderen Seite ein Passant, die beiden betrachten sich – und mit ihnen öffnet sich eine innere emotionale Welt. Dieses großflächige Bild ist mit 15 weiteren momentan im Außenbereich der Justizvollzugsanstalt (JVA) Gießen zu sehen. „Mauern transparent machen“: So könnte man die Kunstausstellung an der Außenfassade des „Beamtenhauses“ in der Gutfleischstraße – einem der Hauptwege zur Landesgartenschau – gut beschreiben.
Armer Teufel
„Ich wollte zeigen, wie ich mich fühle“, sagt denn auch einer von ihnen. „Armer Teufel“ hat er sein künstlerisch sehr ambitioniertes Bild genannt. Für den Künstler bedeutet die Haft „Zeit zum Nachdenken“: „Denn ohne den Knast hätte ich mein Leben in den alten Bahnen weitergeführt.“ Schon vorher habe er künstlerisch gearbeitet. Nach der Entlassung wolle er sich nun an der Uni einschreiben – Fachrichtung Kunst. Ein anderer Insasse beschreibt einen inneren Prozess, der während des kreativen Schaffens abgelaufen ist. „Es hat unglaublichen Spaß gemacht“, erklärt er die Arbeit an den Kunstwerken. In seinen „Gedanken hinter Gittern“ behandelt er den Konflikt der inneren Abwehrhaltung und der Diskrepanz zum Leben hinter den Mauern.
Die Spinnenblume
Die Spinnenblume (Cleome), auch als Spinnenpflanze bezeichnet, stammt ursprünglich aus Südamerika und gehört zur Familie der Spinnenpflanzengewächse.
Der Name geht auf die feinen, auffällig herausragenden Staubblätter zurück, die an dünne Spinnenbeine erinnern.
Spinnenblumen sind kälteempfindlich und werden daher einjährig kultiviert. Sie erreichen Wuchshöhen zwischen fünfzig und einhundertfünfzig Zentimetern und eignen sich daher sehr gut zur Hintergrundbepflanzung, wenn es sich um sehr hochwachsende Sorten handelt.
Dahlien
Dahlien gehören zur Familie der Korbblütler und sind ursprünglich auf den Hochebenen Mexikos und Guatemalas beheimatet.
Neben den ausdauernden Pflanzen, die Knollen und Rhizome als Überdauerungsorgane ausbilden, gibt es auch die aus Samen gezogenen einjährigen Exemplare.
Alle Arten sind eng verwandt und vertragen keine Fröste. Es gibt bei den Einjährigen sowohl hohe als auch niedrige Sorten. Bei den Mehrjährigen sind die Kaktusdahlien, die Riesendahlien sowie die Liliput- und Pompondahlien weit verbreitet und beliebt.
Der Rittersporn
Der Rittersporn ist ein klassisches Staudengewächs mit über 300 Arten weltweit. Zu unterscheiden ist er von den ähnlichen Feldritterspornen (Consolida). Er zeichnet sich durch meist blaue, traubige Blütenstände aus und kann bis in zwei Meter Höhe wachsen.
Der Rittersporn gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und blüht zum ersten Mal im Frühsommer und dann im zeitigen Herbst wieder. Unbedingt wissen sollte man, dass der Rittersporn giftig ist. Als Zierpflanze ist er in Bauerngärten genauso beliebt und häufig anzutreffen wie in Parks.
Die Aster
Die Aster ist eine sehr vielseitige Gartenschönheit. Es gibt viele verschiedene Sorten und herrlichen Farben von ihr. Die kleinen strahlenförmigen Blüten sind in Dolden angeordnet und blühen in der Zeit zwischen August und Oktober.Je nach Sorte errreicht die Aster eine Höhe von 20 bis 120 Zentimetern.
Im Volksmund wird die ausdauernde und winterharte Staude gerne Herbstaster genannt.
Alle Astern sind bei den Insekten äußerst beliebt und stellen eine wertvolle ökologisch Bereicherung für alle Gärten dar.
Karin "Fritzi15" hat ihren Frühsport an den neuen Teich nach Gießen verlegt und den Teich zum Kochen gebracht, wie man auf dem nächsten Bild erkennen kann. Weiter so Karin....
Nach der Gartenschau stand das Mathematikum auf dem Programm. Nach einer Kaffeepause, die wir wegen dem Regen eingelegt hatten, fuhren wir mit dem Bus zurück. Das Mathematikum liegt ja nur 300 Meter vom Bahnhof entfernt, dort gibt es sehr viel zu sehen und zu experimentieren
Hier versucht Karin welche Kugel am schnellsten am Ziel ist.
Die drei Damen an diesem Tisch haben wohl zu kurze Beine oder die Stühle sind zu groß, sieht aber lustig aus.
Wolfgang "wokowesterwald" entpuppte sich als Spezialist in Sachen Experimente und Mathematik. Er hat uns einige Sachen wunderbar erklärt, jetzt verstehe ich auch etwas von Mathe, Danke Wolfgang.
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