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Das Wort Unschlittkerze

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 10.02.2026, 23:12 – geändert Mittwoch 11.02.2026, 00:10

ist mir kürzlich in einem Buch begegnet.
Ich kann mich nicht erinnern, so etwas je gesehen zu haben, habe das Wort nur öfter in der Kindheit gehört.
Wikipedia sagt, es handle sich um Rindertalg, der als brennendes Leuchtmaterial sogar in der Bibel erwähnt wurde. Ob man daraus richtige Kerzen formen konnte? Es scheint nämlich so.
Man verwandte Rindertalg in uns näher liegenden Zeiten als "Hindenburglicht", auch "Dosenlicht" genannt, das in den Schützengräben und als Notbeleuchtung bei Stromausfall in 1. und 2. Weltkrieg eingesetzt wurde.
"In einer Metalldose sind zwei Dochte - getrennt durch einen Metallkamin - angebracht. Die beiden Dochte erhitzen das Metall, das Wachs wird durch die Hitze zu Gas und verbrennt mit heller Flamme. Die Flamme ist um vieles heller als ein Teelicht. Wie viele Bundeswehr-Veteranen bestätigen können, kann man damit sogar ein Schneebiwak wohnlich erwärmen ( auf 6° - 10° C) und sogar mit einiger Geduld Tee oder Suppe kochen bzw. erwärmen. Brenndauer: ca. 6 - 8 Std.. Es ist das ideale Notlicht."

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