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Aus aktuellem Anlaß

Von Feierabend-Mitglied Montag 23.03.2020, 11:29

Wir, die Ehrenamtlichen vom Stadtbezirk Schöneberg / Tempelhof
wurden explizit nochmals gebeten
das folgende weiterzuleiten
Momolina

Ministerin Dr. Franziska Giffey: „Ältere Menschen, Menschen mit
Vorerkrankungen und ihre Familien sollten ihre Gewohnheiten jetzt überdenken.
Sie sollten Einschränkungen in Kauf nehmen, um ihre Gesundheit zu schützen.
Dazu gehört, sich für eine Zeit aus dem öffentlichen Leben soweit es geht
zurückzuziehen, unbedingt persönlichen Abstand von mindestens zwei Metern zu
halten, Freizeitveranstaltungen nicht zu besuchen, den öffentlichen
Personennahverkehr zu meiden und auch private Kontakte soweit wie möglich zu
reduzieren. Telefon, Handy und Internet helfen, in Kontakt zu bleiben. Familiäre
und nachbarschaftliche Unterstützungsangebote zum Beispiel beim Einkaufen
sind hilfreich und wichtig.“
Folgende Maßnahmen sollten ältere Menschen ergreifen, um sich zu schützen:
- Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen,
denn auch sie können Überträger sein.
- Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die
Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.
- Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und
fragen, wie Sie sich verhalten sollen.
- Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte
Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen
Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.
- Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn,
durch Supermärkte.
- Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über
Skype aufrecht.
- Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf
ein Minimum.
- Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre
Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie
- Bekannte treffen!
Auch in der aktuellen Situation ist Wachsamkeit vor „falschen Helfern“ notwendig.
So fragen Betrüger besonders ältere Menschen nach Geld für teure Medikamente
und medizinische Behandlungen; angebliche Handwerker behaupten, Haus und
Wohnung zu überprüfen und desinfizieren zu wollen.
Das BMFSFJ und die BAGSO empfehlen daher dringend, Unbekannten kein
Geld zu geben und sie nicht in die Wohnung zu lassen !!!!

In diesem Sinne,
paßt alle gut auf Euch auf !

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