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Märkische Landbäckerei

Von Feierabend-Mitglied Samstag 20.01.2018, 18:58

Na das war ja gestern eine ziemlich abenteuerliche Reise in die andere Ecke der Stadt. Ich habe mich diesmal, weil es so weit ist der BVG anvertraut. Das hätte ich mal lieber bleiben lassen sollen. Bis zur Kölnischen Heide ging‘s ja noch problemlos, aber dann -. hatte mich vorher schlau gemacht, ein Bus 341 fährt dort hin, aber als ich aus dem Bahnhof kam sah ich nirgendwo den 341er. Einige mit einem M oder X davor aber mein Bus war nicht dabei.
Also dachte ich so vor mich hin sch…. Handy, aber auch wieder, hier biste auf‘m Dorf. Also ging es auf Schusters Rappen erst mal los, ja aber in welche Richtung. Drei Leute angesprochen, alle waren genau so schlau oder nicht von hier. Als doch wieder Handy, hurra, es hat auch mit der Richtung geklappt. Dann kam ich bis zu einer Baustelle (Grenzallee), die musste ich weiter, sie aber auch für Fußgänger gesperrt. Aber endlich nach einem großen Umweg, habe ich dann doch noch die Bäckerei gefunden.
Aus den, ich glaube 28 hatten sich mal gemeldet sind am Morgen 19 Personen übrig geblieben, gekommen sind dann schließlich nur noch16. Einige halten es scheinbar für überflüssig sich nicht abzumelden. Leider passiert das immer wieder, dabei ist seltsam -, es sind oftmals die Gleichen. Wir haben stillschweigend dann deren Beitrag mit übernommen denn für die Führung wurde ja ein Festbetrag ausgehandelt.
Von Herrn Baumann wurden wir freundlich begrüßt. Er hat uns einiges über den Bio-Anbau und deren Kontrollen erklärt. Auch über den, doch recht weit verzweigten Vertrieb der Produkte wurden wir aufgeklärt. Wenn ich mich recht erinnere arbeiten Produktiv ganze 4 Bäcker und zwei Lehrlinge, der Rest 61 Personen sind eben für Reinigung, Verpackung, Vertrieb und Büro zuständig.
Nach dem Vortrag hatten wir Gelegenheit zu einem Betriebsrundgang. Dazu hatten wir uns mit Kittel und Haube zu verkleiden, lustig, Fasching ist doch noch nicht. Ich habe gehofft mal einen Bäcker beim Kneten zusehen zu können, aber nix da, der Teig war schon fertig und sollte gehen.
Ein Großteil der Mehlsorten werden fertig angeliefert aber eine eigene Mühle gibt es dort auch noch. Das Lager war sehr interessant, Mehl, Rosinen, Feigen, Möhren und noch einiges mehr war dort untergebracht. Nur den Honig habe ich nicht gesehen. Herr Baumann hat doch gesagt, an Stelle von Weißzucker nur Honig zu verwenden.
Dann wurden wir durch die Vertriebshalle geführt. Eine einzelne Mitarbeiterin war dort an der Brotschneidemaschine und eine weitere mit Umpacken beschäftigt. Alles gut organisiert nach Bezirke und Abnehmer. Aber ich wollte dann doch mal sehen wo das Brot bei etwa 270-280° gebacken wird, stand dann vor einer großen Anlage, zu sehen gab‘s jedoch nichts. Wir waren zu früh, die Brote sind erst gegen 16 Uhr fertig.
Nach soviel Vortrag und Besichtigung hatten wir auch Appetit, Herr Baumann hatte schon vorgesorgt und uns reichlich die leckeren Brotsorten zum Kosten hingelegt. Ha - und jetzt hatten wir Glück, denn das ganze Brot was ja mal für 25 Pers. gedacht, durfte nun aufgeteilt auf 16 Pers. werden. Ausgleichende Gerechtigkeit.
Am Ende bedankten wir uns bei Herrn Baumann und sind dann Einer nach dem Anderen wieder nachhause gefahren. Weil der Bus in diesem >orf< scheinbar aber immer im Kreis fährt stand ich prompt an der falschen Haltestelle, hab‘s aber doch noch geschafft, Puh -.

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