Not lehrt beten
Von ehemaliges Mitglied Montag 16.03.2020, 17:05
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Von ehemaliges Mitglied Montag 16.03.2020, 17:05
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Ich komme betroffen aus dem "Krieg" im Supermarkt zurück! Aggressive gehetzte Menschen kaufen alles leer
Den armen Mitarbeitern ist jetzt schon anzusehen, wie überfordert sie mit der Situation sind und tun mir von Herzen leid!!!
Ich konnte nur einzelnen etwas formulierten Dank und Anerkennung von Mensch zu Mensch zusprechen.
Nun finde ich in meinem Posteingang das folgende Gebet das ganz vollkommen alles beinhaltet in einer Zeit in der uns deutlich gemacht wird, wie ohnmächtig wir den allen gegenüberstehen! Wir brauchen erneuertes Denken weg vom gelebten Egoismus hin zu Zusammenhalt und echter gelebter Menschlichkeit.
Wir sind erst am Anfang einer Zeit von nicht berechenbarer Dauer und damit verbundenen Entwicklungen.
Gebet in der Coronakrise
Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke.
Johannes Hartl