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Seilklettern für alle - Mehr als ein Mehrgenerationen-Spaß

Als Erwachsene tun wir vieles nicht mehr, was wir als Kinder gerne gemacht haben! Klettern gehört dazu. Nach Jahrzehnten am Schreibtisch habe ich die große Seilkletteranlage im Park der Opfer des Faschismus für mich entdeckt: Schuhe mit profilierter Sohle brauche ich und, wenn’s kalt ist, auch Handschuhe, und schon geht es los.

Jederzeit, wenn die Seile trocken sind. Allein oder mit anderen, spontan oder geplant. Aber warum? Ich möchte meine Bewegungsarmut ausgleichen und meinen Gleichgewichtssinn trainieren.

Meine Beobachtung auf Spielplätzen mit Seilklettergerüsten: Jugendliche klettern noch. Aber kaum sind sie Mama und Papa geworden, überlassen sie das spielerische Klettern mit all den kleinen Herausforderungen den Kindern.

Dabei täte das vielen unübersehbar selbst so gut! Manche sagen: Bewegungsarmut sei das neue Rauchen…

Seilklettern ist sehr viel weniger anstrengend als das Klettern in der Vertikalen und verführt spielerisch-selbstbestimmt und ohne wesentliche Unfallgefahr zu einer Erweiterung des Bewegungs-spektrums und zu einer Steigerung des Wohlbefindens.

Auch in der Kletteranlage im Park der Opfer des Faschismus gibt es Kletterzeiten wie den Nachmittag, die den jüngeren vorbehalten bleiben sollten. Morgens und am späteren Nachmittag gibt es selten Gedränge.

© Werner Steffens - Arzt für Arbeitsmedizin - Chemnitz

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