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Gesund mit Birnen, Herbstkur mit Birnen u. Bärwurz

Von Feierabend-Mitglied 23.10.2022, 14:46 – geändert 23.10.2022, 14:52

esst Birnen, Birnen und nochmals Birnen……
das ist ein Tipp von Großmüttern vor allem für Großmütter, die schon einmal etwas vergesslich werden können....

-Birnen verbessern die Merkfähigkeit
-Birnen sorgen dafür, dass durch ihre Wirkstoffe Kieselsäure, Kupfer und Phosphor die Gehirnzellen aktiviert werden
-Der Wasserhaushalt des Körpers reguliert sich, denn Birnen schwemmen aus!
-Der Blutdruck reguliert sich, dank der B-Vitamine werden unsere Nerven gestärkt!
-Auch Kinder mit Konzentrationsstörungen und pubertierende Jugendliche können von reichlichem Birnenessen profitieren
-Die Produktion von Glückshormonen schafft zudem gute Laune!

Also: esst Birnen, Birnen und nochmals Birnen….

„Birnen wollen gekocht sein, wenn sie ihre öffnende und heilsame Kraft für dich entfalten sollen“, schreibt Heilpraktikerin Monika Helmke Hausen.
Rohe Birnen sind für viele Menschen belastend und können unter Umständen kreislaufschädigend wirken. Besonders von Herzkranken oder Menschen mit Verdauungsproblemen sollen sie nur gekocht genossen werden.
„Die gekochten oder eingemachten Birnen können heiß oder kühl, je nach deinem eigenen Empfinden, gegessen werden. Heiß lindern sie übermäßige Hitze im Selbst, also Überaktivität, übermäßige Tatkraft und Aggressionskraft, kühl sind sie heilsam bei Krankheiten aller Art, eine Diätspeise in der Rekonvaleszenz, lindern rheumatische Beschwerden und Gichtschmerzen, in Verbindung natürlich mit anderen heilsamen Natursubstanzen.“

Auch Hildegard von Bingen wendet sich den Birnen zu und empfiehlt die Herbstkur mit dem Bärwurz-Birnen-Honig für den Darm, stärkt das Immunsystem und fördert eine gesunde Darmflora.
Die Birne
Der Birnbaum, mehr „kalt“ als „warm“, nach Hildegard, und somit eigentlich kein empfohlenes Lebensmittel. Mit einer Ausnahme: die Früchte. Doch auch diese sind - zumindest roh - „schwer, gewichtig und rauh“. Erst das Kochen oder Braten macht sie in der Hildegard-Lehre gut verträglich und sie tragen so zubereitet sogar zur Entschlackung bei. Dies ist auch der Grund, warum die Birnen einen wichtigen Bestandteil der Bärwurz-Birnhonig-Herbstkur darstellen.
Der Bärwurz
Dazu kommt im Herbst der Bärwurz. Diese alte europäische Pflanze riecht kräftig und würzig und erinnert, dank der aromatischen ätherischen Öle, an Fenchel und Liebstöckel. Auch diese Pflanze wird in der Naturkunde und bei Hildegard von Bingen vor allem der Entschlackung zugeschrieben.

Rezept - So gelingt die Bärwurzkur
Birnen und Bärwurz ergeben gemeinsam mit Galgant, Süßholz und Pfefferkraut sowie natürlich süßem Honig die Bärwurz-Birnhonig-Kur, die nach Hildegard einmal jährlich im Herbst durchgeführt werden soll. Dazu werden einfach ein Kilogramm Birnen geschnitten und weich gekocht. 175g Honig wird aufgewärmt und abgeschäumt. Dazu kommen 70g Bärwurz- und die Gewürze(auch als Mischpulver im Hildegard-Laden). Das ganze wird dann gut zerstampft bzw. verrührt und in Gläser abgefüllt. Im Kühlschrank aufbewahrt werden dann täglich ein Teelöffel morgens, zwei Teelöffel mittags und drei Teelöffel abends eingenommen. Kurdauer: ca. 3 Wochen.

Hildegard sagt vom Bärwurz:
„Das ist die köstlichste Latwerge und wertvoller als das reinste Gold, weil es die Migräne vertreibt und die Dämpfigkeit mindert, welche rohe Birnen in der Brust des Menschen verursachen, und alle schlechten Säfte im Menschen vertreibt und den Menschen so reinigt, wie man einen Topf von seinem Schimmel reinigt."
Foto: Bärwurz

Rezepte folgen....

Kommt gesund in die letzte Oktoberwoche, liebe Grüße Doris

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