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gesunde Bitterstoffe

Von Feierabend-Mitglied Samstag 06.11.2021, 13:57 – geändert Samstag 06.11.2021, 14:02

fitter durch "bitter"

Schon in der Zeit der heiligen Hildegard von Bingen sprach man viel man über die gesundheitsfördernde Wirkung von Bitterstoffen. Durch den Verzehr von Bitterstoffen wird die gesamte Magen- und Darmtätigkeit angeregt. Dadurch wird die Verdauung aber auch das Ausscheiden von Giftstoffen und Krankheitserregern beschleunigt. Bitterstoffe kämpfen gegen Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten. Sie hindern auf diese Weise Gifte daran, sich im Organismus abzusetzen.
Bitterstoffe entfalten ihre Wirkung sofort, wenn sie die Zunge berühren. Kaut man z.B. vor dem Essen ein Blättchen Rucola oder gibt einige Bittertropfen auf die Zunge, werden Magen, Gallenblase, Leber und auch Bauchspeicheldrüse stimuliert. Die Produktion und Ausschüttung lebensnotwendiger Enzyme und Verdauungssäfte beginnt unmittelbar.
Und es gibt einen wunderbaren Nebeneffekt: Bitterstoffe hemmen das Hungergefühl und nehmen die Lust auf Süßes.
Bereichern wir doch unseren Speiseplan mit Gemüsesorten wie, Rosenkohl, Chicorée, Rucola, Radicchio oder Spinat und greifen immer wieder zu frischen Kräutern.
“Gib deinem Magen Bitterstoffe, sonst kann das Leben bitter werden.”

Bitterkräuter in der Natur.
Natürlich enthalten sie neben den Bitterstoffen auch viele andere wertvolle Wirkstoffe, insbesondere sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, ätherische Öle sowie Gerb- und Schleimstoffe. Sie machen jede der Pflanzen zu einer einzigartigen Zutat für eine vielfältige Ernährung und sorgen auch für ihre vielseitigen Heilkräfte.

Zu den Bitterkräutern zählt man
-Beifuß (hierüber wird zur Zeit der „Martinsgans“ noch gesondert berichtet) , -Löwenzahn, Schafgarbe (wurden schon vorgestellt),
-Wegwarte - wird auch Zichorienwurzel genannt und ist der Namensgeber für den Bittersalat Chicoree. Aus der getrockneten und gerösteten Wurzel entsteht der sogenannte „Blümchenkaffee“,
- der wild wachsende Hopfen, Gelber Enzian, Engelwurz, Blutwurz und Isländisch Moos…

Ich liebe Chicoree...
Chicorée kann man als Rohkost, gedünstet oder im Ofen gebacken genießen. Die festen Blätter werden am häufigsten als Salat zubereitet. Dazu passen andere Blattsalate oder Gemüse wie Möhren und Fenchel. Besonders gut harmoniert Chicorée mit Früchten wie Birne, Orange, Ananas, Kiwi oder Mango. Nüsse und Käse passen ebenfalls sehr gut zu der herb schmeckenden Zichorie.
Fein püriert als Cremesuppe ist Chicorée eine köstliche Vorspeise. Auch richtig gut und bestens geeignet für jeden Tag ist Chicorée als Zutat für diverse Pastasoßen,, gebacken als herzhafte Tarte oder als Gemüse in einem leckeren Auflauf mit Hackleisch ... Ich habe irgendwo noch tolle Rezepte, die ich auch im eigenen Interesse suchen werde. Ich esse so gern Chicoree….

Von einer lieben Freundin habe icn ein Rezept bekommen, das ich ausprobieren möchte, vielleicht habe ihr auch Interesse daran:

Chicoreesalat mit Birnen, Blauschimmelkäse und Walnüssen (für 4 Personen)
• 3 EL Zucker,
• 50 g Walnusskerne
• 2 Kolben Chicoree
• 50 g Raukesalat
• 4 Birnen
• 2 TL Zitronensaft
• 3 EL Sherry-Essig
• 1 TL Honig
• 3 EL Olivenöl
• Salz
• Pfeffer
• 175 g Blauschimmelkäse
• Öl zum Bestreichen
• Alufolie

Den Zucker in einer Pfanne goldgelb karamellisieren., Walnüsse zufügen, im Karamell wenden, auf ein leicht mit Öl bestrichenes Stück Folie verteilen. Erstarren lassen.
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Chicorée und Rauke putzen, waschen, abtropfen lassen. Birnen waschen, putzen und in Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Walnusskaramell grob hacken.

Essig und Honig verrühren. Öl tröpfchenweise unterschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Chicorée-Blätter auf 4 Teller verteilen. Birnenspalten und Rauke darauf anrichten. Mit Vinaigrette beträufeln und Käse und Walnüsse bröseln und darüberstreuen.

ein schönes Wochenende, liebe Grüße - bleibt gesund!
Doris

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