Heute ist der "Tag des Baumes"
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Feierabend-Mitglied
Dienstag 21.03.2023, 20:55
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"Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche "Tag des Baumes" wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn".
Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.
Um auf ihre besonderen Fähigkeiten aufmerksam zu machen, wurde die Moorbirke von der „Baum des Jahres – Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung“ zum Baum des Jahres 2023 gewählt.
"Die Moorbirke (Betula pubescens), wegen ihres weichen Flaums auch Haarbirke genannt, ist als typische Pionierart darauf spezialisiert, neu entstandene Lebensräume zu erobern. Zwar toleriert sie starke Fröste bis zu Temperaturen von minus 40 Grad Celsius, ist aber zugleich auf viel Sonnenlicht angewiesen. Auch zeitweise Überflutungen erträgt sie gut und durch ihr Herzwurzelsystem trotzt sie starken Winden. Sie ist in Mittel- und Nordeuropa, Russland und Asien verbreitet und gilt als nördlichster Baum Europas."
Die Moorbirke kann bis zu 150 Jahre alt werden und im Flachland eine Höhe von 30 Metern erreichen.weiß. Ihre jungen, rotbraunen Triebe sind im Gegensatz zu denen der Sandbirke mit Härchen besetzt, die sie jedoch später teilweise wieder verliert.
Alle Birken gehören, neben den Weiden, zu den Überlebensspezialisten unserer heimischen Baumarten und leiteten die Wiederbewaldung Mitteleuropas nach der Eiszeit ein. Der Moorbirke gelang es dabei von Mitteleuropa bis weit nach Norden und in alpine Regionen vorzudringen. Sie kommt auf sauren, feuchten bis nassen und kalten Böden mit geringer Nährstoffversorgung sehr gut zurecht, wie Moore, aber auch Blockhalden der Mittelgebirge. Kalkreiche Standorte meidet sie jedoch. Die Moorbirke ist insgesamt noch anspruchsloser als die viel weiter verbreitete Sand- oder Hänge-Birke (Betula pendula), die sich ebenfalls als Pionier auf den trockeneren Flächen ausbreitet.
(Presseausschnitte, Notizen, Lexika)
Moorbirkenblätter werden seit jeher in der Volksmedizin verwendet. Wegen ihrer salz- und wasserausscheidenden Wirkung wird Tee aus Moorbirke bei Nieren- und Harnwegsbeschwerden aber auch bei Gicht- und Rheumabeschwerden verwendet. Haarwasser aus dem Wasser der Birkenrinde soll gegen Haarausfall und Schuppen wirken.
Wer kennt die Moorbirke? Über die Birke allgemein kann man noch viel sagen,
ein gutes Thema...
Liebe Grüße - Doris