Mit alten Pflanzenextrakten gegen Gelenkschmerzen
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Feierabend-Mitglied
Freitag 14.10.2022, 12:42
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chronische Gelenkschmerzen sind ein wahres Volksleiden: über 55 % der Deutschen haben mit ständigen oder wiederkehrenden Gelenkschmerzen zu kämpfen, Tendenz steigend. Besonders häufig sind dabei die Kniegelenke betroffen, weil sie das gesamte Körpergewicht tragen. Doch nicht alle Betroffenen wollen oder können wegen der damit verbundenen Nebenwirkungen wie z. B. Magenbeschwerden und Gewichtszunahme ständig synthetische Schmerzmittel einnehmen.
Es gibt natürliche Alternativen....
Mit einer Kombination aus Pflanzenextrakten lassen sich nicht nur die Schmerzen, sondern auch die immer wieder aufflackernden Entzündungen in den arthrotischen Gelenken lindern – ohne Nebenwirkungen..
Entzündungen beschleunigen den verschleißbedingten Knorpelverlust
Unter einer Arthrose versteht die Medizin einen Knorpelabbau im Bereich der Gelenkflächen. Ursachen sind jahrelange Fehlbelastungen und altersbedingter Verschleiß. Das größte Problem sind jedoch Entzündungen der Schleimhäute im Gelenk (Synovialis), die durch die ständige Reibung der Gelenkflächen auf der schwindenden Knorpelschicht verursacht werden. Und diese aktivierten Arthrosen beschleunigen tückischerweise noch den Knorpelschwund. Daran sind besonders die hormonartigen Botenstoffe der Entzündung (Mediatoren) Interleukin-1 (Il-1) und der Tumornekrose-Faktor TNF-α beteiligt.
Zum einen zerstören sie direkt die Knorpelgrundsubstanz und damit noch vorhandenen Knorpel, zum anderen hemmen sie die Bildung neuen Knorpels. Der Knorpel schwindet immer mehr, neue Entzündungen folgen und damit weitere Schmerzen – ein Teufelskreis.
Eine Studie belegt die entzündungshemmende Wirkung, .
In der Volksmedizin gelten Myrrhe, Lavendel, Melisse und Salbei seit alters her als wirksame Mittel gegen Schleimhautentzündungen in Mund und Rachen.
Warum sollten sie nicht auch bei Entzündungen der Gelenkschleimhäute im Rahmen einer aktivierten Arthrose helfen? Der Düsseldorfer Facharzt für Orthopädie PD Dr. med. Peter Wehling hat dies als "Erster" in Deutschland zusammen mit Kollegen untersucht.
Schon im Laborversuch zeigten alle vier Heilpflanzenextrakte eine signifikante Hemmung des Interleukin-1 und erwiesen sich auch als wirksam gegen TNF-α.
In der darauffolgenden Studie an 94 Patienten mit Kniegelenkarthrose bestätigte sich vor allem die schmerzlindernde Wirkung.
Von den Heilpflanzen bewerten die Forscher die Myrrhe als interessantestes Mittel. Denn im Laborversuch hatte die Myrrhe, die von Hippokrates, der Heiligen Hildegard von Bingen und Paracelsus bereits gelobt wurde, die höchste Wirkung gegen Interleukin-I gezeigt.
Quelle: TCM
Foto: Myrrhe
Fortsetzung.....