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Wegerich

Von Feierabend-Mitglied Mittwoch 21.07.2021, 14:11

Insektenstiche sind selten gefährlich, aber wenn sie jucken, ganz schön lästig. Gibt man dem Juckreiz nach und kratzt an den Stichen, jucken sie oft noch mehr, und zunächst kleine Einstiche schwellen weiter an oder entzünden sich sogar. Damit es gar nicht erst so weit kommt, helfen zahlreiche Natur- und Hausmittel, die unangenehmen Begleiterscheinungen zu lindern, und sorgen dafür, dass Insektenstiche schneller abheilen.

Schon Paracelsus hat Spitzwegerich mit seinem Inhaltsstoff Aucubin als natürliches Antibiotikum bezeichnet. Es hat eine hohe Wundheilungskraft bei eitrigen und entzündeten Wunden. Auch bei Mückenstichen oder wenn man sich an Brennnesseln verbrennt. Zerreibt man ein Spitzwegerichblatt und legt es auf einen Insektenstich, zieht es das Gift aus dem Stich und die Schwellung geht zurück. (Man kann es auch zerkauen und den Brei auf die Wunde legen…., das geht schneller… Geschmack: zusammenziehend und salzig)

Spitz- oder Breitwegerich kennt jeder, Spitzwegerich wächst meist auf Wiesen, Breitwegerich an Wegrändern. Die Blätter können vom Frühjahr bis August gesammelt werden, solange die Samen nicht reif sind. Die Samen sammelt man im Herbst.
Tipp: Samen von Spitzwegerich und Breitwegerich trocknen, in Gläser füllen und im Winter über Suppen, Müsli, Salat oder Gemüse streuen.



Es gibt noch mehr Hausmittel gegen Insektenstiche.... vielleicht gibt es hier gute Tipps....


Foto: Breitwegerich

LG Doris

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