Zitronen - Lebenswecker
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Feierabend-Mitglied
Freitag 27.01.2023, 20:26 – geändert Donnerstag 02.02.2023, 10:37
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Die Zitrone -Citrus Limon – ist eine der vierzehn Nothelferfrüchte.
„Die Zitrone ist hell, strahlend, Poren durchbrechend, ein inneres Sieb öffnend,
Schleim lösend, quirlig, flink. Sie ist feurig zündende Impulskraft. Es ist, als würde sie viele kleine, luftig-flinke Freudenfeuerchen und Sternengeisterchen in dir und deinen Zellen entzünden.
Die Zitrone durchpulst, durchwärmt und energetisiert. Sie hat höchste Heilkräfte und kann vielfältig eingesetzt werden. Zitronensaft sollte ein ständiger Bestandteil in der Ernährung sein, wo er passt und sinnvoll ist. Er verteilt alle Dinge besser untereinander, weil er sie ihrer Schwere enthebt…“
so die Empfehlung von HP Monika Helmke Hausen, die ich sehr verehre.
Ich kann auch für mich aus ihren Worten Ermutigung und Lebenskraft schöpfen, wenn ich selbst etwas flügellahm geworden bin….
„Nahrung“, so sagte schon Hippokrates, „ist die beste Medizin“. Monika Helmke Hausen eröffnete mit ihren Betrachtungen eine neue Sichtweise, das Licht über die Nahrung auch in der Seele zu erwecken.
Die Kräuter schlafen, es ist Winter. Es gibt aber auch Kräuter, die jetzt gesammelt werden können, die Göttin Natur ist unermüdlich, wir verdanken ihr viel, den Heilkräften in ihren Früchten der Erde, ihren Pflanzen und Gewässern, ihren Bäumen und Steinen und allen Kraftorten, die sie für uns bereithält.
Unser Immunsystem ist jetzt im Winter geschwächt, geben wir der Zitrone zur Unterstützung eine Chance…
Die Zitrone gehört zu den sauersten Früchten .und enthält einen hohen Anteil an Vitamin C. Ihre Fruchtsäuren führen im Organismus keinesfalls zu einer Übersäuerung – im Gegenteil, sie werden zu unseren besten Basenbildnern! Die Zitrone wird in der Ayurvedischen Medizin zur Behandlung der infektiösen Hepatitis und als Herztonikum verwendet. Die Zitrone wirkt keimtötend und desinfizierend, vorbeugend und heilend gegen Skorbut, Seekrankheit, Gicht, Arthritis und Rheuma, Steinleiden, Nieren- und Lebererkrankungen, Thrombose, Tuberkulose, Übergewicht, Übersäuerung, Venenschwäche und Venenentzündungen, Bluthochdruck, Erkältungen und Infektionen. Auch bei Vergiftungen, z.B. durch Rauchen, Alkohol und Lebensmittel, ist sie wirksam. Sie wirkt blutbildend und blutstillend, entwässernd, entzündungshemmend und herzstärkend. Zitronen löschen den Durst, wirken beruhigend und versorgen den Organismus mit Mineralien und gefäßstärkenden Wirkstoffen. Sie vitalisieren die Zellen, verlangsamen den zellularen Alterungsprozess, beugen Krebs vor und wirken krebshemmend.
Zitronensaft erhöht durch die auflockernde Wirkung generell das Lebensgefühl. Er energetisiert, durchlichtet, wirkt erfrischend, steigert die Abwehrkräfte und ist bei nahezu allen Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten von Vorteil.
Anwendung:
- Zitronensaft nur verdünnt trinken
- Eignet sich besonders gut in Tee aller Art. Heißer Zitronentee mit Honig öffnet die Poren, entgiftet über die Haut.
- Zitronen-Drink, morgens nüchtern (auch abends, bis 3x täglich ..), kochend heißes Wasser, auf Trinktemperatur herabkühlen, so heiß wie verträglich trinken, wenn gewünscht mit etwas Honig – stärkt das Entgiftungsbestreben des Körpers.
Empfohlen: Den Saft einer viertel, höchstens einer halben Zitrone auf ein großes Glas Wasser nehmen. Ganz besonders gut passen die Schüßler-Salze, Bsp. Nr. 21 Zink… Abends vor dem Schlafengehen hilft so ein Drink dem Körper, zu regenerieren und eine klare Körperatmosphäre zu schaffen.
Ist kurmäßig über Wochen anwendbar….
- Frischer Zitronensaft wertet jede Nahrung auf und gibt besonders Gerichten, die schon einmal abgekühlt, abgestanden waren oder aufgewärmt wurden, wieder neuen Schwung, eine Vitalisierung. Kurz vor dem Servieren etwas Senfmehl, Zitrone und sofern passend etwas Pfeffer, alles frischgemahlen, unterrühren. Die drei Brüder – Zitrone, Senf und Pfeffer – durchlichten die durch Wiederaufwärmen zusammengefallende Energie eines Nahrungsmittels.
- Zitronensaft plustert auch alle Speisen auf, die eine gewisse Massigkeit besitzen, z. B. Quark.
Dieser wird viel bekömmlicher. Auch Milch, mit Zitrone verquirlt, flockt aus und wird dadurch bekömmlicher.
- In Salaten eignet sich die Zitrone besonders gut als Beigabe zu fetten Ölen, insbesondere auch zu Olivenöl, weil sie deren Dichte und Schwerkraft aufschließt. Eidotter, die zu Mayonnaise verarbeitet werden, sind zu Beginn des Rührens besser mit Zitrone, Senf und Pfeffer aufzubereiten…
- Wird fortgesetzt….
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