Autor unbekannt
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Feierabend-Mitglied
Montag 21.09.2026, 17:12
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Die Becher klingen, es reißt die Brust
Sich los von der Erde Sorgen;
Es fließt im Weine die reinste Lust,
Wir fragen nicht nach dem Morgen!
Wie goldener Schein im Glase winkt
Des Rebenblutes milde Glut,
Wer tief aus diesem Quell sich trinkt,
Dem schwillt im Herzen neuer Mut.
Es schwindet der Alltag düstre Nacht,
Wenn schäumend der Pokal uns grüßt;
Der Geist erwacht in stolzer Pracht,
Weil uns der Saft das Dasein süßt.
So schenket ein, bis an den Rand!
Dem Augenblick sei dies Gedicht;
Es knüpft der Wein ein Bruderband,
Das selbst der Sturm der Zeit nicht bricht.