Die letzte Rose
Von
Fiddigeigei
Freitag 27.10.2023, 18:31
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Fiddigeigei
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Die letzte Rose
An diesem Herbstmorgen musste ich aus dem Tal in eine höher gelegene Weinberg Region fahren. Mein Weg führte mich an Bäumen vorbei, die ihre goldenen Blätter verstreuten. Indem Moment ertönte aus dem Autoradio das vertonte lyrische Gedicht „Des Sommers letzte Rose“ gespielt in Variationen von einem Klassischen Quartett und Klavier Begleitung.
Da fühlte ich den Schmerz um die verlorene Liebe, den der Englisch/ Irischer Dichter Thomas Moore (*28. Mai 1779 in Dublin; † 25. Februar 1852 in Slopertone) erduldete.
Ich hoffe, dass ich das hier bei der Deutschen Lyrik veröffentlich darf. Vertont findet man -Des Sommers letzte Rose -bei YouTube z. B. Gesungen von Eva Lind oder dem Lehrergesangsverein Stuttgart u.a.
Verwelkt sind der Gespielen
Holdlächelnde Reih’n.
Ach, es blieb keine Schwester,
Keine Knospe zurück,
Mit erwiderndem Seufzer
Mit errötendem Blick!
Ich will nicht, Verlass’ne,
So einsam dich sehn,
Wo die Lieblichen schlummern,
Sollst auch du schlafen gehen.
Drum freundlich zerstreu‘ ich
Deine Blätter über’s Beet,
Wo die Blüten, wo die Blätter
Deiner Schwestern verweht.
So bald möcht‘ ich folgen,
Wenn Freundschaft sich trübt,
Und der Kranz süßer Liebe
Seine Blätter zerstiebt;
Wenn Teure verschwinden,
Manch treues Herze fällt,
O, wer wollt‘ allein bewohnen
Diese nächtliche Welt!