Gedanken zu Krieg und Frieden ..... Hermann Hesse
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Feierabend-Mitglied
Samstag 14.03.2026, 19:56 – geändert Samstag 14.03.2026, 20:04
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Friede
Jeder hat's gehabt,
keiner hat's geschätzt,
jeden hat der süße Quell gelabt,
oh wie klingt der süße Name jetzt .
Sei willkommen einst,
erste Friedensnacht !
Dieses Gedicht hat Hermann Hesse im Okt.1914,
kurz nach Beginn des 1.Weltkrieges verfasst.
" Je verrückter und kränker die Gemeinschaften und Staatsapparate sind, desto mehr müssen wir uns
von den Gräsern und Blumen erfreuen und belehren lassen,
die auch auf Schlachtfeldern und zwischen Trümmerhaufen zerbomter Städte das ihre tun. "
Zitat aus einem Brief H.Hesses an Ludwig Tügel ,.
im Okt. 1951, nach dem 2.Weltkrieg,
als Europa in Trümmern lag.
Leider sind diese Gedanken wieder sehr aktuell,
die leise Aufforderung, es den Blumen gleich zu tun,
ist sein Wissen ,
Mut ist nicht Abwesenheit von Angst, sondern deren Überwindung.
Dieser Beitrag ist eine Gemeinschaftsarbeit,
Bild und teilw.Text
wurden mir von einem wichtigen Mitglied der Lyrikgruppe bereitgestellt.
Hermann Hesse - MfGg d. NlVw
Bild : gemeinfrei