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Gericht Gedicht

Von Fiddigeigei Mittwoch 25.09.2024, 10:23

Einfaches Kürbisrisotto mit Hokkaida und Rilke

Für 4 Personen
Vorbereitung: Eine mittlere Zwiebel, oder entsprechende Mengen Schalotten fein würfeln.
Etwa 300gr Kürbisfleisch von einem Hokkaido, bevorzuge ich, weil man ihn ungeschält verwenden kann und im Essen selber etwas hermacht.
ca. 1,0 bis 1,5 cm grosse Würfel schneiden.
ca. 1 Liter schwache Gemüse- oder Hühnerbrühe heiss!!Die Brühe soll nicht
dominieren
50gr. frischgeriebenen Parmesan
400gr Rundkornreis, 300gr. reicht auch!
Weitere Zutaten: Pfeffer/Salz-Ein Glas Weisswein- Butter und ich nehme gerne auch
echten Safran dazu, muss aber nicht sein
An die Arbeit Männer und Frauen :
In einem höheren Topf ein kräftiges Stück Butter verlaufen lassen. Darin die Zwiebel glasig werden lassen. Den Reis dazugeben und ebenfalls unter fleissigem Rühren glasig anlaufenlassen. Das Glas Wein anschütten und dabei den herrlichen Duft einatmen.
Jetzt nach und nach unter laufendem Rühren langsam die heisse Brühe in kleinen Raten dazugeben, immer die angeschüttete Brühe verdampfen lassen. Nach ca. 5 Minuten die Kürbiswürfel dazu schütten. Rühren- Rühren- Rühren.
Jetzt könnte man, wenn man will, den Safran zerstossen, aber mit einigen heilen Fäden dazu geben.
So nach ca. 20Minuten könnte der Reis fertig sein. Die Körner müssen noch Biss haben- Aldente ( Wie wir gelernt haben )! Aber ersoll trotzdem eine cremige Konsistenz aufweisen.
Sollte die Brühe mal nicht reichen, einfach etwas heisses Wasser nehmen.
Nun ist Zeit den Reis nach eigenem Geschmack mit Salz/ Pfeffer zu würzen. Ein Stück Butter und den Parmesan einrühren.
Auf gut vorgewärmten Tellern servieren.

Dazu trinken wir einen sehr gut gekühlten, aus dem Kühlschrank kommenden Gutedel aus dem Markgräflerland, einen Rivaner aus der Ortenau. Oder in Andenken an Bella Italia eine gelbhäutigen frischen Frascati secco.

Guten Appetit oder Buon appetito

Das Gedicht „Herbst“ stammt aus der Feder von Rainer Maria Rilke.

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

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