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H. Heine aus "Deutschland. Ein Wintermärchen."

Von Feierabend-Mitglied Samstag 02.11.2024, 13:53

Im traurigen Monat November wars,
die Tage wurden trüber.
Der Wind riss von den Bäumen das Laub,
da reist ich nach Deutschland hinüber.

Und als ich an die Grenze kam,
da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
in meiner Brust, ich glaube sogar
die Augen begannen zu tropfen.

Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
da ward mir seltsam zu Mute;
Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
recht angenehm verblute.


Heine wünschte sich für Deutschland eine Umkehr.
"Pflanzt die schwarzrotgoldene Fahne auf die Höhe des deutschen Gedankengutes, macht sie zur Standarte des freien Menschentums -
und ich will mein bestes Herzblut für sie hingeben.
Beruhigt euch, ich liebe das Vaterland ebenso wie ihr."

(aus Vorwort)

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