nochmal ein Wintergedicht ...
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Feierabend-Mitglied
Mittwoch 04.02.2026, 07:39
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Der Winter
Das Feld ist kahl, auf ferner Höhe glänzet
Der blaue Himmel nur, und wie die Pfade gehen,
Erscheinet die Natur, als Einerlei, das Wehen
Ist frisch, und die Natur von Helle nur umkränzet.
Der Erde Stund ist sichtbar von dem Himmel
Den ganzen Tag, in heller Nacht umgeben,
Wenn hoch erscheint von Sternen das Gewimmel,
Und geistiger das weit gedehnte Leben.
Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843
deutscher Dichter und Lyriker
Sein Werk lässt sich innerhalb der deutschen Literatur um
1800 weder der Weimarer Klassik noch der
Romantik zuordnen.