Würde der Frauen
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Feierabend-Mitglied
Samstag 08.03.2025, 18:48 – geändert Samstag 08.03.2025, 18:50
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Ehret die Frauen !
Sie flechten und weben
himmlische Rosen ins irdische Leben,
flechten der Liebe beglückendes Band
und in der Grazie züchtigem Schleier
nähren sie wachsam das ewige Feuer
schöner Gefühle mit heiliger Hand.
Feindlich ist des Mannes Streben,
mit zermalmender Gewalt
geht der Wilde durch sein Leben,
ohne Rast und Aufenthalt.
Was er schuf, zerstört er wieder,
nimmer ruht der Wünsche Streit,
nimmer wie das Haupt der Hyder
ewig fällt und sich erneut.
Aber mit sanft überredender Bitte
führen die Frauen das Zepter der Sitte,
löschen die Zwietracht, die tobend erglüht,
lehren die Kräfte,die feindlich sich hassen,
sich in lieblicher Form zu umfassen
und vereinen, was ewig sich flieht.
Friedrich Schiller
1759 - 1805
ein Auszug aus dem Gedicht - 9 Strophen -
Bild: Pixabay
Ich denke,dieses Gedicht wird uns Frauen eher gerecht,
wenn auch der Status der Frau heute nicht mehr ganz so lieblich ist