Dornröschen
Von
speedygonzalez
Dienstag 29.08.2023, 00:30
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speedygonzalez
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Nachdem der Kuss-Beitrag (eher Unkuss) bislang 155 Kommentare hervorgelockt hat, sogar deas Märchen von Dornröschen mit ins Spie3l gebrqacht wurde, dachte ich "Wenn schon - denn schon" und bringe auch eine Story, bei der es um Küsse geht:
Es war einmal vor langer Zeit ein großer König, der den 17. Geburtstag seines schönen Töchterleins, Prinzessin Rosamunde, feiern wollte. Durch kluges Reg-ieren, Handel und Wandel war sein Reich und alle, die darin lebten zu Wohl-stand gelangt. Den Untertanen ging es gut, sehr häufig sogar zu gut und sie kamen auf allerlei Zeitvertreib, den die Bürger dem königlichen Hofe abge-schaut hatten. Viel des Dienstvolkes am Hofe lebte ja nicht im Schlosse, son-dern in der Stadt zu seinen Füßen. So wurden die lockeren Sitten sehr schnell in Stadt und Land bekannt und freche Liedlein darob gedichtet. Das Volk lachte, wie der König auch, wenn die Barden, die zuweilen am Hofe aufspiel-ten, vor dem Volke besangen, was sie oben erlebten.
Itzo sprach er freundlich nach einer turbulenten Nacht zu seinem sinnlichen Eheweibe, welches sich noch genüsslich neben ihm in den Pfühlen räkelte.
„Holde Hulda, Du Wonne meiner Nächte und meines Zepters.“ Er kraulte sich dabei recht intim und ungeniert, womit er auf das wesentliche Zepter hinweisen wollte. „Ist es nicht an der Zeit, einen Galan für unser wohlgeratenes Töchter-lein zu küren?“
Hulda, das königliche Weib, was nicht nur ihren Status, vielmehr auch ihre weiteren Qualitäten, des Königs Pfühle zu wärmen betraf, lächelte vergnügt.
„Das mag zwar ein Galan in seinem Umgange sein, nennt man aber Gemahl, mein königlicher Gemahl.“
Ihre Betonung machte deutlich, wie sehr ihr selber auch an jüngerem frischem Blut in den alten Gemäuern der Burg gelegen war.
„Wäre es nicht besser, erst einmal ihren Geburtstag zu feiern? Zu dieser Gele-genheit kämen die Edelleute Deines Reiches zu Hauf herbei geeilet und wir könnten in guter Muße einen passenden Jüngling, Gatten wie Galan, küren.“
Der König dachte dabei an gefüllte Mieder, sowie an gefüllte Truhen, beides zu seinem eigenen Nutz und Frommen, Hulda jedoch mehr an Kronjuwelen der anderen Art, die nicht grade in Truhen aufbewahret worden.
Erhöht auf dem Podest mit dem Baldachin lag der Monarch noch entspannt im Bette und sah seinem königlichen Weibchen bei der Morgenpflege zu. Den großen Spiegel, vor dem sie saß, konnte man drehen, was sie gerne tat, einer-seits, um ihn selber besser sehen zu können, andererseits, um auch zu sehen, wie er sich an ihren königlichen Formen weidete. Beiden gefiel, was sie sahen. Dem König nebenbei auch das tiefe Dekolleté der jungen Maid, die grade Hul-das üppige Brüste salbte.
„So sei es.“
Inzwischen war alles bedeckt, nur die Maid blieb einladend und der König erhob sich, um zu regieren, kniff sie aber noch schnell in den Po und die Wangen. Er schickte seine Herolde aus und ließ die Edelleute des Reiches zu Hofe laden. Die Herolde riefen es aus, das ganze Reich sollte mitfeiern.
Freudiges Aufsehen erregte die Kunde im ganzen Lande, weniger in den könig-lichen Diensten. Nun würde es zu tun geben und Trödelei und Gesänge wür-den spärlicher. Es wurde gekocht, gebraten und gebacken, wobei der Hofbä-cker einen großen Vorteil hatte.
Dem konnte beim Formen der Brötchen keiner das Wasser reichen, die guten Formen lagen ihm ringsum allzu gut in der Hand, da er sich beim Kneten der Teige auch immer wieder vertat, was den betroffenen Maiden allenfalls ein der-bes Lachen entlockte. In der Hitze der Bäckerei war eine leichtere Kleidung gradezu unerlässlich und Handreichungen der besonderen Art zwangsläufig. Häufig liefen die Helferinnen mit so viel Teig auf ihren lichten Höhen herum, bis es trocknete und abfiel. Bis eines Tages ein Geselle diese wohlgeformten Körb-chen, den fränkischen Krapfen ähnlich, ausbuk und Leckereien darin an der hohen Tafel angeboten wurden. Ein besonders geschätztes Spielchen war bald die Frage, welche Maid wohl für diese Form und Größe Modell gestanden hätte. Es wurde gewettet und die Siegerin durfte sich nach bestandener Würdigung etwas wünschen. Meistens Edelmetall, denn andere Währungen bekamen sie hier mehr als genug.
Die Königin, den Genüssen des Hoflebens gegenüber wirklich sehr offen, such-te aus den geladenen Gästen zwölf Damen aus, die zu dieser Feier die Edel-damen der Prinzessin sein sollten. Hier kam die allzu große Sorglosigkeit bei Hofe zu einem tragischen Ergebnis.
„Ich lasse den Hausmarschall bitten.“
Innerlich noch warm von den königlichen Handreichungen dieses Morgens, mit der Auswahl der Edeldamen beschäftigt, wurde die Königin durch die wirklich hervorragende Schamkapsel an den Beinkleidern des Majordomus sehr stark abgelenkt. Schon als er eintrat, sah es aus, als ob diese Kapsel im Schritt, die bei jeder Bewegung hin-und her schwang, auf sie zeigen würde.
Als ob er es auf mich abgesehen hat, ging es der Königin, seiner ansichtig, warm durch den Leib.
„Saget, geschätzter Meister, wen aus dieser Auslese sollten wir als Hofdamen für Prinzessin Rosamunde wählen? Diese hier erscheint mir zu altbacken, ihr Auftreten passt mehr in das vergangene Jahrhundert …“
Die Augen der Königin wollten nicht bei der Liste bleiben, als er neben ihr stand. Die des Hausmarschalls ebenso wenig. Die Dekoration in ihrer königli-chen Auslage war wieder sehr gelungen, die seidigen Tüchlein verhüllten rein gar nichts, insbesondere, wenn man devot etwas hinter der Königin stand und über ihre alabasterfarbene Schulter schauen sollte. Mich deucht, die Knospen auf den Hügeln ihrer Majestät seien erblühet, so fest, wie sie gegen das Mie-dertüchlein drücken. Es entging ihm nichts, auch das gehörte zu seinen Auf-gaben. Die sanften Bewegungen der königlichen Hand auf dem Papier ließ ihre Fülle beben.
Am Meister jedoch bebte nichts mehr. Als die Königin sich dessen gewahr wurde, wallte ihr Blut auf und färbte ihr luftig verhülltes tiefes Tal zart rosa. Des Meisters Schamkapsel verriet ihn erbarmungslos.
Der Prüderie, der Mode entsprechend, sollte in dieser Kapsel schamhaft ver-borgen bleiben, was die Männer in solch engen Hosen nicht unterbringen konnten. In der erweiterten Form der folgenden Jahre wurden diese Kapseln jedoch immer bequemer, üppiger und unverschämt anzüglich.
Sie erhob sich und ihre Hofdamen entlassend, meinte sie.
„Es muss etwas getan werden, damit ihr wieder normal denken könnt.“ Sie trat hinter ihren Stuhl und beugte sich vor.
„Ihr wisset Bescheid?“
„Oh, ja, Gnädigste, an den Kleidern darf man es nicht merken.“
Drum hob er sie alle an, die alabasterweiße Haut ihres wahrlich königlichen Hinterns schien zu leuchten. Er öffnete diese störrische Kapsel und versenkte seinen leidgeprüften Degen in der, dem König sehr vertrauten Kapsel, zwi-schen den warmen, lieblichen Backen der Königin.
Derart wohlgefüllt klingelte ihre Majestät den Hofdamen. Als diese herzu traten, war alles wieder bestens entspannt und versorgt. Dann geschah das Malheur. Ihre Hand blieb ruhig, eingedenk der eben erlebten Wohltaten, als sie fataler-weise eine Hofdame zu viel auswählte.
Als dieses Missgeschick kurz nach der Anreise offenkundig wurde, konnte man nur noch ein Paar von der Festtafel ausschließen, denn bei aller Freizügigkeit war das Volk sehr abergläubisch. Dreizehn Hofdamen, das ging wirklich nicht.
Die Frau des ausgeladenen Edelmannes war jedoch nicht bereit, diese Schmach hinzunehmen und sann auf Rache. Eine ziemlich ausgefallene Idee ging ihr in ihrer Wut durch den Kopf, wobei ihr die Kenntnisse und Fähigkeiten ihrer Mutter, der alten Kräutermeisterin des Landes sehr zu Gute kamen. Wie oft hatte sie durch eine besondere Auswahl von Pilzen sich und ihren Mann zu sinnlicher Raserei geführt.