Ein Spiel mit zwei Figuren
Von
Schachspieler
Dienstag 13.02.2024, 09:52
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Schachspieler
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Manfred und ich spielten jeden Freitagabend Schach. Mit jeder Stunde wurde die Qualität unserer Spiele schlechter, wir tranken Alkohol. Die Stimmung wurde zwar regelmäßig besser, das Denkvermögen ließ aber sehr nach.
Bei der Umarmung zum Abschied sagte ich: "Eigentlich solltest du heute nicht mehr fahren!" Er überlegte kurz und gab mir dann recht. Ein Gästezimmer war nicht vorhanden, meine Couch war für den langen Kerl zu kurz, also schlug ich ihm mein breites Bett im Schlafzimmer vor, was er ohne Zögern akzeptierte.
Da das Bett nur mit einer Matratze ausgestattet war, konnten wir relativ dicht beieinander liegen; wir hatten beide noch Lust auf eine Unterhaltung. Zunächst legte er mir nur hin gelegentlich eine Hand auf die Brust, dann auf den Bauch und dann zuckte ich heftig zusammen, da hatte ich keine Berührung erwartet. Wie sollte ich diesen Angriff auch erwarten können? Ich war mir sicher, dass weder er noch ich schwul waren.
Da ich ihn nicht abwehrte und auch meine Erregung schnell fühlbar war, rückte er noch dichter an mich heran. Schnell machte ich das Licht aus und versuchte mir vorzustellen, mit einer Frau im Bett zu liegen.
Beim Frühstück am nächsten Morgen war es mir peinlich, ihm nicht. Irgendwie war er freier erzogen worden. Wieso musste mir so etwas im Rentenalter passieren?