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Marktülatz

Von speedygonzalez 21.07.2024, 00:08

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Gemütlicher Nachmittag in einem netten Café am Marktplatz. Es war alles erledigt, Tim konnte in Ruhe einen Espresso trinken und an den kommenden Abend denken. Was würde er bringen, für ihn bereit halten? Zufrieden sah er in die Runde. Der Nachmittag war recht jung und noch viele Tische frei. Nach ein paar Minuten und dem ersten Schluck Espresso fiel ihm ein ziemlich weib-liches Wesen an einem der Nachbartische auf. Er sah näher hin, doch ein recht ansehnliches Exemplar der Gattung. Zweiter Blick. Der lohnte sich wirk-lich. Viel schlankes Bein, der Rest oberhalb wirklich hinsehenswert. Winkte da der Abend?
Noch ziemlich leer das Café, dachte Leoni, die essen wohl alle noch zu Hause. Gut, dann kann ich mir einen Platz aussuchen. Kuckt ein bißchen blöd, der Kerl da drüben. Aber was soll's, an meiner Fi­gur ist nichts zu mäkeln, gehören ja dazu, die Blicke. Soll er doch kucken. Also ganz gelassen Leoni und trink friedlich deinen Latte, wenn er denn kommt.
Was Tim dann besonders auffiel, war, wie sie am Tische saß. Ihm ziemlich genau gegenüber. Recht entspannt saß sie dort, die bequemen Sessel luden auch dazu ein. Einen Prospekt in der Hand, der sie teils-teils interessierte und dann wieder ihre Umgebung. Auch ihn hatte sie schon gemustert, unauffällig, wie sie meinte, zu unauffällig offensichtlich, er hatte es gemerkt.
Sieht eigentlich nicht schlecht aus, der Typ da drüben, doch seine Augen wer-den so schwer, er kann sie kaum über dem Tisch halten. Gönnen wir ihm was, Leoni, mal eine Spur Biestigkeit?
Tim widmete sich wieder seiner Umgebung und dem Treiben vor ihm auf dem Platz. Noch nicht viel los. Der Ober bediente die Andere da am Tisch und ging wieder. Tim sah ihr zu, wie sie den ersten Schluck genoss. Der Prospekt war wohl nicht so wichtig, zurückgelehnt sah sie auf den Platz. Entspan­nung lief durch ihre Beine. Schlanke Beine aus seiner Sicht, netter Anblick, auch die Schatten weiter oben unter dem Mini. Offensichtlich hatte er einen Augenblick zu lange in diese Richtung geschaut, denn sie reagierte und schloss die Beine etwas, eigentlich aber nicht resolut genug, denn bald lagen sie wieder ent-spannter im Stuhl.
Gefällt ihm anscheinend, wenn er so kuckt, mir eigentlich auch, aber was kann er denn schon sehen. Fühlt sich angenehm an. Ob er mehr sehen möchte? Sicher, ist ja auch nur ein Mann. Höhö, Leoni, da ist Dir aber was sehr Originelles eingefallen.
Ihre Blicke kamen direkt zu ihm und musterten ihn deutlicher, er saß ja auch im direkten Blickfeld, liefen aber wieder fort auf den Marktplatz. Interessantes Mädchen, dachte Tim, sieht gut aus, jemand, den man gern ansieht. Und wenn sie die Beine noch etwas weiter aufmacht, seltene optische Berei­cherung. Ob sie ...?
Sieh an, er macht sich etwas mehr Platz in der Hose, ist ja auch so verdammt eng, heute. Ob es ihn schon drückt, wenn er so schaut? Dabei ist doch gar nichts zu sehen. Jetzt vielleicht mehr?
Nein, sie merkt es nicht. Der Mini ist schön kurz - das muss ein rotes Höschen sein. Nicht so deut­lich, Tim, sonst macht die Biene die Beine wieder zu. Sieht aber verdammt sexy aus. Wenn man da mit den Händen spazieren gehen könnte. Uuuui, nun rutscht sie tiefer in ihren Sessel, Mensch sieht das gut aus, das muss ... das muss ... och nee, jetzt hat sie es gemerkt.
Sieh an, er hat es mitgekriegt, ich spüre es. Und er wird zappelig. Ob man mit dem etwas anfangen könnte? Aber wie, ich kann doch nicht hinüber gehen, den Rock anheben und ihn einladen, mal zu fühlen. Mensch, dieser Prospekt ist auch gar keine Hilfe, oder doch? Noch mal genauer reinschauen, ganz ent-spannt und schön anlehnen. Die Blicke von dem Typ kribbeln, wie Ameisen.
Ich fass es nicht, ja, merkt die denn nicht, dass sie im Freien sitzt? Sieht aber toll aus, so schlanke Beine, etwas heller, als die andere sonnenverwöhntere Haut und das rote Höschen. Komm, Schätzchen, mach die Beine noch ein kleines bißchen auf. Geil, echt geil ...!
Der Prospekt in ihrer Hand bewegte sich genügend, dass sie ihm drüber hin-weg ganz kurze Blicke zuwerfen kann.
Er merkt es nicht, seine Augen hängen ja zwischen meinen Schenkeln. Man kribbelt das. Muschi lässt grüßen.
Tim wurde aufmerksam, sie sah ihn direkt an. Sie signalisierte ihm etwas, zeig-te auf ihn und ihre Sa­chen auf dem Tisch, dann auf sich und dann auf die Tür. Aha, sie will auf die Toilette und ich soll auf ihre Sachen aufpassen. Er nickte, sie ging.
Und nun, Leoni, was nun? Als sie sich das rote Nichts wieder hochzog, hielt sie inne. Wenn er schon so auf Kucken steht. Sie zog es wieder aus und steckte es in ihre Tasche. Fällt nicht einmal auf in der Tasche, so winzig sind die Teil-chen. Soll er sich eine Belohnung fürs Aufpassen holen. Leoni, du bist ein Sadist, dachte sie innerlich kichernd. Kribbelt ganz schön da unten.
Zurück am Tisch nur ein hoheitsvolles Danke genickt und brav hingesetzt, die Beine über einander geschlagen.
Tim hatte schon gedacht, dass sie sich hernach freundlicher zeigen würde, etwas wenigstens. Es kamen weitere Gäste, doch die angenehme Sicht blieb. Er sah wieder rüber, als der Kellner sie ablenkte. Ihre Beine schlug sie grade anders herum. Verdammt, war da eben nicht ein rotes Höschen? Ganz sicher ein rotes Höschen. Konnte aber sein, dass es zu schnell ging. Er bestellte noch einen Espresso, das lenkte ein bißchen ab und seine Hose käme etwas zur Ruhe.
Nachdem der Kellner bedient hatte, sah er wieder hinüber. Fast wie Fern-sehen, etwas von ferne sehen, er grinste innerlich, stockte abrupt.

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