Casanova
Von ehemaliges Mitglied 13.08.2023, 11:13
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Casanova live!
Sie hatte sie extra ausgesucht, diese „Casanovaabsteige" – sie wollte immer was Besonderes sein und auch haben, also fand sie ihr Lustschloss und ausgerechnet in Spanien. Dabei hatte sie ja mich, aber das Genügte ihr nicht – sie provozierte mich auch immer mit diesem Sexabenteurer des Mittelalters – ich konnte nicht dafür.
Dabei muss ich ehrlich eingestehen, ... gefunden hatte ich sie in eine dieser Bars und ihr Temperament war auch einmalig und meine Lust auf erotische Abenteuer noch größer – genau so war es.
Sie wollte raus, sie brauchte einfach mehr Luft, um ihre Leidenschaften aus sich herauszulassen – sie war wirklich so und fand keinen Höhepunkt mehr, wenn sie sich eingeengt fühlte und ihre Lust nicht allen mitteilen konnte. Ich fühlte das auch, diese nachlassende Lust, dieses Vertrocknen der Sehnsüchte und das Nachlassen der Lust auf Sex – ein Jammer.
Dabei war jeder Sex mit ihr unheimlich – anstrengend und ausdauernd, aber immer sehr erlebnisreich, aber immer mehr merkte ich es – es fehlte der besondere Kick, das neue Umfeld, das Extreme!
Ich versuchte das Vorspiel im Keller, im Auto und auf dem Parkplatz, aber es reichte nicht – es war zum Mäusemelken!
Ich weiß nicht, woher sie das hatte, dass ausgerechnet dieser Casanova der Liebhaber des Mittelalters gewesen sein sollte, wo er doch um der Verhütung willen, ständig die Frauen mit einer Zitroneneinfuhr überraschte, da wären mir ja die Zähne stumpf geworden bei diesen Praktiken eines erotischen Vorspiels – mal ehrlich!
Ich hatte sie noch nie mit dieser Zitronenfrische überrascht und trotzdem nannte sie mich genau so - CASANOVA!
Und nun der Höhepunkt, sie buchte auch noch das Hotel gleichen Namens – es genügte ihr nicht mehr in meiner Wohnung – sie wollte es eben wie Casanova erleben. Ja aber, wie um Gottes willen?
Wie zermürbte ich mir den Kopf, suchte im Kamasutra nach neuen Stellungen, nach den möglichen Umarmungen, den Bissen, Kratzwunden und hoffte endgültig auf die erotische Erleuchtung – ich fand nichts Neues.
Es blieb mir nichts anderes übrig, ... ich musste warten, bis wir im Hotel waren und dann würde ich ES & SIE ja erleben und könnte mich schnellstens darauf einstellen – waren meine Gedanken.
Der Druck immer größer und die Tage immer näher so fanden wir diesen „Casanova" auch gleich.
Noch enger als in meiner Wohnung, Fenster an Fenster in unmittelbarer Nachbarschaft, aber ... da lief was ab, da hörte MANN es den ganzen Tag und in den warmen Nächten erst recht – das erotische Feuer, das Erobern der Lust und das Ausleben der eigenen Süchte.
Das war es, was sie suchte und was ich auch gleich verstand – wir erlebten das erste Zuklappen der Fensterläden und das erste Abenteuer einer fremden Lust in direkter Nähe, fast zum Anfassen.
Jetzt packte sie das erotische Feuer wieder, jetzt regenerierte sich dieser fast eingetrocknete Vorgang und mit noch leiser Lust eroberten wir wieder unsere alten Varianten von einführenden Vor- und Nachspielen.
Sie gab sich die größte Mühe und ich bot ihr den schönsten „Casanova" seit langem, aber so eingeengt war sie nicht zu erobern – wir sollten noch warten – die Sonne war noch zu warm und der Tag noch zu hell und die Fenster noch alle geschlossen.
Sie hatte als Erste die bevorstehende Nacht entdeckt, sie sollte es genießen am Fenster der Sehnsüchte, auf dem Balkon der Lust, sie sollte sie alle beobachten können, diese erotisch erregten Menschen und sie sah sie schon. Mal vor Lust schreiend, mal nackt durchs Zimmer im Vorspiel rennend und mal nur die Beine vor Lust in die Höhe streckend – sie sah diese erotischen Menschen endlich – den wirklichen Casanova der Nacht.
Ich genoss ihren Anblick aus meiner Sicht und teilte ihr Vergnügen mit teilenden Vorstößen in das ersehnte Glück, sie wollte es genau so, sie hatte darauf gewartet und war völlig frei – vollendet erregt und vollendet entspannt.
Das war es, was sie immer wollte, für den Zuschauer völlig unscheinbar und mit den Körpern und Seelen aufs engste verbunden – natürlich erregend und erotisch fast umwerfend.
Jetzt genossen wir die Enge, jetzt sahen wir alle und alle konnten unser Wunder erleben und wir ließen sie teilhaben – jetzt zogen wir die Blicke an und jetzt drehte sich alles um uns.
Die scheinbare Ruhe war auch bald bei ihr vorbei, die ersten zarten Signale wurden spitzer, die Laute aus ihrem Mund kräftiger und das Gitter des Balkons zeigte seine Schwachstellen. Sie musste es gewusst haben, sie kannte bereits diese besondere Lust an diesen besonderen Orten, nur ich nicht!
Sie hatte mich gelinkt, jetzt wollte ich den Spieß umdrehen – jetzt sollte sie mich erleben und das erotische Fußvolk ebenso.
Jetzt genoss ich mein Spiel, zeigte ihr ihre Schwachstellen an ihrem „Geländer" und fuhr sie endlich wiedermal richtig hoch.
Jetzt erlebte sie ihren Casanova im CASANOVA, auf der Balkonbrüstung und ohne diese Zitrone als störendes Beiwerk – jetzt füllte ich sie alleine aus und das teilte ich in übermächtiger Lust auch meinem Umfeld spontan mit – das schlug ein, das Erotisierte den letzten Rest auch noch.
Ich ließ sie jubeln vor Lust, ließ sie die letzten Wellen selbst mitteilen und steuerte mit meinen Händen unbewusst die Lautstärke an diesen vor Erregung leicht zugänglichen Knöpfen der höchsten Erregung.
Sie fiel mir fast vornüber, wenn nicht das morsche Gitter diese beiden Brüstungen letztlich aufgefangen hätten – diese Brüstung aus morschem Eisen und die noch lange hocherregte Brüstung aus fleischlicher Lust – ein lustvoller und hoch ersehnter Vorgang eines erotischen Erlebens.
Das ging jetzt jeden Tag so weiter – wir wollen nächstes Jahr wieder hier Urlaub machen, ...