Das weibliche Befruchten
Von
Feierabend-Mitglied
Mittwoch 16.12.2020, 12:30 – geändert Mittwoch 16.12.2020, 12:39
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Von
Feierabend-Mitglied
Mittwoch 16.12.2020, 12:30 – geändert Mittwoch 16.12.2020, 12:39
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Das weibliche Befruchten – oder Aufstand der Frauen: Wo sind denn die Männer auch geblieben - nun seien es die Pflanzen... Man beachte: Mit erzürnten Kopfe finden sie das Ziel.
Diese Seidenmalerei wurden mir von einem FA Mitglied zur Verfügung gestellt mit der Erlaubnis sie hier zu zeigen. Die Titel und Bildunterschriften sind von Ihm. Sie machen das Bild verständlicher und deuten darauf hin, was der Künstler sich gedacht hat. Ich hier, als „erotische Erzählung“ finden sie Anklang und regen zur Fantasie an
Ich meine: Das weibliche Befruchten, ohne Männer. Das klingt ja fast nach Entmenschlichung
Im Bild „Der Reiz der Verführung“ ging es um die Das Werben das Verführen. Im Bild „Schaut mal – diese vielen Männerchen“ geht es ausschließlich um den Zwang zur geschlechtlichen Vereinigung; um den Trieb den wir in uns haben. In diesem Bild „Das weibliche Befruchten“ ist nicht mal mehr ein Trieb erkennbar. Den Pflanzen werden die Pollen zugeweht. Da ist nun gar nichts menschliche mehr zu erkennen.
Keine Spur von Erotik. Verzweifelt versucht man den Windfiguren etwas abzugewinnen. Mühsam kann man Pflanzen erkennen, aber das Weibliche in den Windfiguren, wenn überhaupt, verwirrt nun völlig. Man ist absolut ratlos.
Wir sind auf der untersten Ebene des entstehenden Lebens. Es ist das absolut Notwendige, der Austausch der Gene. In diesem Falle nach einem Zufallsprinzip. Fort ist das Werben. Ein Trieb kann auch nicht helfen, denn die Pollen können sich die weiblichen Pflanzen nicht aussuchen.
Und denn dennoch zeigt es die Ursprünge des Lebens. Bei den Pflanzen kommen die Insekten dazu und zumindest da kann durch Blütenausprägung das Insekt angelockt werden. Wie viel schöner aber ist es im Tierreich. Werben, im den Vorrang kämpfende Männchen und um Aufmerksamkeit werbende Weibchen
All das steckt in unserem Unterbewusstsein. Ja wir wollen Spaß haben, wenn wir in die Disko gehen. Und Nein, wir gehen doch nicht wegen der Jungs dahin. Wie könnten wir denn. Wir bieten uns doch nicht an. Aber der Pulli darf schon enger sein und der Lippenstift darf ja auffallen. Das Aufbrezeln machen wir doch nicht für die Männer. Ja „so eine“ sind wir doch nicht.
So schwanken wir ständig zwischen Vernunft und Gefühl. Und lassen wir uns auf Körpernähe ein, dann spielen die Körper verrückt und die Pheromone kommunizieren miteinander, ohne dass es uns bewusst ist. Schön das wir so empfinden. Schön dass wir die Erotik und das Sexspiel so lieben. Schön das es uns soviel gibt.