Der Nachbar
Von ehemaliges Mitglied Mittwoch 19.08.2020, 22:13
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Träumend lag sie auf der Gartenliege an diesem heissen Sommertag. Die Sonne küsste ihre nackte Haut. Der Nachbar, dachte sie, oh dieser unwiderstehlich attraktive, gut gebaute Mann... Wären es doch nur seine Hände, seine Lippen, die statt der Sonne ihre Haut berührten... Sie spürte ihre aufsteigende Lust zwischen den wohlgeformten Schenkeln. Unwillkürlich bahnte sich ihre Hand den Weg an die heisse, pochende Stelle, automatisch spreizte sie die Beine. Verträumt begann sie sich dort zu streicheln, wo es am aufregendsten war. Ihr Atem wurde schneller und gab unterdrückte Laute von sich. In sich versunken spürte sie dieses erotische Kribbeln immer stärker werdend. Es würde nicht mehr lange dauern bis... ja bis sie von dieser Welle überrollt würde...
Durch ein scharfes, dominantes „Stop“ wurde sie jäh aus ihrem Tun gerissen.
Oh nein, nicht jetzt, wo ich doch gleich..., schoss es ihr durch den Kopf. Irritiert blinzelte sie in die Sonne und erfasste erst jetzt, dass jemand in ihrem Garten war.
Der Nachbar nach dem sie sich schon so lange verzehrt hatte. Der Nachbar, dessen Fenster als einziges aus der Nachbarschaft den Blick auf ihren Garten frei gab. Für ihn hatte sie sich und ihre Lust im Garten preis gegeben, nicht ahnend, dass sich ihre Sehnsüchte heute erfüllen sollten.
„Willst du deine unglaubliche Sinnlichkeit einfach so verschleudern?“ fragte der Nachbar „ du unanständiges, kleines Ding..“ fügte er leise hinzu. Seine Stimme war rauh vor Begehren als er fortsetzte: „es ist höchste Zeit - heute wirst du mir gehören...“ Noch immer breitbeinig und irritiert lag sie vor ihm, den Blick frei gegeben auf ihr Zentrum der Lust, unfähig, etwas zu tun oder zu sagen. Nur ihre Gedanken dröhnten laut in ihrem Kopf: Oh jaaaa, oh endlich, ich will dich schon so lange, du wundervoller Mann, nimm mich, greif zu, mach alles mit mir was du willst...
Er spürte ihre Zustimmung, kniete wortlos vor ihr nieder und verbarg sein Gesicht in ihrem Schoß. Zitternd und bebend vor Lust ließ sie ihn gewähren. Gekonnt umspielte seine Zunge ihre Lustperle. Fast augenblicklich war sie wieder kurz vor dem ersehnten Höhepunkt, als er abrupt von ihr abließ. Oh nein, nein, nicht schon wieder! Oh welch süße Qual. Was hatte er nur vor?
„ Nicht so schnell meine Venus“, hauchte er. „Ich will dich ganz und gar...“ Mit diesen Worten entledigte er sich seiner Kleidung, legte sich auf sie, küsste ihr Gesicht, ihren Hals und zuletzt ihre Lippen. Ihre Zungen verschmolzen und ihr wurde bewusst, dass dieser leicht herbe Geschmack den er an sie übergab, das Resultat ihrer eigenen Leidenschaft war. Nie zuvor hatte sie ihren Liebessaft geschmeckt. Wohlig spürte sie seinen warmen Körper auf dem ihren. Längst hatte sie ihre Schenkel weit geöffnet. Mit jeder Faser sehnte sich sich nach ihm. Sie wollte ihn anschreien, sie endlich zu nehmen, wollte seine imposante, harte Männlichkeit in sich spüren! Stattdessen ergab sie sich willenlos seinen Liebkosungen. Seine Hände waren überall und sein machtvoller Dolch drückte sich hart an ihre Perle. Unendlich langsam rieb er sich an ihr. Ihre Hüften begannen zu kreisen, kamen ihm entgegen, der Atem ging schneller... „oh bitte“, flehte sie „oh bitte, bitte“ sie war zu keinem klaren Gedanken mehr fähig, immer kurz vor der erlösenden Explosion entzog er sich ihr unvermittelt. „Nicht so schnell meine Schöne“ stöhnte er fast verzweifelt „ lass es uns genießen“, doch an seiner Stimme hörte sie, dass er sich auch nicht mehr würde lange zurück halten können. Oh, wie sie es wollte! Sie wollte es, wie nie zuvor in ihrem Leben! „ Bitte... „ flehte sie wieder und „ich tue alles, was du willst, aber bitte, mach es mir...“ Und endlich hatte er Erbarmen. Laaaangsam, unerträglich langsam drang er in sie ein um sofort wieder inne zu halten, denn ihr verzückter Schrei hallte von den Wänden der umliegenden Häuser wider. Er verschloss ihre Lippen mit einem leidenschaftlichen Kuss und dann endlich nahm er sie, wie es sich gewünscht hatte. Rhythmische, harte Stöße aus seinen Hüften füllten sie ganz und gar aus. Hemmungslos fiel sie in den Takt mit ein. Ihre Körper verschmolzen im Liebesrausch. Gemeinsam ritten sie auf die alles erlösende Welle zu...