"Drive in" (2)
Von
speedygonzalez
Dienstag 07.06.2022, 17:14
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speedygonzalez
Dienstag 07.06.2022, 17:14
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Abends ging sein Telefon und zeigte eine fremde Nummer im Display. Mit Stirn-runzeln hob er ab. „Ja?“ „Pit? Hier ist Mimi …“ Pause „… ich möchte mich ent-schuldigen für mein Benehmen heute Mor¬gen.“ „Ja – fand ich schon ko-misch.“ Wie seine Stimme schon wieder in ihr wirkte! „Pit? Hörst Du mir einen Moment zu?“ „Ja, kann ich machen.“ Uuhhh, diese Stimme! „Pit, es ist nicht einfach für mich – und ich bin nicht sicher, ob ich es schaffe.“ Echte Zweifel in ihrer Stimme. „Versuch’s doch einfach. Erzähl es vielleicht Deinem Hörer – der hört Dir doch sonst auch immer zu.“ Klang nicht schlecht. „Gut, mal sehen. Es dreht sich um ein Tattoo, das ich … Pit, ich kann nicht …“ Klick, das Gespräch war weg. Pit sah nachdenklich den Hörer an und legte auf. Ein Tattoo machte ihr Schwierigkeiten? Es klingelte wieder. „Bist du es wieder?“ „Ja, Pit, entschul-dige, es fällt mir wirklich nicht leicht.“ „Merkt man.“ Pit hörte ein Räuspern. „Ich möchte gerne, dass Du morgen zu mir kommst, Pit, sonst wird das nichts. Geht das?“ Bang klang die Frage. „Was wird denn nichts, Mimi?“ Jetzt war ihre Stim-me fest. „Das zeige ich Dir morgen. Ich wohne in der Maienstraße 15, oben links. Schlaf gut, Pit.“ Und wieder war sie weg. Da stand Eine aber unter ganz hohem Druck, ging es Pit durch den Kopf.
Erleichtert legte Mimi auch auf. Nach dem turbulenten Treffen heute Morgen, war nichts mehr, wie sie es sich vorgestellt hatte. Die jubelnde Empfindung beim Einkauf, dann den Fast-Crash im Parkhaus, der wirklich nette Junge beim Kaffee, der Flirt mit einem rasanten Start und dann ihr Einkauf namens "Drive in" für ihren kleinen "Drive In" mit dem Tattoo "Drive In". Dann machte er auch noch einen symbolischen Drive In am Parkhaus Drive In vor. Das war zu viel.
Sie riss sich die Jeans herunter und besah sich das Tattoo über ihrem Spalt, direkt und im Spiegel. Schön sauber sah alles aus. Dieses Tattoo, eine ulkige Laune!
Auch die Dame im Studio hatte sie erst groß angeschaut, die Achseln gezuckt, dann jedoch auch gelacht.
„Da muss man erst mal drauf kommen. Was der erste Anwärter dazu sagt, das müssen sie mir dann mal erzählen. Doch vorher würde ich ihnen eine radikale Haarkur empfehlen.“ Mimi sah sie fragend an. „Naja, das wächst ja wieder zu und dann sieht man den Hinweis nicht.“ Anzüglichkeit, weiche von mir! „Ach, so …“ Nachdenklichkeit in Mimis Miene. „… stimmt ja auch. Haben sie da etwas?“ „Ja. Man kann die Wolle …“ die Dame ging mit den Fingern hindurch und hob sie an. „ … mit Lichtbehandlung ziemlich radikal entfernen. Wird sehr sauber und hält viel länger als das Rasieren, auch länger, als mit dem Wachs und tut überhaupt nicht weh.“ Mimi wusste, wie rabiat das Wachsen, das Einbetten in warmem Wachs und dann mit einem Ruck Abreißen, war. „Dann machen sie das mal.“ Was übrig blieb, war ein kleiner schwarzer Pfeil, der auf ihren "Drive in" zeigte. Wenn das mal keine Symbolik war!
Der Frau im weißen Kittel schien es auch zu gefallen, was sie sich jedoch nicht anmerken lassen wollte. Auch durch die dunkle Brille hindurch, zwingend bei so starkem Lichtbeschuss, sah Mimi es. Besonders, als die Gute ihr nach der Behandlung einen Balsam für die empörte Haut an ihrem Drive In einrieb. Dabei hätte sie ruhig die Handschuhe ausziehen können, ging es ihr beim Ver-lassen des Studios durch den Kopf.
Und nun wollte sie es morgen Pit zeigen, ihren Drive In mit der verführerischen Deko Drive In. Sie probierte die Teilchen noch einmal in Ruhe an. Hier in ihren vier Wänden war es noch angenehmer, als in der Umkleidekabine. Entzückend, immer noch entzückend. Die zarten Körbchen aus schwarzer Spitze, wie sie ihre Früchte präsentierten, waren schon atemberaubend. Dann jedoch kam das andere Teilchen. So herum oder so herum, Mimi hatte mit den Bändchen zu tun. Wieder wurde ihr warm.
Vor einer Woche beim Einschlafen war ihr eine Meldung in den privateren Me-dien aufgefallen. Da hatte eine Dame mit einem lauten Klingeln einen Plug verloren, ein Spielzeug, welches die vornehme Dame von Stand in ihrer Muschi eingeklemmt spazieren träg und sich ganz dezent unterwegs kleine Genüsse gönnt. Das Teil purzelte mit lautem Ping-Ping auf dem Pflaster herum und die Dame, puterrot, hatte sich auch noch schockiert in den Schritt gegriffen, bevor sie flüchtete. Anzüglich grinsend dachte Mimi, dass ihr solches nicht passieren sollte und schlief zufrieden ein.
Einige Tage später beim Überlegen, was es denn heute wohl zum Anziehen sein sollte, kam ihr ein Stringtanga unter die Finger. Gleich stand ihr die Lösung für das Plug-Problem wieder vor Augen. Mit sehr zufriedenem Grinsen schob sie einen Maiskolben in ein Kondom und band das Ende an der unteren Schnur des Tangas fest. So, mein Freundchen, abhauen gilt nicht, als sie sich die pric-kelnde Füllung einverleibte. Es wurde eine phänomenale Fahrt mit dem Bus, durch die starke Federung immer wieder auf ihre Füllung gedrückt zu werden. Ein Maiskolben im Schritt, hält dich besonders fit. Blöder ging’s nicht mehr, dachte sie auch noch.
Und morgen willst Du tatsächlich einem netten Jungen, den Du im Parkhaus fast gerammt hättest, die Ursache für den hastigen Abmarsch erklären? Nein, nett, stimmt nicht wirklich. Der Kerl macht mich echt an, so ist es. So souverän, wie er sich dabei benommen hat, war beeindruckend. Mit den Händen folgte sie den Konturen, den Rändern ihrer Dessous. Wirklich ein schönes Gefühl. Wenn es seine Hände wären? Seine Hände, wollte sie seine Hände …? Über-legen brauchte sie nicht, ihr Bäuchlein sagte ihr deutlich genug, was es wollte. Aber die Gedanken, die flogen hin und her, wollte sie? Und wenn, wie …?
Das war eine größere Hirnaktivität und dazu brauchte sie einen Kaffee. Mit dem Kaffe und in ihren neuen Nichtigkeiten zog sie sich in die Sofaecke zurück und zog ihre Finger zu Rate.
Wie sehe ich denn das jetzt? Pit hatte auch zu denken und widerstrebende Eindrücke in Einklang zu bringen. Also ganz ohne Zweifel, Mimi war eine kleine Schönheit, soviel war bei der Kürze der turbulenten Begegnung, haften geblie-ben. Allein an sie zu denken, löste angenehme Gefühle in ihm aus. Ob sie …? Ob man mit der …? Hoppla, das geht zu schnell, morgen will sie mir erst mal erklären, warum sie so hastig abgehauen ist. Ein Tattoo und mit dem Drive In hat es zu tun. Was, um Himmelswillen soll ich damit anfangen? Aber sie gefällt mir schon, recht gut sogar. Ob ich ihr was mitbringe?