Geschichten aus dem Zauberwald 1
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Feierabend-Mitglied
Montag 15.08.2022, 16:54
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Nacht war es im Zauberhaus und kein Laut war zu hören. Der ganze Wald schien den Atem anzuhalten, als der Zwerg leise wie ein Dieb ins Schlafgemach der Zauberin schlich.
Silbern schien der Mond durch das Fenster und man konnte die Lichtstrahlen förmlich sehen. Die Zauberin lag auf ihrem Bett und schlief. Die Bettdecke war zur Seite gefallen und ihr Nachtgewand über die Schenkel nach oben gerutscht. Ihr Haar lag offen und wild um ihr schönes unschuldiges Gesicht. Was sie wohl träumte?
Der Zwerg schlich näher. Er konnte nicht anders und war wie in Trance. Er stand eine ganze Weile ganz dicht neben der Dame, die er so vergötterte und dann zog er das Nachthemd noch ein klein wenig weiter nach oben.
Er sah die Scham der Zauberin! Das Licht des Mondes ließ sie silbrig schimmern und sie sah aus wie die allerschönste Silberbrosche die der Zwerg je gesehen hatte. Gier erfasste den Zwerg und er wollte sie berühren.
Die Zauberin hingegen schlief arglos, als die Finger des Zwerges sie an dieser kostbaren Stelle berührten. Sachte nur, wie ein Windhauch. Der Zwerg aber staunte, als sich die sanften Rundungen ein wenig öffneten und eine Spalte frei gaben. Es schien Licht heraus zu schimmern wie von einem Edelstein. Neugierig streichelte er darüber und staunte als seine Finger wie von selbst geführt wurden. Es war tatsächlich ein kleiner Edelstein in der Spalte versteckt und er strich sachte drüber.
Die Zauberin atmete schwer und stöhnte leise. Das Licht wurde intensiver und der Zwerg spürte, dass Hitze aufstieg aus dem Inneren der Zauberin. Ihre Schenkel öffneten sich und noch tiefer und breiter wurde die Spalte aus der das Licht strahlte. Der Zwerg streichelte weiter und spürte auf einmal einen Sog an seiner Hand und eine unsägliche Hitze.
Das Gesicht der Zauberin hatte sich vor Leidenschaft verzogen und sie wand sich hin und her, gebannt sah der Zwerg zu wie sein Arm von dem Licht verzehrt wurde. Aber er konnte nicht aufhören.
Das Licht löste seine Finger auf, seine Hand, alles schien zu verschwinden. Es zog wie eine Strömung an seinem Arm. Die Augen der Zauberin waren jetzt offen, aber sie schien nichts wahrzunehmen, nur gleißend helles Silberlicht strahlte aus ihnen. Glühende Hitze. Sie stöhnte und schrie und der Zwerg machte weiter, obwohl es seinen Arm verzehrte. Er konnte nicht anders. Er machte weiter bis sein Arm vollständig verschwunden war und die Zauberin in sich zusammenbrach.
Das Licht war verschwunden. Nur noch Stille und ein friedlicher, zufriedener Gesichtsausdruck, als hätte sie gerade ein opulentes Festmahl genossen.
Auf Zehenspitzen schlich der Zwerg aus dem Zimmer.