Nach dem Bums
Von
speedygonzalez
10.04.2022, 23:45
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speedygonzalez
10.04.2022, 23:45
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Um 19 Uhr klingelte Sabine chic gekleidet am Fotofachgeschäft Ludwig. Die Tür ging sofort auf und Volker strahlte sie an.
„Frau West! Kommen Sie herein! Darf ich Ihnen den Mantel abnehmen?“
Volker schäumte fast über und Sabine ließ sich anstecken. Gern nahm sie Platz und stellte fest, dass er eine Leinwand herab gelassen hatte. Auf der das Foto von ihr zu sehen war. Eine entspannte Frau, lässig in einem Camping-sessel und viel Bein. Ihre Beine einmal aus der Perspektive eines Mannes.
„Kaffee, auch wenn’s schwerfällt?“ Schelm im Blick, sie hatten beide nichts vergessen.
„Auch wenn’s schwerfällt. Da wir ja beide wissen, dass es sich nicht um Aktfotos dreht, können wir auch einen Kaffee genießen.“ Einvernehmliches Lächeln.
Volker hatte ihr schickes Kleid realisiert, kam nun mit dem Kaffe auf einem Tablett und mit dabei zwei Gläser, kühlbeschlagen, mit Champagner.
„Sehr gut.“ Sabine war angenehm überrascht, es kam ihr sehr entgegen.
„Prost, ich bin Sabine.“
„Zum Wohl, Sabine, ich bin Volker.“ Nach dem Anstoßen und dem ersten Schlückchen, stellten sie auch noch die Gläser ab und gaben sich ein Willkommensküßchen der Sonderklasse. Sie sahen sich strahlend an und es gab noch eines.
„Nun, zeig her, was es geworden ist.“ Sabine zappelte fast. Volker setzte sich neben sie, recht nahe sogar. Er bediente einen Beamer und ließ die Aufnah-men sehen, die er gemacht hatte. Sabine saß still und schaute und schaute aufmerksam. Die Aufnahmen waren gut. Es schien, wie strukturlose Schemen zu sein, die sich in Form und Rottönungen dauernd abwechselten. Aufatmend lehnte Sabine sich zurück, nahm ihr Glas und prostete ihm zu.
„Sauber, das hast Du phantastisch hin gekriegt.“
„Nun wart doch mal ab, Liebes, nach der Vorspeise kommt jetzt der Haupt-gang.“ Sabine sah ihn an, dann fiel ihr wieder die Kamera ein, die hinter ihnen gestanden hatte und die sie mit dem Fernauslöser selber bedient hatte. Ungläubig sah sie ihn an. Lächelnd deutete er auf die Leinwand. Dass ihre
Beine sich die ganze Zeit schon berührten, war ihnen nicht aufgefallen.
Die ersten Eindrücke waren verschwommen, doch dann spie der berstende Hang helle Geister hervor, sie verschmolzen sich, strebten empor, verwirbelten in Bordeaux bis Zartrosa, vereinigten sich, flüchteten und fanden sich wieder in neuen Wolken, bis ein Wind sie verwehte und Schatten zweier Personen vor dem roten Abendhimmel übrig ließen.
Beide saßen ganz still. Nach einer Weile sah Sabine ihn an. „Danke“ Doch dann brach eine irre Freude aus ihr hervor. Sie fiel im um den Hals und konnte des Küssens nicht genug kriegen. Volker hielt sie fest in den Armen und half, wo er konnte.
Sie landete auf seinem Schoß und hielt seinen Kopf fest in ihren Händen. Die Küsse landeten überall. Volker antwortete ebenso impulsiv und seine Hände waren so frei, fanden feste Brüste, eine Taille, die er fest umschlungen hielt, während beider Mund und Lippen eine Quadrille tanzten.
Sabine hielt seinen Kopf fest und meinte atemlos: „Wenn Du Deine Hand nicht sofort unter meinem Kleid wegnimmst – mache ich auch noch die Beine auf.“
„Aber es fühlt sich so umwerfend gut an.“ Als er mit den Fingerspitzen sanft über die Schenkel schlich.
„Eben – und wir sollten uns einig werden: Sprengwolken oder sprengen. Denn danach ist mir im Moment.“ Bewegtes Spiel ihrer Beine.
„Also einen Vorschlag in Güte.“
„In Güte, auch das noch! Aber sag …“
„Das Schlückchen Kaffee hier und den Champagner nehmen wir mit zum Sofa ohne Eisbärenfell.“
Hell musste Sabine lachen. Sie trank ihre Tasse aus. Dann nahm sie ihr Glas und erhob sich.
„Wo ist dieses Sofa, Du Räuber!“
Was sie dann entdeckte war ein breiter Divan aber ohne Eisbärfell. Hinsetzen ging nicht so richtig, man lehnte weit hinten an, doch das störte die Beiden nicht. Sie lehnten, sie in seinem Arm und waren erst mal zufrieden, beide wohl wissend, dass es weiter gehen würde. Wie hatte er gemeint? Der Hauptgang käme noch …? Oder sollte es das Dessert werden?
„Diese Unschärfe in den ersten Aufnahmen des Films, rührten die von den Vibrationen?“
„Ganz genau.“ Volkers Finger spielten mit den Bändseln einer Schleife an ihrer Bluse. „Und da wird man auch nichts machen können. Aber ich finde es stört nicht einmal, wenn nach dem Bums erst Klarheit ins Bild kommt, um dann das Unglaublichste, diese wirbelnden Wolken in Abendlicht zu zeigen.“
„Finde ich auch.“ Sie verfolgte seine Finger recht genau. „Mir ist im Moment aber mehr nach Sprengen mit Bums.“ Ihre Hand ruhte auf seiner Hose, wissend um sein Dynamit.
„Darf ich, bevor wir die Zündkabel verlegen, erst mal das Erdreich wegräumen?“
Sabine stutzte zuerst, doch dann barst sie vor Lachen. Sie zog ihn an seiner Krawatte heran und begann mit dem Erdreich. Unter Kichern kamen sie vor-wärts, bis sie beide auf den nackten Felsen angekommen waren.
Volker nahm die Flasche und goss ihr ein paar Tröpfchen zwischen die Brüste. „Also das Dessert?“ Sabine kicherte, doch dann wurde es leise auf dem Divan. Volker hatte zu tun und Sabine fütterte ihn nach und nach. Kostete dann auch ihrerseits von seiner Delikatesse
Die leere Flasche rollte weg und sie zog ihn über sich.
„Komm, Du Rabauke, bevor Du noch etwas kaputt machst, so kannst Du mit mir nicht umgehen.“ Ihre Hand führte ihn durch die Falten, die durch die Cham-pagnerbehandlung saftig waren, wie eine reife Feige.“
Es streckte sie regelrecht als er eindrang.
„Komm, Volker, warte, lass mich das genießen.“
Sie sahen sich an und verfolgten, die winzigen Eruptionen, die sich innen zwischen seiner Härte beim Eindringen in ihre Weichheit entluden, wie beides Fleisch sich willkommen hieß.
Volker versuchte ihre Knospen mit dem Mund zu fangen.
„Hilfst Du mir?“
Sabine bot sie ihm an eine nach der anderen, er sog sie ein, zog sie hoch und mit einem Plopp entwischten sie ihm. Sie nahm ihn fester in die Arme.
„Warte, Volker, dass ich hier mit Dir zusammen bin, ist so unglaublich, dass ich es richtig auskosten möchte. Von Dir in den Armen gehalten, so fest niederge-drückt und Deine Härte so dominant tief oben in mir, wo es so lange so leer war, ich möchte nicht, dass es so schnell vergeht, wie eine Sprengung. Komm, Volker, halt mich einfach ganz fest.“
So hielten sie sich lange umfangen, nach innen horchend, bis Sabine ihn ganz sanft am Hals küsste. Später fühlte er, wie sie ihn unten drückte und ganz leicht antwortete er ihr. Das ging eine ganze Zeit so, bis Sabine ihn auf einmal fester heranzog. „Mach, um Himmels Willen, Volker, mach, stoß mich, stooooß mich.“
Sie krümmte sich ihm entgegen, streckte sich, kam wieder und jubelte ihren Sieg hinaus.
„Mein Gott, was hast Du da mit mir gemacht?“ Mit den Augen im Unendlichen schüttelte sie wieder und wieder den Kopf, als wolle sie nicht begreifen, was ihr grade widerfahren sei. „Sag, waren wir das?“ „Ich glaube kaum, so kenne ich mich nicht. Was hast Du bloß mit mir gemacht?“ Er richtete sich etwas auf, sah sie an. „War es so anders? Ich meine …“ Heftig verneinte Sabine. „Nein, Liebster, es war nichts anders und doch – so habe ich es noch nie erlebt. Es ging, wie Stromstöße durch mich. Von diesem - - so massiven Bolzen.“
Sabine wälzte sich herum. „Nein, lass mich, den muss ich näher kennen lernen!“ Sie nahm sich ihren Fund, noch recht gewichtig nach diesem Akt, und besah sich, was ihr da so Riesenspasmen gebracht hatte. Sie hatte nichts dagegen, dass Volker ähnlich mit ihr umging, den Ort der Sprengung – hatte sie nicht gemeint, dass ihr nach Sprengen zu Mute wär? Nein, das hier sah so harmlos aus, wie eine schlafende Muschel – und doch! Er küsste sie. Sabine reagierte sofort, weitete den Platz.
Irgendwann sank Sabine außer Atem zurück. Die Blicke suchten sich. „Liebster Volker, meinst Du, Du kannst mich noch einmal so gnadenlos überwältigen?“
Doch, konnte er