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Nebelgedanken

Von Feierabend-Mitglied Montag 01.11.2021, 17:48

Nebelgedanken
Yverdon les Baîns. November. Erster Reif liegt auf den Dächern der Stadt. Das Bad ist "altehrwürdig", aber mit einem großen Außenbereich. Dahin zieht es mich. Die Luft draußen über dem großen verzweigten Becken ist voller Nebel, der sich beim Zusammentreffen von warmem Wasser und der kalten Luft bildet. Es ist eine verzauberte Atmosphäre, in die man eintaucht. Ich schwimme durch die Abgrenzung aus durchsichtiger dicker Folien und bin in einer anderen Welt. Hier und da ragt ein Kopf schemenhaft aus dem Wasser. Ich schwimme weiter durch das fast leere Becken und suche mir eine Stelle auf einer dieser
Unterwasserliegen, auf der alle 30 Minuten die Luft aus dem Untergrund aus kleinen Düsen den Körper umschmeichelt. Ich schließe die Augen und warte auf das starke Sprudeln der Luft, die dieses wohlige entspannende Gefühl aufkommen lässt.
Aber etwas streift sanft meine Beine. Von den Fußknöcheln her wandern langsam Hände auf und nieder. Finger ziehen Kreise bis zu meiner süßen Stelle hinauf, die mir den Atem raubt. Ich wage kaum zu atmen. Vorsichtig beginnen die Hände meine Beine zu massieren, erst sanft, dann immer
kräftiger, bis sie auf meinem Po kurz zur Ruhe kommen.
Die Luft beginnt nun kräftiger zu sprudeln, erst langsam, dann immer stärker. Ich spüre kleine Wasserstrudel auf der Oberfläche, das Wasser quirlt und wirbelt umher. Die Hände werden aktiver. Sie greifen fest in meinen Po, wandern dann zu den Ausschnitten meines Badeanzugs an den Beinen. Mit einem kurzen Ruck ziehen sie das Trikot etwas nach unten. Eine kundige Hand greift zwischen meine Schenkel und beginnt mich zu streicheln. Erst sanft und zärtlich gehen die Finger über meine äußeren Schamlippen, umspielt vom sprudelnden Wasser, dann dringen die Finger zu den inneren Schamlippen vor, kneten diese und wandern weiter zur Klitoris.
Durch das unerwartete Fingern hat sich eine Lust angesammelt, die mehr möchte, die mehr verlangt. Mein Körper wendet sich unter den Fingern, die konsequent die harte Spitze reiben und kneten. Mir wird heiß. Willenlos gebe ich mich meinen Gefühlen hin. Ein langes wohliges Stöhnen vermischt sich mit dem lauten Toben des umspülenden Wassers. Ich bäume mich auf. Ich will, dass das Sprudeln niemals aufhört und genieße das Gefühl der intimen Verwöhnung, das Zucken und die innere aufkommende Wärme.
Das Sprudeln hört auf, meine Erregung kling ab. Zwei- dreimal folgt noch ein halblauter Blubb der Luft aus der Liege. Dann ist es still. Was habe ich getan, was habe ich erlaubt? Zu was habe ich mich verführen lassen? Ich öffne ganz vorsichtig die Augen. Neben mir sind aber alle Liegen leer!

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