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Saunagang

Von speedygonzalez 19.06.2022, 09:38

Endlich wieder. Nirgendwo kann ich besser entspannen und mich wohlfühlen, als in einer Sauna. Diese hier gefiel mir besonders, nicht allzu groß, die Besucher anscheinend ein angenehmes Publikum. Mit der Zeit hatte ich raus-gefunden, wann hier am wenigsten los war. Liebe ich hin und wieder auch, wenn ich mich etwas gehen lassen kann.
Jetzt hatte ich es anscheinend auch wieder gut getroffen. Schön heiß, nicht zu hell und keiner da. Ich verzog mich auf die oberste Bank, breitete mein Laken aus und setzte mich mit einem tiefen Seufzer der Entspannung, den Rücken an die Wand gelehnt, die Arme um die hochgezogenen Knie, so dass ich meinen Kopf drauf legen konnte. Schön zu spüren, wie allmählich die Schweißtropfen an mir herunter liefen. Von der Nase zwischen die Knie und verfolgen, wo die hinlaufen. Es wurden mehr und die vom Kinn liefen mir zwischen die flach ge-pressten Brüste. Was sich an den Oberschenkeln und meinem Körper staute, lief nach innen ab und dann fühlte ich, wie es in mein Wäldchen lief.
Ein Blick in die Runde, ich war immer noch alleine. So konnte ich, frivoles Ding, hinlangen und die Lippen öffnen. Nun lief es auch da noch dazwischen. Angenehmes Spielchen an den Lippen zu ziehen, nur ein bißchen, mehr halt um etwas Bewegung dort zu fühlen. Einfach etwas genießen, wo ich so alleine bin. Ein aufmerksamer Blick in die dämmerige Runde – immer noch allein. So traute sich ein Finger tiefer in mein saftiges Schlitzchen. So habe ich es früher genannt, in ferner Jugendzeit, nun ist eine füllige Muschel draus geworden, dick die Wände, fleischig die Lippen, fest und deutlich der Schaft. Ich meine, ich schaue ja anderen Frauen nicht ostentativ zwischen die Beine, aber man kann doch schon erkennen, wie jemand ausgestattet ist. Und das kann ich bei mir üppig nennen. Aber halt, mein Schlitzchen.
Dabei hatte ich aber nicht gemerkt, dass ich doch nicht mehr alleine war. Von meinem Spielchen so gefangen, war mir das vollkommen entgangen. Irgend jemand hatte sich dicht unter mir zu mir gesetzt. Vor Schreck, immer noch die Finger im Spiel, schloss ich die Augen wieder. Einfach gar nicht wahrnehmen, so tun, als wäre da nichts. War ja auch nichts, außer dieser neuen Hand mit den zarten Fingern, die vom Fuß her einwärts kroch. Wenn ich jetzt erschreckt, die Beine geschlossen und gestreckt hätte, hätte ich ihn/sie getroffen. Das ging gar nicht. Nur keine Aufregung, schien die Hand zu vermitteln. Mein Gott, wie konnte das sein, hier in der Sauna, wo jeden Augenblick noch jemand herein-kommen könnte. Aber solang ich die Augen zuließ, war alles so, wie es sein sollte. Ich war allein und da waren keine sanften Finger.
Diese nickeligen so sanften Finger ließen sich aber nicht beirren und tasteten sich vorwärts, als ob sie wüssten, wo sie hin wollen. Die Idee fand ich sogar gut. Bewegten sie da meine Beine etwa? Krochen da etwa meine Füße etwas auseinander? Hier in dieser dämmerigen Sauna? Eine Männerhand, die sich zwischen meine Beine schlich? Nein, und nochmals nein, das gab es nicht, doch nicht mit mir. Ich bin eine anständige Frau. Und mein Herz klopfte wie rasend.
Ja, geht’s noch? Diese Hand nahm meine Finger weg und ging an meinen fleischigen Lippen auf Raub aus. Und – verdammt – sie konnte es genauso schön, wie meine. Wie elegant sie die äußeren Bockel, einen um den anderen nahm, wie man einen Stoff begutachtet und zwischen den Fingern reibt! So kam es mir vor. Während mein Herz bibberte vor gespannter Angst, es könnte jemand herein kommen. Aber ich hatte ja die Augen zu, sah also nichts der-gleichen. Also gab es nichts dergleichen, ich konnte mich etwas mehr gehen lassen. Der Rücken gab nach, ließ mich mehr an die Bank sinken, die Fremd-finger oder Hand empfand das als Einwilligung. Davon war gar keine Rede, ich war höchst empört, atmete impulsiv, um die Hand oder die Finger zu Recht zu weisen. Und was machten sie? Sie glitten in meinen Falten hinauf, wo sie dieses widerlich interessante Zäpfchen wussten. Turbulenzen in meinem Inneren, hier in einer Sauna zupfelte jemand gekonnt an meiner Klit-zekleinen Zündkapsel. Mensch, wenn jetzt jemand hereinkäme … Nein, das darf nicht sein, ich bin so heiß, ich bin so geil, jetzt will ich mehr.
Mit leisem Aufstöhnen sank ich um, die Hände vor den Augen. Wenn das als Protest gemeint sein sollte, nein, war es nicht, es war Aufgabe. Ich hatte mich in mein Schicksal ergeben und – der Sieger stand schon fest. Ich würde ge-nommen, um es freundlich auszudrücken. Aber weit gefehlt. Jemand setze sich bequemer zu mir und kam ganz selbstverständlich mit der pflegsamen Hand an meine Orchidee. So nenne ich dieses Gebilde dort unten hin und wieder, sieht ja auch so ähnlich aus.
Allein mein Herz machte mir Sorgen, dass es mir aus dem Brustkorb springen würde, so wie es schlug. Der Inhaber der Hand wollte anscheinend vorsorglich so etwas verhindern und kam auf mein Herz. Doch anstatt die Brust beruhi-gend zu streicheln, fand sie die Knospe, zupfte und zog daran, zog sie in die Höhe und ließ sie aus. War es schön? Oh, ja, verdammt schön. Der Unter-schied zu mir ist, dass ich weiß, wann was passiert, hier war ich nur gespannt, wann es passiert. Meine Beine strampelten vor Schock, dem wohltuenden. Mein Gefühl brause auf, wie für einen Groschen Brausepulver. Meine Beine machen andeutungsweise mit, das Becken ruckte unmissverständlich. Natürlich verstanden die Hände, beide und das Konzert des Wohlbehagens folgten unsichtbaren Partituren, die jedoch nur einem Ziel zustrebten.
Als die beweglichen Finger in meinem Reich sich verdoppelten, wollte ich auf-fahren, doch sofort war dieser Jemand über mir und drückte mich mit seinem Körper niede. Zuerst meinte ich, auf dieser schmalen Holzbank in einer Sauna, könne man gar nicht so aufeinander liegen, doch Jemand ließ sein eines Bein davor, fand prächtigen Halt und konnte seine Männlichkeit ganz bequem an mein Schlitzchen führen. Also doch ein Mann, keine Frau, der mich da die ganze Zeit mit seiner Hand verwirrt, verwöhnt hat.
Einfach undenkbar – hier in einer Sauna von Jemand gevögelt zu werden. Obwohl jeden Moment die Türe aufgehen könnte! Aber die ging nicht auf, ich hatte immer noch die Hände vor den Augen, das alles fand nicht statt. Mein Körper flog nicht unter seinen Stößen, seinen höchstwillkommenen Stößen, die meine Brüste nicht fliegen ließen. Einfach nicht zu fassen, so nieder gedrückt gevögelt zu werden.
Es begann, ich kannte das und war gespannt, wie es diesmal ausgehen würde. Ja, es würde groß werden. Lichter tanzten auf mich zu, ich wurde einge-sponnen in einen Nebel aus gleißendem Licht, mein Bauch verkrampfte sich. Da kam noch ein Stoß – noch einer – noch – noch und dann kam die Erlösung, der Donner vor dem Blitz. Licht, alles war Licht, gleißendes Licht in mir, es floss aus mir heraus über Jemand, der mich in der Sauna …, alles war gleißend hell

Und verebbte mit einer Tür, die zuklappte.

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