Sehnsüchtiger Nebel (Der nächste Tag)
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Feierabend-Mitglied
Mittwoch 03.11.2021, 12:20
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Der nächste Tag. Ich habe unruhig geschlafen. Meine Finger kamen nicht zur Ruhe. Der Reif liegt immer noch auf den Dächern Es zieht mich wieder ins Bad. Die Luft über dem großen verzweigten Becken ist wieder voller Nebel. Erregt schwimme ich in den Außenbereich. Hier und da ragt wieder ein Kopf schemenhaft aus dem Wasser. Wieder lege ich mich auf die Liege und warte auf das Sprudeln der Luft, die das Wasser so aufwühlt. Ich schließe die Augen und kann es kaum erwarten, dass die Luft über meinen Po, durch meine Beine streift.
Sehnsuchtsvoll warte ich, schiebe ich das Trikot zur Seite. Ich spüre diesen direkten Kontakt des Wassers auf meinen Schamlippen. Ich weiß, ich werde mich erregen, ich will mich erregen. Ich will mich spüren, ich will ich sein, ich will mich erleben. Selten war ich so wild darauf, so entschlossen. Die Luft beginnt kräftiger zu sprudeln, erst langsam, dann immer stärker. Ich spüre kleine Wasserstrudel auf der Oberfläche, das Wasser quirlt und wirbelt zwischen den Beinen umher. Dann sind sie wieder da, die Hände. Erst sanft und zärtlich gehen die Finger über meine äußeren Schamlippen, umspielt vom sprudelnden Wasser, dann dringen die Finger zu den inneren Schamlippen vor, kneten diese und wandern weiter zur Klitoris.
Die Finger teilen die Schamlippen und dringen tief ein. Sie finden im Innersten in mir genau die Stelle, die mich völlig in Anspruch nimmt. Nichts nehme ich mehr wahr. Nichts will ich sehen oder hören. Nur diesen innersten Reizen und Gefühlen folgen. Da dringt was ein, ich nehme es auf, ich will es haben, ich will es spüren. Es macht mich so zufrieden. Rein und raus bewegt es sich. Meine Bauchdecke wölbt sich nach oben. Meine Bauchmuskeln spannen sich. Jetzt dringt es mit Macht ein, es stößt mich. Ich stemme mich dagegen und warte sehnsüchtig auf den nächsten Stoß.
Ich weiß, was mir passiert. Ich will es nicht wissen, aber ich will es haben, ich will es spüren. Meine Spannung nimmt zu, meine Schamlippen werden fester, Ich weiß, er wird kommen. Er wird in mir kommen. Ich werde ihn spüren, sein Zucken, sein Sprudeln. Sehnsüchte der Geilheit verlasst mich nicht. Dann passiert es. Ich kippe über die Kante. Mein Atem stockt. Meine Hals ist verkrampft. Meine Hände krallen sich in die Liege. Es rauscht über mich hinweg. War er es, der Mann aus meinen Träumen? War ich es? Ist er gekommen? Habe ich es denn gespürt?
Das Sprudeln hört auf, meine Erregung kling ab. Zwei- dreimal folgt noch ein halblauter Blubb der Luft aus der Liege. Dann ist still. Was habe ich getan, was habe ich erlaubt? Zu was habe ich mich heute verführen lassen? Ich öffne ganz vorsichtig die Augen. Neben mir sind aber alle Liegen leer!