Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

2 3

Sommerloch 4/4

Von speedygonzalez Donnerstag 20.08.2020, 01:49


Seine Hand findet auf meinen Rücken, sie löst ein Schauern, ein zusätzliches Lächeln aus, Gänsehauteffekte auch. Meine Augen fallen zu. Die Finger kräu-seln durch meine noch feuchten Haare, trippeln wieder über den Rücken, Seuf-zer, mein Popo wippt. „Mach weiter, tiefer unten, ja, das ist schön. Einfach ganz friedlich streicheln, massieren.“
Es gefällt ihm offensichtlich, mir auch. Es ist doch einfach herrlich, wenn man von einer festen Hand die Karosserie verknautscht bekommt, einvernehmlich. So fest, wie da, kann man sonst nirgends zufassen und wenn es dann zwi-schendurch auch wieder zärtlicher wird – das ist, wie mit einem Feuerzeug in den Benzintank kucken.
So kommt es auch, wie merkt er das bloß?
„Henning?“
Ich sehe ihn an: „Kannst Du mich noch einmal so gnadenlos überwältigen?“
Die schmetterlingsgleichen Finger stehlen sich hinab, meine Schenkel geben mehr Platz. Nun zupfen, massieren und ziehen sie mich. Wie kann man nur ...? Oh, doch man kann – er kann.
Und ich entschwebe wieder in die rosa Wolke.
Tief durchatmen, zwischendurch, wäre auch nicht schlecht. Das gelingt mir, als ich nach dem Wein - Merlot, Spätlese, Côte du Rhone - greife. Dieser Genuss auf der Zunge lenkt ein klein wenig ab, doch nur ein klein wenig. Zu stark sind die Empfindungen, die in mir nach wehen – und Lust auf mehr machen. Welch ein Mann.
Er schiebt sich zum Kopfende hoch und gießt nach. Sein prächtiges Gewächs liegt nun dicht bei mir, schaut mich sozusagen neugierig an. Mit dem Kopf auf seinem Bein, strömt ein deutlicher Duft in meine Nase, meiner und seiner. Tief sauge ich ihn ein. Mensch, die Nervenenden bei mir müssten doch durch die lange Enthaltsamkeit eingetrocknet sein! Mitnichten, ich zittere fast vor Verlan-gen, kann mich nach einiger Zeit doch beherrschen.
„War der Regen nun ein Glücksfall, Henning, oder der freie Platz neben Dir, oder unsere Lust auf dieses Jazzkonzert?“
Meine Hand spielt über seine Beine.
„Seien wir doch großzügig, nimm drei, ich meine Glücksfälle. Einige weitere hast Du aber gar nicht erwähnt.“
Nur kurz geht mein Blick zu ihm hinauf, dann ruht mein Kopf wieder auf seinem Bein, der spielerischen Hand zuschauend.
„Und das wären ...?“
Seine Hand geht dabei über meinen Rücken. Er sollte das nicht tun, mir wird innerlich nur heißer.
„Nun, ich vermute, wir beide haben uns auf Anhieb gefallen, mir zuerst die Beie der Frau, die neben mir auftauchte, dann die wirklich feine honigfarbene Bluse, neckisch mit den aufgesetzten Taschen, die einen BH eigentlich überflüssig gemacht hätten. Dann die Bewegung, das erotische Schwingen, als Du Dich gesetzt hast. Als Du nach meiner Hand gegriffen hast, um das Weinetiquette zu lesen, war schon alles zu spät, die Antidepressiva setzten sich in Marsch.“
„Antidepressiva? Wie können die sich in Marsch setzen ...?“
„Eigene Definition. Bei Depressionen sind die Weichmacher am Werk, machen alles schlaff, lustlos und weich. Wenn es umgekehrt geht, wenn es einem der-art gut gefällt, kann es keine Depression sein, also sind es Antidepressiva, ich kenne keinen anderen Ausdruck. Vielleicht können wir zusammen einen finden.“

Mein Blick hängt an seinem besten Stück. Ich hebe es leicht an. Man kann ihn noch einfach umfassen.
„Also mein Anblick, der Anblick einer unbekannten Dame, hat bei Dir Antide-pressiva in Marsch gesetzt, vermutlich hier hin?“
Einzelne tändelnde Finger um seinen Schaft und den Kopf in seiner Mütze ver-deutlichen, was ich meine. „Einfach bei einer unbekannten Dame?“
„Oh, nein, der unbekannten Damen gab es gar viele, doch nur eine fragte nach dem Platz neben mir, sah dabei so umwerfend sexy aus, wie Du und gab mir 20 Sekunden später einen Begrüßungskuss, wie eine Einladung.“
Spielerisch drehe ich seine Spitze nach oben, schon handlicher. Wieder inter-essiert an der absoluten Nacktheit, nehme ich sein Gebinde auf die Hand. Welch eine Sensation, so fein und glatt! Ich muss es fühlen, tasten, diese ande-re Haut auf meiner empfinden.
„Ich meine ...“ meine Hand geht behutsam und einfühlsam an ihm auf und nieder, „... Du bist ein Mann mit besonderem Mark in den Knochen. Warum nennen wir es nicht Knochenmark? Ist zwar medizinisch falsch, aber Antide-pressiva auch und es klingt fürchterlich pharmazeutisch.“
Ein kleines Tröpfchen zeigte sich auf der Spitze, meine Zunge holte es dort ab.
„Siehst Du? Ganz eindeutig Knochenmark, Henning. Kommst Du an die eine Brust, ja? Was für Glücksfälle gab es noch?“
„Erzähl Du mir doch, wie Du es gesehen hast, Karin. Es müssen doch noch mehr Glücksfälle gewesen sein. Es stört auch nicht, wenn Du weiter Knochen-mark suchst. Die Brust ist wirklich feinfühlig, wie sie mitmacht. Das ist auch ein Glücksfall.“
Den Eindruck kann man gewinnen, wie er sich um die Knospe kümmert, und die macht mit.
„Nun, zwei freie Plätze neben dir, wären vermutlich weg gewesen. Dann Dein Handeln mit dem Korkenzieher, Dein Blick, als ich Dich fragte, so eine Art Röntgenblick. Der ließ mich gleich sprießen, fast so wie jetzt. Henning, wie Du versucht hast durch die Taschen auf der Bluse hindurch zu sehen, die wurden ja so etwas von hart – das sagte mir alles. Von da ab wollte ich Dich.“
Jemand muss mit dem Feuerzeug an meinen Benzintank gekommen sein.
„Hör nicht auf, Hennig, mein Knochenmark quillt über. Komm, lass es uns mischen.“
Ich lege mich lang, die Beine weit offen und strecke ihm die Arme entgegen. Henning kommt und füllt mir mein Sommerloch.
Es bleibt nichts mehr davon über. War ja auch nur ein Mangel meiner Empfin-dungen gewesen. Damit ist es aber nun vorbei.
Zeit der Fülle, der Überfülle – zum Kreischen schön.

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > erotische Erzählungen > Forum > Sommerloch 4/4