Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

0 1

Sommerloch2/3

Von speedygonzalez Donnerstag 20.08.2020, 01:22

„Gefällt Dir Jazzmusik, Karin?“
„Wenn es nicht der ganz moderne ist, wenn es mehr Richtung Glenn Miller geht, schon. Die Bands sollen gut sein.“
„Finde ich auch, der Himmel wohl weniger.“
Ich folge seinem Blick und sehe eine sehr dunkle Front heranziehen.
„Na, warten wir es ab, es ist hier schon so manches vorüber gezogen.“
So hoffen wir jedenfalls.
Das Konzert ist mitreißend und wir haben viel Spaß. Als rundherum einige Zu-hörer aufspringen und beginnen zwischen den Reihen zu tanzen, sind wir so-fort mit dabei. Die gierig interessierten Augen der Gaffer im Rund bestätigen meine Wahl des blickdichten Höschens. Mei, was kann er gut führen und wie angenehm sich sein Körper dabei anfühlte. Auch der Wein unterstützt unsere Lust am Tanz. Meine Gedanken fliegen zu einem Après...
Die Wolken machen einen weniger guten Eindruck. Zwei Songs weiter kann ich sehen, wie sich unter der schwarzen Wolkenwand der Horizont verschleiert und verschwindet. Ein, zwei heftige Windstöße und der Himmel zieht seine Schleu-sen auf.
Henning versucht noch, uns unter einem dünnen Regencape zu verstecken, aber das ist reine Kosmetik. Es ist viel zu klein für uns. Die Band hört schlag-artig auf, als ob jemand den Strom abgestellt hätte. Die Leute flüchten schon, wir rennen mit.
Was da vom Himmel fällt ist echt gemein. Es dauert keine drei Sekunden bis wir durchnässt sind bis auf die Haut. Hennings Regenumhang hilft gar nichts, es wird nur vom Wind hin und her gefegt, überschüttet mehr Mal ihn, Mal mich mit warmem Regen.
Das einzig Positive dabei ist, Hennig hat mich unwahrscheinlich fest im Arm, als wir losrennen. Mir bleibt dabei fast die Luft weg. Meine Bluse nebst hauch-feinem BH klebt mir derart am Körper, ich komme mir vor, wie nackt. Finden die anderen wahrscheinlich auch, die mich sehen. Seine warme Hand spüre ich, wie direkt auf der Haut. Eine derart sinnliche Wahrnehmung lässt meine Knos-pen ganz spontan sprießen. Da verstecken auch die nassklebrigen Blumenmu-ster nichts. Es sieht so aus, als stünde ich im Freien.
Ich halte einfach an. „Bleib stehen, Henning, es hilft doch nichts, nasser kön-nen wir nicht werden.“
Dabei ziehe ich das Cape auch über seinen Kopf, schmiege mich an ihn und der regennasse Kuss findet kein Ende. Ich hänge an seinem Hals, sein starker Arm um meine Taille, klatschnass wir beide, es gibt mir ein herrliches Gefühl an seinem warmen Körper. Seinen Korb lässt er hinab gleiten und dann kommen beide Arme um mich. Nicht einmal ein Regentropfen passt zwischen uns. Die Empfindungen spielen verrückt. Seine Hände kommen um meinen Po, drücken und ziehen mich noch näher heran. Seine Verhärtung, die gegen mein Bäuch-lein drückt, spricht eine zu verlockende, deutliche Sprache. Die flüchtenden Leute um uns herum zollen johlend und lachend Beifall, was sie jedoch nicht stört, uns bis an die Beine hinauf vollzuspritzen.
Er hält inne und sieht mich an, strahlende Augen, die mir wohltun. Warmer Re-gen pladdert immer noch heftigst auf das bißchen Plastik über uns, es läuft uns beiden in den Kragen und an uns herunter.
Entschlossen nimmt er das Cape und legt es über den Picknickkorb. Mich wie-der im Arm führt er mich gelassen durch den dicht fallenden warmen Regen zu seinem Haus, grade am Eingang zum Schlosspark. Wir kommen durch die Ga-rage herein, die sich hinter uns schließt. Er nimmt meinen Kopf in die Hände.
„Vorschlag, Karin, mein Schatz, wir gehen ins Bad und wärmen uns auf. Später richten wir uns dann wieder her, so gut es geht.“
Da es hier drin auch gleich kühler wird, ist es mir recht. Ich falle ihm wieder um den Hals und küsse ihn leidenschaftlich. Seine Zunge stellt sich meinen Zähnen vor, ja komm schon, dann spielt sie Haschen mit meiner.

Meine feine Bluse, die mir wie eine zweite Haut am Körper klebt, verbirgt nichts mehr von meinen Formen, also kann ich sie auch hier lassen. Zumal ich gese-hen habe, wie sich seine Augen bei der Flucht durch den Regen anerkennend auf mir festsaugten. Wenn ich die Signale meines Körpers recht verstehe, wären mir seine feinen Hände, genauso warm und umfassend wie der Regen, noch lieber gewesen.
„Das ist ein Wort. Kannst Du mir helfen, das Zeugs klebt so sehr am Körper?“
„Aber gerne doch, es soll mir ein Vergnügen sein.“„Für mich auch, Hennig.“
Es will nicht so recht, denn die Nässe klebt den Stoff zusammen. Ich greife nach der Weinflasche und nehme Hennig bei der Hand.
„Henning, können wir das nicht in der Dusche noch besser machen, da ist es wärmer. Hier ist es echt so erotisch, wie in einer Garage.“ „Da hast Du auch wieder recht, komm lass uns nach drinnen gehen. Auf, zu fröhlichem Tun.“
Im Bad gefällt es mir gleich viel besser. Ohne ein weiteres Wort fegen meine Pumps von den Füßen und ich steige in die Badewanne, Marke ‚Schwarzes Meer‘. Sie ist fast so groß und auch noch schwarz. Das wird einen feinen Farb-kontrast geben. Sprühdüsen für höhere Genüsse gibt es in den Wänden und am Boden dieses Luxusgewässers. Besonders, dort, wo man sitzt, oh oh.
Henning kommt mit zwei besseren Gläsern wieder. Er stellt sie nebst Flasche in Reichweite ab und kommt zu mir.
Nun kommt wieder warmer Regen, doch der ist gewollt und tut gut. Ich halte den Brausekopf, Marke ‚Regenwald‘ während er sich um die Knöpfe meiner Kleider kümmert. Alles fliegt in die Dusche hinüber. Je weniger ich anhabe, um-so länger dauert es. Vermisst habe ich aber nichts, seine Hände werden ziem-lich abgelenkt, tun aber sehr gut. Sie werden von den Lippen eifrig unterstützt.
Dann bin ich dran. Er hält uns mit der Brause warm und ich pelle ihn aus seiner Kleidung. Bei den Hosen geht es schon recht schwierig, es sperrt schon etwas. Doch dann, Halleluja, fährt er gen Himmel. So habe ich das Auffahren gern!
Entzückt, angenehm überrascht kann ich mein Glück kaum fassen: er ist ganz ohne Haare, genau wie ich. Mein Gott, das wird ein Festival für meine Geschmacksknospen!
Da ist anständig was für in die Hand. Dieses Prachtstück zu halten, die nackte Haut, so dünn und beweglich zu fühlen, macht mir die Knie weich. So setze ich mich ins warme Wasser.
Henning in der Sitzmulde auf halber Höhe, mit dem Wein beschäftigt, sieht su-per aus. Als ausgehungerter Genussmensch mit Sommerloch, der ich bin, wärme ich derweil hingebungsvoll seine Fortpflanzungsmittel. So etwas Feines, was er da mit sich führt - ich kann kaum genug davon bekommen. Da kann man schlemmen, ohne davon dick zu werden. Na ja, vielleicht, aber ich doch nicht, oder nicht jetzt.
Er reicht mir, nur leicht beeindruckt davon, ein Glas. Nun sieht es besser aus und klingt wohltönend. Ich trinke nur ein kleines Schlückchen.

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > erotische Erzählungen > Forum > Sommerloch2/3